Nikkiwunderkind

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RE: Warum wir zu Überwachern mutieren | 19.07.2013 | 03:08

@ Baran Korkmaz einen Kritikpunkt hab ich an Ihrem Artikel, der mich bei fast allen Artikeln traurig stimmt!!! Auch Sie verwenden Begrifflichkeiten wie "Sicherheit" und "Terrorismus" mit einer Selbstverständlichkeit, ohne im geringsten deren Bedeutung und Substanz zu hinterfragen. Die Politik hat es geschafft solche Null-Wort Allgemeinplätze zu etablieren- als Journalist sollten Sie eigentlich sensibilisiert sein. Fein auf den Leim gegangen, - indem Sie deren Sprachgebrauch und Argumentationskette übernehmen.

RE: Nur Draußenbleiben ist schlimmer | 20.06.2013 | 03:09

Sehr geehrter Herr Mappes-Niediek,

an dieser Stelle möchte ich Ihnen zum gelungenen Artikel gratulieren.

Lakonisch beschreiben Sie die politische Stimmungslage Kroatiens kurz vor dem EU-Beitritt und schaffen es komprimiert verschiedene Aspekte der aktuellen Wirtschaftslage zu beleuchten sowie kunstvoll einen unterhaltsamen historischen Bogen zu spannen. Gekonnt umschiffen Sie die argumentativen Sprengfallen dreier Kriege , an denen andere Autoren Ihren Faden verloren. Auch wenn ich nicht in allen Punkten Ihre Meinung teile, will ich Ihnen ein Chapo aussprechen. Eine Auseinnadersetzung mit solch einer komplexen Thematik kann ein kurzer Zeitungsartikel eigentlich kaum leisten. Dass Sie armes Schwein das Risiko in Kauf nehmen von potenziell 4 Millionen erbosten Hobby-Historikern (die serbische Fraktion nicht eingerechnet) angeschrieben zu werden,- mein Respekt und Beileid ;-)

RE: Krieg und Frieden | 30.03.2013 | 04:04

@FRO

Ihrer konstruktiven Kritik kann ich nur zustimmen. Wünsche mir auch analytischere Leitartikel, statt Stimmungsmache, Populismus und den üblichen Meinungsjournalismus.

Ich fühle mich auch schon ganz Deutsch, bei dem vielen gedeutsche das man jeden Tag serviert bekommt. Vielleicht verschwindet mein Migrationshintergrund von selbst. Bei einigen Deutschen wird dieser als was Pathologisches angesehen ;-)

Die Märkte, das System, -und System relevant ist es auch noch,- gerade zu Alternativlos, immer stehen Sie vor Herausforderungen- ich kann es nicht mehr hören-

Ich freue mich auf den Moment, mit einer Essenskarte in der Hand, neue Bekanntschaften zu machen, bei der Eröffnung des brandneuen Social Networks in Form einer Gulaschkanone. Gulasch wäre gut und dass die Essensausgabe unter einem warmen Dach stattfindet.

Plündern, wäre auch auf meiner Wunschliste, nicht wie der Haufen verblödeter Engländer, die erstmal ihr eigenes Viertel verwüsten.

Auf zur Kö mit dem Brecheisen ausführlich shoppen. An der Auslage von Heinemann kurz gestärkt, Zwischenstop Deutsche Bank, ja das wär fein. Na ihr Apokalyptiker, was ein Traum, my home, my castle ein Gewehr, ein Mann. In jeden gescheiten Lebenslauf (die Autobiographie des kleinen Mannes) gehört zumindest eine gescheite Katastrophe (Auslandsaufenthalt- how boring). Ich stelle nur Überlebende ein.

11 September, Mallorca Airport Strandung,- egal. Nur in der Krise, beweisst der Bewerber potentielle Charakterstärke und jedem seine persönliche Kate Winslet, my heart will go on

RE: Krieg und Frieden | 29.03.2013 | 04:20

Lieber Herr Augstein,

ein Intellektueller sollte nicht jedem Demo-Plakat hinterherlaufen. Schon gar nicht welchen, die er nur aus TV-Bildern kennt. Eine gewisse Denkfaulheit macht sich bei Ihnen breit. Seit Wochen die selbe Leier.

Es gibt in Europa keine nationalistischen Bewegungen, die von einer breiten Masse getragen werden. Wünschen Sie sich neue Kriege auf europäischem Boden?

Fast hat es den Anschein- welche Rolle versprechen Sie sich,- die der Kassandra?

Ein bissel mehr Nüchternheit und Verstand, damit ich Sie wieder ernst nehmen kann. Zuviel Pathetik, Pose und Apokalypse,- peinlich berührt

Nikkiwunderkind

RE: Was macht man mit Mangold? | 12.03.2013 | 03:44

@ Grundgütiger

Was ist gutes Olivenöl?

Ich will es versuchen zu beschreiben

- Das Öl duftet nach Oliven
- Es schmeckt nach Oliven
- Hat einen leicht nussigen Unterton
- Ist niemals bitter (lasse Ausnahmen aus spanischen Bergregionen gelten ;-)
- Sanft ist es und trotzdem intensiv
- Wenn Sie es erwärmen, duftet die Küche nach Oliven
- Ein herrlich gelbe Farbe, in Brot getunkt, als Brotaufstrich ausreichend
- Man kann es pur löffeln

bevor Sie meinem Schwärmen Lokalpatriotismus unterstellen- seit Generationen hat meine Familie Bäume. Traditionell gewonnen. Genau wie bei den anderen Insulaner Sippen, alles für den Eigengebrauch.

Touristen kriegen Handelsware. Inselerzeugnisse (Schinken, Schnaps, Tomaten, Wein, gesalzener- getrockneter Fisch, von der Gurke bis zur letzen Wassermelone bleibt den Familien und deren Freunden vorbehalten.

und wenn Sie mit sowas aufgewachsen sind, wissen Sie, wie gut Essen der Seele wohltut.

Mit einer Marke kann ich nicht dienen. Mir ist noch kein Öl im Handel untergekommen, das vergleichbar wäre. (Auch teures Gourmet- Zeug nicht, -manche waren ok, mehr auch nicht.)

Vielleicht können Sie eine Marke empfehlen?

Generell finde ich es traurig, das viele Gemüse und Obstsorten in der Landwirtschaft aussterben. Die Vielfalt, so mein Eindruck, nimmt ab. Das fatale ist, dass um so moderner, industrialisierter ein Land ist, in dieser Verarmung an Welt, nichts vermisst wird. Die Leute kennen es nicht anders.

Um Sie muß man sich in der Hinsicht keine Sorgen machen, außer im Fall einer Mc-D Neueröffnung in Neapel.

Mit besten Wünschen

Nikkiwunderkind

RE: Was macht man mit Mangold? | 10.03.2013 | 03:28

Sehr geehrter Herr Kabisch,

für Ihre Mangold Rezept-Sammlung einRezept von Mama ;-)

Feste Kartoffel vorkochen, zu groben Würfeln schneiden-
Mangold kurz blanchieren, abschrecken-
Knoblauch fein hacken-
Zerstoßenen Pfeffer und grobe Knoblauchscheibchen in eine Pfanne mit heißem Olivenöl geben-
Kartoffel darin goldgelb anbraten-
Fein gehackten Knoblauch zugeben-
Zuletzt Mangold (grob geschnitten) zufügen und mit Salz, Pfeffer, Spritzer Zitrone oder Schuss Weißwein abschmecken-

Dazu passt ein Makrelenfilet auf der Hautseite gebraten.

Spritzer guten Olivenöls (bitte nicht den den Mist, den man in Deutschland für Olivenöl hält) über die Makrele und fertig.

Schlichtes, kurzes Gericht, guten Appetit

Liebe Grüße

RE: Der Freitag und das Leistungsschutzrecht | 06.03.2013 | 01:37

Mein Kompliment.- ein klares Statement.

Danke und Ihre Zeitung findet sich auch ohne Googles Hilfe am Kiosk ;-)

RE: Ich, im digitalen Unterbewusstsein | 04.03.2013 | 03:11

Liebe Redaktion,

als Leser finde ich es bedauerlich, dass der Artikel in einem Stil geschrieben ist, den man eher in einem Lifstyle-Magazin erwarten würde.

Solche Artikel zeichnen sich zumeist dadurch aus, dass das Thema nebensächlich ist. Im Vordergrund steht das subjektive Empfinden und die Selbstdarstellung des Autors. Im Hintergrund könnte auch die Titelmelodie von Sex & the City laufen.

Hier wurde ein hochspannendes und komplexes Thema komplett verfehlt. Die Autorin schmeisst die Nutzung von Proxys, Verschlüsselung, Internet Kriminalität u.v.m in einen Topf und kreiert ein abgedroschenes Hacker-Sujet das Neal Stephenson spannender zu Papier gebracht hat.

Die Wirklichkeit ist spannender. Unter anderem, aus verschiedenen Perspektiven, hervorragend beleuchtet in einer Dokumentationsreihe auf Arte.

Diesen Umfang kann man von einem kurzen Online- Artikel nicht erwarten. Eine Ernsthaftigkeit schon.

Als Anregung die Frage wie Movie2k zu betrachten ist ?

http://www.golem.de/news/gvu-movie2k-wird-zum-groessten-illegalen-filmportal-deutschlands-1302-97488.html

Darknet?

,- Stoff für spannende Texte, Recherche, Refexionen- ohne das der Autor den Selbstsversuch wagen muss.

Ps. Bezweifle stark dass das Tor-Bundle von kriminellen Cyber-Profis heute noch genutzt wird. Dazu hat es zuviele Schwachpunkte, die eine Rückverfolgung möglich machen.

RE: Ich, im digitalen Unterbewusstsein | 02.03.2013 | 05:27

@ Frau Hünniger,

warum nehmen Sie sich nicht ein bissel Zeit für Recherche? Ehrlich gesagt, hat mich ihr Artikel geärgert. Schon finster ihr Halbwissen.

Fangen Sie doch fürs erste damit an -

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenPGP

sollte es Sie überfordern- gibt es auch das GnuPG Plugin "Enigmail" für Thunderbird als Add-on.

Dann können Sie mit Ihren Freunden ihr ganz privates "Darknet" aufbauen und verschicken nicht mehr Postkarten E-Mails durchs Netz!

(Ein sinnvolleres Erfolgserlebnis als dümmlichen Krokodil Onaniesten hinterher zu steigen.)

Warum müssen Redakteure gleich einen Hemingway liken Ton einschlagen, wenn Sie losziehen und ihr Amerika entdecken.

Darknet, Kinderpornografie, Mafia, CIA,.....geht es eine Nummer kleiner?

It`s only a fucking Proxy.

Dazu ist dieses Tor Browser Bundle nicht das gepflegteste Stück Software, mit dem man sicher durchs Netz traben kann.

Und anonym sind Sie nur so lange, bis jemand anderes bereit ist, einen größeren Aufwand zu betreiben um Sie zu kennen zu lernen.

Was mich aufregt: solche reisserischen Artikel zum "Darknet" sind ein gefundenes Futter für ordnungsfanatische CDU Knalltüten, mal so richtig die Vorratsdatenspeicherung aus der Reflextüte zu zaubern.

By the way- Kinderpornografie- man möge mich korrigieren falls ich falsch liege:

Aber die Politik schafft es seit Jahren nicht beim Kinderschutz, dem Abbilden von leichtbekleideten Kindern in eindeutigen Posen einen Riegel vorzuschieben. (Und damit ist nicht der Otto Katalog gemeint). Solange keine Genitalien (Pornografie) zu sehen sind, ist laut Gesetzgeber alles koscher!!!

Im Lichte des ganz offenen unverschlüsselten Netzes, finden Pädophile auf FKK, angeblichen Casting Seiten, usw. den Einstieg.

Nichts für ungut,- ich kann es nachvollziehen, dass die Erstbenutzung von Tor aufregend ist. Steigen Sie tiefer in die Materie, es gibt so viel spannendes zu entdecken.

Die Unterhaltungsmonopolisten wollen vor allen Dingen eins: den Computer zum Fernseher umgestalten.

RE: Ich, im digitalen Unterbewusstsein | 02.03.2013 | 05:27

@ Frau Hünniger,

warum nehmen Sie sich nicht ein bissel Zeit für Recherche? Ehrlich gesagt, hat mich ihr Artikel geärgert. Schon finster ihr Halbwissen.

Fangen Sie doch fürs erste damit an -

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenPGP

sollte es Sie überfordern- gibt es auch das GnuPG Plugin "Enigmail" für Thunderbird als Add-on.

Dann können Sie mit Ihren Freunden ihr ganz privates "Darknet" aufbauen und verschicken nicht mehr Postkarten E-Mails durchs Netz!

(Ein sinnvolleres Erfolgserlebnis als dümmlichen Krokodil Onaniesten hinterher zu steigen.)

Warum müssen Redakteure gleich einen Hemingway liken Ton einschlagen, wenn Sie losziehen und ihr Amerika entdecken.

Darknet, Kinderpornografie, Mafia, CIA,.....geht es eine Nummer kleiner?

It`s only a fucking Proxy.

Dazu ist dieses Tor Browser Bundle nicht das gepflegteste Stück Software, mit dem man sicher durchs Netz traben kann.

Und anonym sind Sie nur so lange, bis jemand anderes bereit ist, einen größeren Aufwand zu betreiben um Sie zu kennen zu lernen.

Was mich aufregt: solche reisserischen Artikel zum "Darknet" sind ein gefundenes Futter für ordnungsfanatische CDU Knalltüten, mal so richtig die Vorratsdatenspeicherung aus der Reflextüte zu zaubern.

By the way- Kinderpornografie- man möge mich korrigieren falls ich falsch liege:

Aber die Politik schafft es seit Jahren nicht beim Kinderschutz, dem Abbilden von leichtbekleideten Kindern in eindeutigen Posen einen Riegel vorzuschieben. (Und damit ist nicht der Otto Katalog gemeint). Solange keine Genitalien (Pornografie) zu sehen sind, ist laut Gesetzgeber alles koscher!!!

Im Lichte des ganz offenen unverschlüsselten Netzes, finden Pädophile auf FKK, angeblichen Casting Seiten, usw. den Einstieg.

Nichts für ungut,- ich kann es nachvollziehen, dass die Erstbenutzung von Tor aufregend ist. Steigen Sie tiefer in die Materie, es gibt so viel spannendes zu entdecken.

Die Unterhaltungsmonopolisten wollen vor allen Dingen eins: den Computer zum Fernseher umgestalten.