Konflikt zwischen Armenien und Aserbajan

Lügen mit System Ein fast vergessener Konflikt im Kaukasus erreicht nun Europa und die USA. Koordinierte Provokationen aus Baku lassen Armenier nicht in Ruhe.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wieder ist es zu kriegerischen Handlungen zwischen Armenien und Aserbadjan gekommen und wieder gibt es unnötige Tote. Der Unterschied diesmal scheint enorm zu sein, denn der kurze aber heftige Krieg fand außerhalb von Berg-Karabach statt, direkt an der Armenisch-Aserbadjanischen Grenze. Damit nicht genug, ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Armeniern und Aserbadjanern in der Diaspora gekommen. Angefangen von Warenboykotts armenischer Produkte auf russischen Märkten bis hin zu Schlägereien und Angriffen auf Cafés sowie Brandstiftung eines Autos, dass der Armenischen Botschaft in Berlin gehörte.

Auch diesmal gibt es systematische Lügen, die von zentraler Stelle in Baku geleitet werden, nicht zu vergessen, die Korruptionsskandale um EU Parlamentarier, die auf Bakus Gehaltsliste standen, um "Pro Aserbadjanisch" im EU Parlament zu agieren und Armenien in jeder Hinsicht zu verunglimpfen. Dieses Mittel ist dem ölreichen Staat sehr recht. Wie schon im September 2012 der verurteilte Aserbadjanische Mörder, der einen Armenischen Offizier heimtükisch im Schlaf ermordete, wo beide in einem von der NATO organisierten Konferenz teilnahmen.

Auch diesmal versucht Aserbadjan ihre Lügen durchzusetzen, frei nach dem Motto, je öfters eine Lüge wiederholt wird, desto wahrscheinlicher, dass es zur "Wahrheit" wird.

Die Gefahr, dass dieser Konflikt nun heftiger im Ausland ausgetragen wird, wird immer wahrscheinlicher.

14:16 30.07.2020
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare