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RE: Die ARD und das „Rummäkeln“ am WWF | 25.06.2011 | 15:25

Ah stimmt, Frau Dörte Bieler hatte ich vergessen... da muss ich allerdings zustimmen, dass die Aussagen mal äußerst... sinnlos sind :)
Glaube die ist etwas fehl am Platze...

Zu den Fakten allerdings, Zitat von WWF:

"Und bitte: Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass die Aussage zu den 80 Hektar nicht zutreffen. Hier unsere Antwort dazu:

Der WWF hat mit dem Unternehmen Wilmar, das die Plantage PT Rimba Hararpan Sakti betreibt, keine vertragliche Verbindung. Im TV-Beitrag spricht der Filmemacher vom sog. „WWF Wald“, diese Bezeichnung ist irreführend und falsch. Falsch ist auch die Behauptung, der WWF hätte den Schutz von gerade mal 80 ha „durchgesetzt“. Richtig ist, dass mit Hilfe von WWF und wissenschaftlichen Instituten erreicht wurde, dass rund 5.000 ha als ökologisch wertvoll eingestuft wurden und Wilmar aktzeptiziert hat, diese zu schützen. Hierbei handelt es sich auch um eine größere Waldkomplexe."

RE: Die ARD und das „Rummäkeln“ am WWF | 25.06.2011 | 14:59

[Entschuldigung für das schlechte Format beim letzten Post, hier nochmal lesbar (@Red.: kann man den letzten Kommentar löschen?)]

Liebe Freitag Leser,

ich muss hier nur mal einen Hinweis los werden, da mir die Diskussion doch recht einseitig vorkommt.

Kritik und kritisches Denken ist gut. Wenn man bei einer so großen Organisation wie dem WWF nach Kritikpunkten sucht wird man sie reichlich finden. Das macht der Film und das muss man ihm zu gute halten.
Ich bin allerdings überrascht, dass der Film selber von den Lesern hier wenig kritisch hinterfragt wird.

Es sind doch schon sehr offensichtliche Mägel vorhanden, die viele Punkte nicht mehr ganz so drastisch Erscheinen lassen wie es darstellt wird. Zum einen sind ja offensichtlich einige faktische Fehler vorhanden - zumindest wenn man der WWF antwort etwas glauben schenkt (Ich hoffe doch man geht nicht schon davon aus dass der WWF gundsätzlich lügt). Ich sage auch nicht, dass in dem Film absichtlich getäuscht wurde, aber man sollte die Richtigstellung mit einbeziehen.
Der nächste wichtige Kritikpunkt am Film (und das finde ich kann man ihm unterstellen) ist, dass er oft angedeutete Behauptungen macht. Z.B. das Wälder dem WWF gehören, dass der WWF direkt gelder von den genannten Palmölherstellern bekommen hat, dass er direkt für Umsiedlungen verantwortlich ist und dass er morddrohungs SMS verschickt.
Nicht überzeugt, dass dies angedeutet wird, dann kann man sich mal die Kommentare auf Youtube durchlesen und siehen wieviel die Leute in den Film reininterpretieren.

Also ich würde mir eine beidseitig kritische Auseinandersetzung wünschen und auch auf reaktionen von WWF eingehen, anstatt z.B. wie hier geschrieben "WWF_Deutschland aus dem Blog [zu] nehmen".

Desweiteren wäre auch immer zu bedenken, dass WWF schlussendlich in seiner Geschichte viel für den Umweltschutz getan hat. Ja sie haben Fehler gemacht. Aber der Organisation als ganzes unlautere Ziele vorzuwerfen finde ich in der jetztigen Situation nicht gerechtfertigt.

Vielen dank fürs lesen,
Johannes

RE: Die ARD und das „Rummäkeln“ am WWF | 25.06.2011 | 14:56

Liebe Freitag Leser,

ich muss hier nur mal einen Hinweis los werden, da mir die Diskussion doch recht einseitig

vorkommt.

Kritik und kritisches Denken ist gut. Wenn man bei einer so großen Organisation wie dem WWF nach

Kritikpunkten sucht wird man sie reichlich finden. Das macht der Film und das muss man ihm zu

gute halten.
Ich bin allerdings überrascht, dass der Film selber von den Lesern hier wenig kritisch

hinterfragt wird.

Es sind doch schon sehr offensichtliche Mägel vorhanden, die viele Punkte nicht mehr ganz so

drastisch Erscheinen lassen wie es darstellt wird. Zum einen sind ja offensichtlich einige

faktische Fehler vorhanden - zumindest wenn man der WWF antwort etwas glauben schenkt (Ich hoffe

doch man geht nicht schon davon aus dass der WWF gundsätzlich lügt). Ich sage auch nicht, dass

in dem Film absichtlich getäuscht wurde, aber man sollte die Richtigstellung mit einbeziehen.
Der nächste wichtige Kritikpunkt am Film (und das finde ich kann man ihm unterstellen) ist, dass

er oft angedeutete Behauptungen macht. Z.B. das Wälder dem WWF gehören, dass der WWF direkt

gelder von den genannten Palmölherstellern bekommen hat, dass er direkt für Umsiedlungen

verantwortlich ist und dass er morddrohungs SMS verschickt.
Nicht überzeugt, dass dies angedeutet wird, dann kann man sich mal die Kommentare auf Youtube

durchlesen und siehen wieviel die Leute in den Film reininterpretieren.

Also ich würde mir eine beidseitig kritische Auseinandersetzung wünschen und auch auf reaktionen

von WWF eingehen, anstatt z.B. wie hier geschrieben "WWF_Deutschland aus dem Blog [zu] nehmen".

Desweiteren wäre auch immer zu bedenken, dass WWF schlussendlich in seiner Geschichte viel für

den Umweltschutz getan hat. Ja sie haben Fehler gemacht. Aber der Organisation als ganzes

unlautere Ziele vorzuwerfen finde ich in der jetztigen Situation nicht gerechtfertigt.

Vielen dank fürs lesen,
Johannes