rioja

Diplom-Pädagoge, Jahrgang 1953, HR-Manager i.R., Jakobspilger, frankophil
rioja
RE: Gelb kommt weg | 14.02.2019 | 18:20

Caudillo - es ist unglaublich, aber wahr, die Falange zeigt, wo der Hammer hängt, in Madrid, Castilla la Mancha, basta! Selbst der schöne Sanchez ist am Ende. Von Podemos ganz zu schweigen. Die linke , kurze, kleine Chance ist vertan. Rachoy ist weg und dafür Vox da. Schlimmer konnte es nicht kommen. Den Caudillo umbetten? Wird nie stattfinden. Ebensowenig die Aufarbeitung des FrancoTerrors gegen die Republikaner. Tote sind tot. Das Gespenst des Separatismus allerdings legt alle Nerven blank. Man denkt nur an die ETA und an die Basken. Jetzt die Katalanen? Ausgeschlossen. Dazu das Elend mit den Migranten via Ceuta und Melilla. Und Andaluz als Horrorvision des IS. Die Mauren ante portas. Die 12 Angeklgten sind nicht die 12 Apostel. Sie werden maximal bestraft werden, was kein einziges Problem lösen wird, vielmehr die vorhanden nur größer macht. Felipe wird seine Meisterprüfung ablegen müssen. Neuwahlen, die kommen, werden ebenfalls kein Problem lösen. Im Ggenteil, Spanien wird, wie soviele Länder in der EU, an seinen hauseigenen, uralten Problemen, die EU eher schwächen. vamos a la playa

RE: Herz eines Handlungsreisenden | 10.02.2019 | 15:50

Er hat sich wohl schon mal umgesehen, der Herr Altmeier, in NeuKairo und dem neuen Mega Ägyptischen Museum, weit weg, vom todgeweihten, heutigen Moloch, Kairo. 14 Millionen chancenlos dem Untergang schon heute preisgegeben. Sisi, der General, baut die ägyptische Hauptstadt neu, weiter unten, am Nil, green & smart, für sich und seine Eliten. Und das Ägyptische Museum vom Tahirplatz zieht auch bald um, in den geilsten Megatempel aller Zeiten, vis à vis Gizeh. Das sind, aber hallo, wichtigte ReiseZiele für einen germanischen Wirtschaftsminister, heute schon wissen, was morgen wo passiert. Aufträge für die deutschen Unternehmen holen, Made in Germany vermarkten. Arbeitspätze in Deutschland sichern, egal auf wessen Kosten. Wehe, die 14 Millionen machen sich auf den Weg über`s Mittelmeer!

RE: Der Gärtner wird zum Bock | 09.02.2019 | 16:34

Es geht um Leben & Tod, sagt Greta Thunberg. Stimmt. Und daher taugt Demokratie nicht, jetzt, den Paradigmenwechsel zu vollziehen. Es kann nur auf eine sogenannte "Ökodiktatur" hinauslaufen, temporär. Ein, zwei Generationen werden es wohl sein müssen, bis der Planet mit und nicht ohne homo sapiens sein kann. Die ÖkoRadikalität (radix=die Wurzel) ist dabei umgekehrt proportional zur Zerstörungspower. Wir müssen in diesem ExtremFall zu unserem Glück gezwungen werden. Da helfen keine basisdemokratische Abstimmungsprozesse. Wasser, Luft, Erde müssen primär für das Leben des Menschen herhalten, nicht für Wirtschaft, Industrie & Co. Ja, es wird sich wohl ein bißchen "militärisch" anfühlen! Vielleicht, was übel wäre, à la Huxley, Schöne neue Welt.

RE: Wer ist hier eigentlich ohne Empathie? | 03.02.2019 | 15:37

Sagen was ist, ist die revolutionärste Tat! R. Luxemburg

Wenn die Lüge immer wieder wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit! G.Orwell

Je weiter sich eine Geellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen. G. Orwell

Die teuflichste Variante, die man sich denken kann, ist das Wahrlügen. H. Arendt

Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates. J. Goebbels

RE: Botschafterin von unten | 27.01.2019 | 10:49

Gilets jaunes, foulards rouges, Hessel "Indignez-vous", Houellebecq Submission / Serotonin, ou bien L`insurrection qui vient, du Comité invisible? Sie wünschen? Wir spielen! Dieses "Durcheinander" nutzt vordergründig nur Macron und der herrschenden Klasse. Ruhe & Ordnung! Reichtum teilt man nicht. Die Macht teilt man auch nicht! Basta! Frankreich, die V. Republik, und die gegenwärtige EU stehen zur Disposition. Das revolutionäre Blut des Volkes ist -ohne Zweifel- in Wallung! Dann sollen sie Kuchen essen 2.0 wird schief gehen! In dubio wird das Militär eingesetzt. Die ausgearbeiteten OperationsPläne dafür, liegen schon lange in der Schublade im Château! Bonne chance, la France!

RE: Überschall-Schnelldenker | 25.01.2019 | 18:08

Identitätskern, genau, ich bin mein Auto. Es ist das Goldene Kalb. Es ist hoch erotisch besetzt. Jeder kick down ein Erguss. Nach wie vor fahren Frauen auf die Männer mit den Schlitten voll ab. Manche Boliden sind Penisse, pardon, Ersatzpimmel. Da wird nix rumkastriert. Vier Rohre, hinten, da muss was raus, aus den Löchern. Feuer, Qualm, Stoff, baby! Und dann speed, power, volle Pulle, Mann, eh. Das Auto wird zärtlicher behandelt als die eigene Frau. Es ist letztlich das Leben des Mannes. Kurz vor Schluss des Ottomotors, mit lustig also, darf da keiner kommen und den Rausch bescheiden wollen. Dann lieber nix mehr töff töff, als dahin schleichende, lahme Enten.

RE: Der große Graben | 18.01.2019 | 15:59

Kuchen, ein denkbar ungutes Produkt. Denkt man an damals, als die Menschen kein Brot mehr hatten und dann doch einfach Kuchen essen sollten! En marche war ein Flop. Und der Bürgerdialog, weil -top down- wird ebenfalls einer. Der Herr Regierungssprecher musste kürzlich schon über den Hofgarten fliehen, mon dieu! Die Gelbwesten sind der Aufstand, der längst angesagt war und jetzt gekommen ist. Er wird nicht mehr aufhören. Macron allein hat es in der Hand, wie die chose weitergeht und letztlich ausgeht. Ein paar Krümel werden nicht reichen. Gesetze ebenfalls nicht. Und Gewalt wird nur Gegengewalt erzeugen. Brennende Banlieus wären sein Ende! Kein Kärcher der Welt kann das Problem lösen! Vive La décroissance, Emmanuel!

RE: Vom Flackern zum Feuer | 08.01.2019 | 16:11

Das neoliberale, globalisierende Esteblishment hat die Populisten quasi gezeugt. Völlig überforderte Massengesellschaften bekamen Angst vor ihren regierenden Eliten. 2008 Finanzkrise, 2015 Migrationskrise und parallel dazu die Klimahorrorvision für den Planeten. Der passende, uralte Reflex dazu war die Rückwärtsrolle, in die Arme der Rattenfänger. Doch, ein Herr Gauland, by the way, der den menschengemachten Klimawandel ebenso leugnet wie den Holocaust, hat keine Lösungsoption in der Tasche. So schön wie`s früher war reicht nicht. Die kommende Europawahl wird wohl die Populisten stärken, doch, es tritt auch etwas völlig Neues an, DIEM25. Die Denke in Links und Rechts ist over and out. In Zeiten des Übergangs, in denen wir uns zweifelsfrei befinden, sind die schlichten Parolen für die ängstlichen Masse zunächst scheinbar erfolgreich. Eine ganz entscheidende Rolle werden -wie immer- jedoch die Eliten spielen. Sollten diese sich -wie schon einmal 1924- für das Rechte entscheiden, sieht es dunkel für die Zukunft aus. Dies ist per dato nicht der Fall. Gott sei Dank. Die alles beherrschenden Eliten sind fixiert auf die digitale "Endlösung 4.0" aller Probleme des homo sapiens. Das ist ihre Vision, ihr felsenfester Machbarkeitsglaube. Die ängstlichen Massen werden peu à peu per BIG DATA, Algorithmus und predictive analyst dorthin "gebeamt", soft, homo ludens like, mit dem smarphone in der Hand. Dafür werden sie alles investieren, was sie je gerafft haben. Wenn es sein sollte, auch via Grundeinkommen & Co. Ob dieser schon voll laufende Prozess zum Guten führt ist zweifelhaft. Gewinn wirft er aber für Wenige mehr ab, als alles je zuvor. Die große Unbekannte allerdings, bleibt die Option Krieg. smart people und Menschenmüll stehen sich final gegenüber. in god we trust

RE: Mit gelber Flagge nach Europa | 07.01.2019 | 16:36

Auch Serotonin von Houellebecq ist nicht das Orakel. Vielmehr erfüllt sich das, was "Das Unsichtbare Komitee" seit zehn Jahren in: "Der kommende Aufstand" formuliert. Wenn heute der Regierungssprecher, ein Herr Grimaux, über den Hofgarten fliehen muss, dann ist es soweit. Macron hat Erwartungen geweckt und sie nie erfüllt. Vielmehr regiert er Frankreich wie seine Vorgänger. Das Volk ist "en marche". Wir müssen davon ausgehen, dass Reichtümer nicht geteilt werden, niemals. Macron ist die Marionette der "Grandes familles", der allein Mächtigen. Die V. Republik steht zur Disposition. Auch wenn die "gilets jaunes" sich anschicken in eine softe Bewegung der Frauen, feminin zu werden, ändert das nichts am Protest. Die männlichen Radikalos werden allerdings nicht verschwinden, im Gegenteil. Ob softcore oder hardcore, das Problem bleibt "ante portas". Die "belle étage" hat es allein in der Hand. "urban operations in the year 2020" liegen in der Schublade bereit. Emmanuel kennt sie. Gibt er den Befehl, ist es das Ende all dessen, was wir bisher erlebt haben. Vive la commune!

RE: Beruf: Schriftsteller | 05.01.2019 | 18:14

Das Unsichtbare Komitee, Pflichtlektüre - Houellebecq, Kür!