rioja

Diplom-Pädagoge, Jahrgang 1953, HR-Manager i.R., Jakobspilger, frankophil
rioja
RE: Mordor, mein Mordor | 01.11.2018 | 07:45

Elitenkontinuität in Reinkultur, nichts wirklich Neues! Sie zerstören zuerst alles. Und wenn dann alles kaputt ist, fangen sie wieder von vorne an. Wo sie sind ist immer oben. Diesmal soll ihre Arche Noah also NZ sein, nicht schlecht, Herr Specht! Manche auch mars mission oder moon village. Ja, sie haben den Blauen Planeten zerstört und schreiben ihn jetzt ab. Diese Typen sind die Geißel der Menschheit, Täter durch und durch. Sie reproduzieren sich immer und immer wieder. Schlägt man ihnen einen Kopf ab, wachsen 100 nach. Luzifers friend -

RE: Brandstifter auf Jobsuche | 26.10.2018 | 10:12

Opfer lieben die Täter. Ein altes Paradoxon stets neu. 2000 Milliardäre weltweit, die meisten in Nordamerika, viele in Südamerika. Man kennt sich, man mag sich. Alles bestes. Brasilien und alle anderen Staaten Lateinamerikas sind fest in den Händen einer hauchdünnen Elite. Das Militär steht stets zur Verfügung. Das Volk völlig unbedeutend. Völkerwanderung hat begonnen, von Mittelamerika via Mexiko nach USA. Les Miserables von heute en marche. Rasch kann dieser Treck zu einem gigantischen Strom werden, wenn alle Latin loser aufbrechen. Trump hat dafür das Militär parat. Man stelle es sich nur einmal vor, es heisst: Feuer frei! Ex General Bolsonaro hat damit sicher kein Problem. Trump hätte wohl eins.

RE: Grüner Klassenkampf? | 24.10.2018 | 09:57

Grüner Kapitalismus ist eben auch nichts als nur Kapitalismus. Grüne Wahlerfolge haben eine Gemeinsamkeit mit dem "En marche" Erfolg von Macron. In der interkulturellen Küche, die urbane Begegnung pflegen! Eneasten in Frankreich, Grüne in Allemagne! Intellektuelle SmartEliten, die im Grunde das Schlaraffenland schon lieben, "Lonley Planet"-like, aber ein bisschen Ökoswitch muss schon sein. Ressourcen, klar, Verteilung, klar, Gerechtigkeit, klar, Solidarität, klar, Klimawandel, klar etc.pp - Am besten man fährt seinen SUV, aus dem aus dem Auspuff Sauerstoff rauskommt, wenn man die Kleinen zur Waldorfschule fährt. Ja, oh ja, Sexyness, 100% - Die heutigen Erfolgsgesichter der Grünen stammen alle aus der Generation: Mama ist meine beste Freundin! Und Spaß muss es machen, natürlich, auch Politik, den Planeten mal eben retten, voll cool! Diese Sirenenklänge mögen auch scharenweise Wechselwähler der beiden großen Volksparteien. Fühlt sich doch gut an! Und , by the way, die Grünen haben die meisten weiblichen Parteimitglieder aller Parteien und sie haben die meisten Parteimitglieder mit Abitur. Na, wer sagt`s denn! Kluge Frauenpower macht das schon. Weiblicher Kapitalismus! Na und? killing me softly

RE: Das kommende Beben | 21.10.2018 | 06:53

Das kommende Beben...Der kommende Aufstand! Sanft und smart wird es nicht gehen, ging es nie. Ja, sie spekulieren auch diesmal mit der Elitenkontinuität. Hat bisher immer geklappt. Doch diesmal könnten sie sich gewaltig irren. Immer weniger für immer mehr. Kurz & knapp. Immer weniger natürliche Ressourcen für immer mehr Menschen. Beim sauberen Trinkwasser wird es losgehen, nein, ging es schon los. Kapstadt. Der Klimawandel, hausgemacht, treibt unaufhaltsam zum Konflikt. Machen wir uns bitte nix vor. Es wird Kriege geben, es gibt sie schon. Der atomare worst case wäre das Ende aller. Nun, das wollen sie eher nicht. So werden wir bald, sehr bald erleben, was es heisst:urban operations in the year 2020. Ein NATO-Papier. Wir teilen uns auf in smart peoples und Menschenmüll. Liegt alles schon in der Schublade. Nichts bleibt wie es war. Hawking hat recht.

RE: Die SPD hat nichts | 21.10.2018 | 06:31

Die SPD hat mit Schröder, der Machtoption wegen, ihre linke Seele verkauft. Lafontaine stieg aus, nach ganz links. In der Mitte angekommen, zusammen mit der CDU, war die Macht noch ein bisschen zu verlängern. Der Preis dafür ist heute zu zahlen. Die SPD hat sich selbst überflüssig gemacht. Sie steht in der Mitte, allein, ohne Profil, ohne wirkliche Macht an der Teilhabe an der Macht. Frau Merkel bedient sich ihrer und die SPD lässt es geschehen. Überdies hat die SPD keinen charismatischen Kopf. Weder einen Intellektuellen noch einen Schönen. Beides war Willy. Die SPD geht im mainstream unter. Wofür steht sie? Was ist ihre Vision? Wer sind ihre Protagonisten? Für die SPD gilt: mea culpa

RE: Das große Fallen | 12.10.2018 | 18:51

Wie wir sehen, ist es eben nicht die "Schönste Nebensache der Welt!" Vielmehr ist es die Hauptsache, sagt uns Freud. Und ja, Macht war und ist geil. Der/Die Mächtige weiss es.Von König David bis Herrn Weinstein. Das Lebensziel seit immer heisst:Nach oben kommen. Und letztlich egal wie. Alle Missbrauchsfälle sind machtbesetzt. Sogar in Familie, Sippe, Clan. Verheerend auswirken tut sich der Überbau, den Mutter Kirche seit sie zur Amtssitz wurde liefert. Sünde das Stichwort. Jesus selbst liebte Maria Magdalena, heiss und innig. Im Alltag gibt es für alles ein Zimmer. Ein Gästezimmer, ein Büro, ein Hobbyraum, eine Hausbar etc.pp nur eins nicht:Ein "Liebezimmer ". Ein physischer Raum, der für das Paar bereitet ist, zum Vollzug der Liebe. Schlafzimmer heisst es, bitte, keine näheren Ausführungen. Danke. Von Kindheit an eine völlig irre Sozialisation in den Elternhäusern was das Thema Liebe, Erotik, Sex betrifft. Bis auf den heutigen Tag. Let' s talk about Sex, let's talk about you and me. Love is all we need.

RE: Höher, schneller, weiter – und ökologischer? | 09.10.2018 | 18:28

Sie wollen partout nicht. Sie spielen sich die Bälle zu, die 1%, auch Nobel ist da kein Tabu. Sie ziehen alle Register um weiter so zu machen. Egal wie, Hauptsache der Schornstein raucht. Alle paar Tage zaubern sie ein neues Häschen aus dem Hut. Heute Nobel, gestern Mayor Tom, der dem BDI zustimmt, den Nachschub aus dem All zu holen. Wenn es dann sehr bald an einer Stelle kippt, kippen muss, wird alles rasend schnell gehen, Dominoeffekt. Und, sie werden es Schicksal nennen. Mit größter Wahrscheinlichkeit wird es mit dem sauberen Trinkwasser losgehen. 10.000l für 1 steak! Sie suchen weiter die V2, wie einst.

RE: Planet auf Tauchgang | 07.10.2018 | 06:49

da capo al fine

"Im April 1815 ereignet sich auf Sumbawa - einer der Kleinen Sunda-Inseln östlich von Java - der größte Vulkanausbruch in der überlieferten Geschichte der Menschheit. Die Erde bebte, drei Feuersäulen steigen mit großem Geheul in den Himmel hinauf. Die Lava bahnt sich ihren Weg, als ob man scharfe Messer über das Fleisch der Erde zieht. Dann ein jäher Aufschrei: Der Berg zerreisst. Von dem einst 4300 Meter hohen Tambora bleiben gerade noch 2800 Meter übrig. Glutlawinen rasen zu Tal. Wirbelstürme fegen Menschen, Pferde, Rinder und Bäume in die Luft und tragen sie meilenweit aufs Meer hinaus. Schwimmende Inseln aus Bimsstein, in die diese grässlich entstellten Leichen eingeschlossen sind, treiben umher. Eine 60 Zentimeter dicke Schicht aus Vulkanasche bedeckt die Meeresoberfläche. Zusammen mit Asche und Staub sind hunderfünfzehn Millionen Tonnen Schwefelgase in die Stratosphäre geschleudert worden. Der Tag wird zur schwärzesten Nacht. Dann zieht die gigantische Wolke weiter Richtung Europa. In den Jahren 1816 und 1817 setzt sie die göttliche Ordnung des Wettergeschehens ausser Kraft. Die Arktis taut. Eisberge treiben bis vor die irische und schottische Küste. In Ungarn fällt brauner, gelber und roter Schnee. Deutschland versinkt im Dauerregen. Es gibt weder Frühling noch Sommer, der Morgen kommt, aber es will nicht Tag werden, das Korn verfault auf dem Halm, kein Herbst bringt Ernte noch Frucht. Die Preise für Getreide verdreifachen sich. Das Leben wird unerschwinglich. Die Bauern zehren ihr Saatgut und füttern ihre Schweine mit Fischen. Es ist höchste Zeit mit Gott zu sprechen. Aber aus dem Winter geht bloß ein neuer Winter hervor. Einer der kältesten seit tausend Jahren. Diesmal ist es ein Winter der Winde. Eisige Stürme blasen aus allen Richtungen und Schnee fällt zur Erde, die Fröste sind gewaltig. Die Sonne ist nicht mehr als ein blanker Mond und man kann mit bloßem Auge hineinsehen. Bettler, Diebe ziehen übers Land. Die Bauern verbarrikadieren sich in ihren Hütten, malen das Kreuz an die Tür, sitzen still und schonen ihre Kräfte. Ein weiterer Frühling ohne Himmel, ein weiterer Sommer ohne Ernte. Niemand versteht, was passiert. Die ganze Erde ist nur ein Gedanke, und das ist der Tod."

aus: Karen Duve "Fräulein Nettes kurzer Sommer" Berlin 2018

RE: Saure Kaffeesahne | 01.10.2018 | 11:01

Macht ist geil. Auch und besonders für Angela Merkel. Davon Abschied nehmen tut weh, hat was von der Nadel loskommen. Und professionelles Nachfolgemanagement gibt es in Germanien nicht. Nirgends. Immer muss es ein Bruch sein, ein Untergang, ein Skandal, ein Sturz, ein Dolchstoss, ein Verrat, eine Katastrophe oder so. Loslassen ist kein Thema. Bevor sie Geschichte werden, wollen sie ganz gross gewesen sein, die Würstchen. So auch das "Mädchen", das heute mit Messer und Gabel essen kann. Die GRÜNEN werden ihr zum Verhängnis, nicht die Braunen. Sie, die sie es doch war, die die AKW abgeschaltet hat. Ausgerechnet. Heute muss man smart und sexy sein, um gewählt zu werden. Und das ist weder Angela noch Andrea. Überall wurde der Generationswechsel vollzogen, nur nicht bei CDU und SPD. Weidel, Wagenkenecht, Habeck, Lindner, by the way. Nun, er muss kommen, der Retter, der Plagiator, der Blaublütige, der Herr von und zu Guttenberg. Nur, wann ist noch die Frage. Nach der Bayernwahl erfahren wir sicher mehr. Er und sein Bismarckspross sind jedenfalls very smart and sexy.

RE: Gemeinsam über Grenzen hinweg | 27.09.2018 | 09:51

Auf dem Vormarsch ist die Angst der happy few. Angst vor ihrem eigenen Ende. Sie flüchten in den klassischen Wahn, selbst davon zu kommen und die Massen untergehen zulassen. Elitenkontinuität. Bisher bestens bewährt. Doch diesmal könnte es ins Auge gehen. Klimawandel und Krieg, atomarer worst case. Deshalb forcieren sie mars one und moon village Projekte, die als moderne Arche Noah gelten können. Mit DIEM25 hat Janis Varoufakis eine Bewegung, die beweisen muss, ob es klappt. Das Unbekannte Komitee stimmt sicher dem Artikel zu, ebenso DIEM25. Doch, diese Autoren geben zu bedenken, dass es am Erfolg mangelt, da die 1% über die komplette Infrastruktur verfügen. Nun, es ist ja auch bereits fixiert, wie es sein soll: smart peoples in the smart cities und Menschenmüll. Kampflos, friedlich wird es sicher nicht werden. Am Beispiel Paris kann man sehen, wie es laufen soll. Peripherique dicht mit Armeepanzer. Cite sicher, Luftversorgung. Banlieus und der Rest la merde. Die Pläne liegen schon längst in der Schublade. En marche, der blanke Hohn. Durchschauen, loslassen, frei werden. Allons enfants...