rioja

Diplom-Pädagoge, Jahrgang 1953, HR-Manager i.R., Jakobspilger, frankophil
rioja
RE: Kein Fleisch für niemand | 24.03.2019 | 09:25

Was immer du tust,tue es klug und bedenke das Ende. Nicht nur der Lateiner, nein, auch Kohl plädierte sogar für das Denken vom Ende her. Entscheidend ist was hinten rauskommt. Genau. Und am Ende muss der Sytemwechsel kommen. Doch keine Spasskultur 4.0 sondern die "Ökodiktatur", smart & digital, versteht sich. Subsidiär und regional ebenfalls. Wasserverbrauch pro Kopf pro Tag soviel, Fleischverbrauch pro Kopf pro Woche soviel. Müllproduzieren pro Kopf pro Woche soviel. Der ökologische Fussabdruck darf pro Nase nur so groß sein. u.s.w. Lineares, wirtschaftliches Wachstum wie heute, muss Vergangenheit werden. Alternativlos. Tauschhandel, gardening, repair & Co. werden "in" sein. Der Planet muss durchatmen, verschnaufen und mit weniger ist mehr zu überleben versuchen. Demokratie schafft diesen Wandel nicht. Demokratur wird es wohl werden müssen. Die tödliche Gier ist die Schicksalsfrage geworden. Die coolen kids haben es kapiert. Wir dürfen auf ihren Lebensweisen, besser Überlebenswillen, hoffen.friday4future

RE: Sie werden gehasst | 21.03.2019 | 08:39

"Die Menschen hassen die, die sie ihre eigene Minderwertigkeit empfinden lassen." (Lord Chesterfield 1694-1773) Das gilt auch heute noch. Ganz einfach. Wenn sogar aus dem konservativen Lager zu hören ist, dass die westlichen Eliten den Occident töten wollen, dann heisst es Achtung. Wer France24 am 20. März sah, der erlebte Henri Guaino, den Ex-Berater von Sarkozy live. Aber auch der Berater von Macron, monsieur Pascal Bruckner, bläst ins gleiche Horn. Der Multikulturalismus ist die Kompensation der bösen Taten der Europäer: Kolonialismus, Sklaverei, Völkermord. Und Henri Guaino legt noch nach. Der Occident ist bedroht durch seinen Globalisierungsexzess. Das Unsichtbare Komitee hat sich seit gut 10 Jahren mehrfach qualifiziert zu all dem geäußert, was heute Sache ist. Der Aufstand ist da. Die Reflexe der Macht sind vorhergesagt. Nächstes Jahr könnte es in der Tat soweit sein: urban operations in the year 2020. Dann ist der Peripherique dicht. Panzer. by the way, mein Frankreich ist auch verschwunden!

RE: Die Kraft der violetten Welle | 14.03.2019 | 10:29

Genau. Und, ach, sonst nirgends in Europa ist der Macho präsenter als in Espana. Und noch eins, nicht zu vergessen. In der klassichen spanischen Familie hat der Mann 0,0 zu sagen. Der geht daher, bevorzugt, in die Kneipe um die Ecke, zu seinen Kumpels. So, und nun ziehen sie ihre Schlüsse aus all den Fakten, die natürlich eng miteinander im Zusammnehang stehen. Viva Espana!

RE: Ein Stück Zivilisation | 11.03.2019 | 18:14

Es ist Kalkül, sonst nichts. Sie wissen, dass da die Zeitbombe tickt. Sie wollen keine sozialen Unruhen. Gut, in dubio pro Bundeswehr, nach Innen, schon klar. Sie wollen Ruhe, nichts als ihre Ruhe. Auch wenn diese vor dem Sturm ist. Die Pyramide steht auf dem Kopf, pardon, dem Wasserkopf. Die Beinchen immer tönerner. Der demoskopische Wandel, der digitale Wandel, die Lebenserwartung und der Abschied vom vollbeschäftigten Schlaraffen-Spaß-Schland muss monetär -wie sonst- abgefedert werden. Das wissen sie, die Reichen, die immer reicher wurden und noch immer werden. Diesen kleinen Obulus zahlen sie aus der Portokasse. Besser als via Steuer oder die erhöhte Delinquenz bezahlen. Als nächsten Coup werden wir-swiss like- das mit dem sanften Entschwinden von Erden erleben. Im Panel sieht das so aus: Raus aus dem Job, 67/70, rein ins Bürgergeld bis ca.75 und dann die freie Wahl ins Nirwana. Durchkalkuliert. Passt.

RE: Netz der Primaten | 22.02.2019 | 06:32

Châpeau! Sie sind in Wahrheit Würstchen, ja, eigentlich loser! Sie müssen ihre Seelenqualen, ihre tief sitzendenMinderwertigkeitskomplexe überkompensieren. Auf Frauen primär, projizieren sie ihren Frust, um wahrgenommen zu weden. Ihre Aggressivität ist umgekehrt proportional zu ihrer eignenen Scheisse. Sie schreien förmlich nach Anerkennung, Wertschätzung und, ja, letztlich nach Liebe. Ja, es ist eine Falange weißer Männer, einer der gegenwärtig untergehenden Sorte. Was die Damen betrifft, so ist es leider immer noch das, was Simone de Beauvoir meinte mit "Gefallsucht" an der die Damen lebenslang leiden. Hier besteht, mes dames, auch großer Handlungsbedarf. Bonne chance!

RE: Kann Elite links sein? | 20.02.2019 | 09:15

Weder links, noch rechts. Vielmehr sieht sich die alles beherrschende minikleine Elite erstmalig vor dem Ende ihrer bisher stets funktionierenden, legendären Elitenkontinuität. Systeme kommen, Systeme fallen, die Eliten bleiben. Immer. Sie wechselten nur rasch die Farben und Flaggen und schon galt für sie wieder: Wo wir sind ist oben. Das war quasi ihr eigenes, privates Naturgesetz, deus lo vult. Damit ist jetzt Schluss. Das ist ihr super GAU. Ein paar glauben an moon village oder mars one mission, ihre Arche Noah. Ein paar andere glauben an die technische Machbarkeit via geoengineering. Dass es für sie auch game over ist, will noch nicht in ihre Schädel. Da kommt sie, auf leisen Sohlen, die alles ausgleichende Gerechtigtkeit, alle gehen unter, selfdistroy! Die perverseste Solidarität ever! homo sapiens R.I.P.

RE: Gelb kommt weg | 14.02.2019 | 18:20

Caudillo - es ist unglaublich, aber wahr, die Falange zeigt, wo der Hammer hängt, in Madrid, Castilla la Mancha, basta! Selbst der schöne Sanchez ist am Ende. Von Podemos ganz zu schweigen. Die linke , kurze, kleine Chance ist vertan. Rachoy ist weg und dafür Vox da. Schlimmer konnte es nicht kommen. Den Caudillo umbetten? Wird nie stattfinden. Ebensowenig die Aufarbeitung des FrancoTerrors gegen die Republikaner. Tote sind tot. Das Gespenst des Separatismus allerdings legt alle Nerven blank. Man denkt nur an die ETA und an die Basken. Jetzt die Katalanen? Ausgeschlossen. Dazu das Elend mit den Migranten via Ceuta und Melilla. Und Andaluz als Horrorvision des IS. Die Mauren ante portas. Die 12 Angeklgten sind nicht die 12 Apostel. Sie werden maximal bestraft werden, was kein einziges Problem lösen wird, vielmehr die vorhanden nur größer macht. Felipe wird seine Meisterprüfung ablegen müssen. Neuwahlen, die kommen, werden ebenfalls kein Problem lösen. Im Ggenteil, Spanien wird, wie soviele Länder in der EU, an seinen hauseigenen, uralten Problemen, die EU eher schwächen. vamos a la playa

RE: Herz eines Handlungsreisenden | 10.02.2019 | 15:50

Er hat sich wohl schon mal umgesehen, der Herr Altmeier, in NeuKairo und dem neuen Mega Ägyptischen Museum, weit weg, vom todgeweihten, heutigen Moloch, Kairo. 14 Millionen chancenlos dem Untergang schon heute preisgegeben. Sisi, der General, baut die ägyptische Hauptstadt neu, weiter unten, am Nil, green & smart, für sich und seine Eliten. Und das Ägyptische Museum vom Tahirplatz zieht auch bald um, in den geilsten Megatempel aller Zeiten, vis à vis Gizeh. Das sind, aber hallo, wichtigte ReiseZiele für einen germanischen Wirtschaftsminister, heute schon wissen, was morgen wo passiert. Aufträge für die deutschen Unternehmen holen, Made in Germany vermarkten. Arbeitspätze in Deutschland sichern, egal auf wessen Kosten. Wehe, die 14 Millionen machen sich auf den Weg über`s Mittelmeer!

RE: Der Gärtner wird zum Bock | 09.02.2019 | 16:34

Es geht um Leben & Tod, sagt Greta Thunberg. Stimmt. Und daher taugt Demokratie nicht, jetzt, den Paradigmenwechsel zu vollziehen. Es kann nur auf eine sogenannte "Ökodiktatur" hinauslaufen, temporär. Ein, zwei Generationen werden es wohl sein müssen, bis der Planet mit und nicht ohne homo sapiens sein kann. Die ÖkoRadikalität (radix=die Wurzel) ist dabei umgekehrt proportional zur Zerstörungspower. Wir müssen in diesem ExtremFall zu unserem Glück gezwungen werden. Da helfen keine basisdemokratische Abstimmungsprozesse. Wasser, Luft, Erde müssen primär für das Leben des Menschen herhalten, nicht für Wirtschaft, Industrie & Co. Ja, es wird sich wohl ein bißchen "militärisch" anfühlen! Vielleicht, was übel wäre, à la Huxley, Schöne neue Welt.

RE: Wer ist hier eigentlich ohne Empathie? | 03.02.2019 | 15:37

Sagen was ist, ist die revolutionärste Tat! R. Luxemburg

Wenn die Lüge immer wieder wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit! G.Orwell

Je weiter sich eine Geellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen. G. Orwell

Die teuflichste Variante, die man sich denken kann, ist das Wahrlügen. H. Arendt

Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates. J. Goebbels