Gangrape im Virtuellen: Sexuelle Übergriffe in der Meta-Welt

Unsafe Space Können Avatare in virtuellen Welten sexuell übergriffig werden? Das Metaverse gilt als nächste Utopie vieler Konzerne. Nur ist sexualisierte Gewalt hier die Regel – und nicht die Ausnahme
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 23/2024
Gangrape im Virtuellen: Sexuelle Übergriffe in der Meta-Welt

Montage: der Freitag; Material: iStock

Irgendwie hat er sein Versprechen gehalten. „Du wirst mittendrin sein im Erlebnis statt nur Zuschauer – das ist das Metaverse.“ So schwärmt Meta-CEO Mark Zuckerberg 2021 in einem Marketingvideo von seiner Digitalutopie. Doch kaum ist die Beta-Version auf dem Markt, macht schon der erste Fall von sexueller Gewalt Schlagzeilen. Auf der Plaza, dem marktplatzähnlichen zentralen Ort in Metas „Horizon Worlds“, sei eine Nutzerin sexuell belästigt worden.

Sie schreibt auf Facebook: „Sexuelle Belästigung im Internet ist nichts Neues, aber das in der virtuellen Realität zu erleben, macht es noch mal viel intensiver. Ich wurde nicht nur angegrapscht, sondern um mich herum standen noch andere Menschen, die dieses Verhalten unterstützten,