Zum neuen >Freitag<

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community


Beginnen will ich meine Aktivitäten
im Freitag-Blogg mit ein paar Sätzen zur neuen Gestaltung und Strukturierung. Wer
wie ich, schon so viele Veränderungen erlebt und hinter sich hat bringen
müssen, wird vorsichtig mit Schnellschüssen. Er hat gelernt, dass die Aneignung
von Neuem in Schritten passiert, die man vielleicht so beschreiben könnte:
Misstrauen, Abwarten, Neugierde, Aneignung, Gewöhnung, Routine und das Gleiche
wieder von vorn…Misstrauen usw. - wenn Neues droht. Irgendwo zwischen Aneignung
und Gewöhnung liegt dann der Punkt, wo die subjektive Meinung sich
stabilisiert. Inzwischen pendele ich noch zwischen Neugierde und Aneignung. So
ist das mein erster Blogg überhaupt und ich kann nur versichern, dass es nicht
bei solchen leichtgewichtigen Betrachtungen bleiben soll.




Eines muss ich aber noch loswerden:
Geradezu schlimm finde ich, dass die große Zahl auf der Titelseite, die die
jeweilige Ausgabe sofort augenfällig werden ließ, verschwunden ist. Sie war mir
Ordnungs- und Orientierungshilfe; das chronologische Stapeln oder die >8<
zu finden, in die ich noch mal rein schauen wollte, waren bisher kein Problem. Auch
diente sie als Kalender, der das jeweilige Zweiundfünfzigstel des Jahres sofort
ins Blickfeld rückte. So signalisierte die >26<, dass ich mich
entscheiden müsse, das Glas als halb voll oder halb leer anzusehen, während die
>51< Stresshormone zum Ausschütten brachte und Schlimmeres verhinderte.


Da ich auf diese lieb gewonnene
Hilfe nicht verzichten will, ergänze ich als Erstes jetzt immer die fehlende große
Zahl selbst. Aber vielleicht ist diese interaktive Partizipation an dieser
Stelle sogar gewollt? Dann schon mal vorweg ein Kompliment für so viel >Chuzpe<


10:47 22.02.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Nos Nibor

(34) Jahrgang / Architekt / Ossi / Attacie
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