nunatak

Geograph. Freitag-Leser. Blogger bei Gelegenheit.
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RE: Eine Corona-App kann Freiheitsrechte schützen | 15.04.2020 | 13:18

Nein, eben genau nicht! Wenn es offen programmiert ist, können sich Datenschutzexperten von der Sicherheit ein Bild machen. Daten müssen nicht an Dritte weitergegeben werden, sondern werden lediglich auf den beiden Telefonen gespeichert die Kontakt hatten.

Die Alternative ist vielmehr ein Überwachungsstaat mit monatelangem Lockdown, einer Polizei die diesen ständig kontolliert, lesende Menschen von Parkbänken vertreibt etc.

RE: Eine Corona-App kann Freiheitsrechte schützen | 15.04.2020 | 13:11

Die App kann natürlich nur die Leute ausfindig machen, die selbst auch diese App benutzen. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen so eine App installieren. Erschreckend und beschämend (aber auch leider völlig erwartbar) finde ich daher, dass sich in der Abstimmung oben fast genauso viele stikt gegen die App aussprechen wie dafür. Wahrscheinlich sind das allerdings auch die gleichen, die behaupten das Coronavirus sei ja nur eine normale Grippe bzw. diese sei doch viel schlimmer.

Probleme bei der App sind natürlich viele false positives, die entstehen können. Aber besser es werden ein paar Menschen mehr gewarnt als zu wenige. Wenn es nur noch wenige Neuinfektionen gibt, könnten sich dann ggf. alle Gewarnten schnell testen lassen und in Quarantäne gehen.

Ja, es müssen Daten die etwa zwei Wochen zurückreichen gespeichert werden. Ich verstehe allerdings nicht, weshalb so viele hier jetzt aufschreien und andererseits wahrscheinlich täglich andere Apps nutzen die das Gleiche und noch viel mehr machen. Die Daten müssen tatsächlich nur auf den beiden Telefonen gespeichert werden die miteinander Kontakt hatten.

RE: TTIPs böser Bruder | 09.10.2015 | 11:05

Ach, Deutschland wäre stark genug solche Klauseln für sich(!) zu streichen. ??

Was soll das denn bitte heißen? Das wäre also ein gangbarer und sinnvoller Kompromiss? Wenn schon nicht das ganze Abkommen verweigern, dann wenigstens solche Klauseln streichen? Mitnichten! Das würde genau das bedeuten, was Deutschland derzeit mit Griechenland macht: Starke Länder diktieren die Regeln der schwachen Länder, nehmen sich selbst aber aus ungeliebten Regeln heraus. Das wäre die schlechteste der möglichen Lösungen!

RE: Herzlich willkommen | 19.06.2012 | 13:13

Mit Fragen beantworten hat man's wohl nicht so sehr. Würde mich aber schon noch interessieren, wie es sich denn mit dem Flattr-Button in Zukunft verhält. Fände es echt schade, wenn auch bei Freitag das Konzept des Micropayments vorschnell als gescheitert und unrealistisch über Bord geworfen würde, wie es derzeit von verschiedenen Seiten immer wieder zu hören war.

Mit den Schriftarten verhält es sich anscheinend sehr unterschiedlich. Von Linux ist ja bekannt, dass es manchmal Probleme bei Schriften gibt, wobei sich das in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat und mittlerweile die Schriften auf Linux-Systemen sogar wesentlich schöner aussehen als es bei Windows der Fall ist. Vielleicht ist das bei mir eine Besonderheit oder auch nur subjektives Empfinden. Auf meinen mobilen Geräten sieht die neue Schrift übrigens schön aus, und die sind es, die ich primär zum Lesen verwende.

Ansonsten kann ich mich anschließen: Der Geschwindigkeitgewinn ist deutlich spürbar. Auch mir gefällt die Formatierbarkeit der Kommentare (wenn ich sie auch bisher nicht genutzt habe). Etwas unübersichtlich erschienen mir bisher die Community-Blogs, aber das wird eine Sache der Eingewöhnung sein.

RE: Herzlich willkommen | 18.06.2012 | 14:53

Mäßig begeistert, auf den ersten schnellen Blick. Die Schriften sind, jedenfalls auf meinem Linux (Ubuntu)-System, deutlich schlechter und unschöner zu lesen als die alten.

Werbung muss sein um auch im Netz ein bisschen Geld(nicht Wert)-schöpfung zu erreichen, aber so kommt es doch ein bisschen 08/15 WELT-stylisch daher. Unschön, irgendwie.

Und wo wir gerade bei Geldschöpfung sind. Und dann auch doch wieder bei Wertschöpfung: Wo ist der Flattr-Button? Ich hatte vor einiger Zeit mein Printabo gekündigt, da mir der Freitag doch nicht mehr so viel Mehrwert brachte, wie es "früher" beim alten Freitag der Fall war. Aber trotzdem lese ich viele Artikel gern. Und die will ich dann auch flattrn. Wird es das nicht mehr geben? Hat es sich so wenig rentiert?

RE: Gleiche Chancen für alle | 02.03.2010 | 18:15

Achso! Nochmal dazu gesagt, um keine Falschinterpretation zu initiieren: Ich teile diese Meinung nicht. Ich sehe mich durchaus als Pazifisten, auch wenn ich manchmal über die Absolutheit meiner Ablehnung militärischer Einsätze ins Grübeln gerate. Afghanistan wäre so ein Fall. Der Iran sicherlich nicht.

Nur würde ich keinesfalls so weit gehen irgendwem wegen solcher Meinungsäußerungen pauschal das Wort zu verbieten und finde den Ruf danach arg grenzwertig!

RE: Gleiche Chancen für alle | 02.03.2010 | 18:09

Wie bitte? Du willst wegen solch einer Aussage irgendjemandem die Plattform verwehren? Mit welcher Begründung bitte? Man kann das scharf kritisieren, wenn man will. Aber verbieten, verdrängen, und das dann gleich mit der Person welche die Aussage getroffen hat, ist nicht weniger als ideologisch motivierte Zensur.

Mit so einer Meinung kannst du dir vielleicht irgendwelche Ideologieblätter und -onlineportale reinziehen, falls du Empfehlungen brauchst, ich könnte dir ein paar nennen die diesem Klientel schönreden.

Doch wenn dem so ist, dann ist Zeitung lesen an sich schon längst überflüssig geworden. Denn nur die eigene Meinung immer wieder bestätigt zu wissen bringt weder persönlichen noch intellektuellen Fortschritt.

RE: Warum bleiben Freitag-Blogger anonym? | 27.09.2009 | 18:18

Ich verwende hier und auch anderswo zunächst überall anonyme Nicks. Es gab und gibt ja eine Menge Diskussionen zu diesem Thema, in denen es dann oft heißt man müsse sich als Person zu erkennen geben um journalistisch oder auch nur in der persönlichen Meinungsäußerung ernst genommen zu werden. Trotzdem habe ich mich bisher immer dagegen entschieden, da es meiner Meinung nach ausreichend Argumente für ein bisschen Anonymität im Netz gibt.

Allerdings benutze ich meist einen von wenigen Nicks die auch ziemlich leicht meiner virtuellen Persönlichkeit zugeordnet werden können. Ob bei Twitter, in Foren, auf Medienportalen oder meinen eigenen oder fremden Blogs. Wie MH120480 schon sagte, ich habe gerne die Kontrolle darüber wem ich meine Identität preisgebe und wem nicht. Menschen die ernsthaft daran interessiert sind und mit denen ich vernünftig kommunizieren kann, bekommen meinen Klarnamen jederzeit.

RE: HDGL: Hab’ Dich ganz doll lieb! | 21.08.2009 | 12:04

Guten Morgen Axel! Ausgeschlafen? Nach 20 Jahren Winterschlaf solltest du jetzt fit sein zum Bäume ausreißen. Die erste Tat ging leider daneben, was aber vielleicht mit einer leichten Verwirrung nach all den traumseligen Jahren zu erklären ist.

Mit "Neuerdings" und auch mit dem Internet haben all diese Abkürzungen jedenfalls reichlich wenig am Hut. HDGDL war schon vor den Zeiten des C64 ein beliebtes Kürzel auf unzähligen Pausenhofbriefchen.

RE: Willkommen | 11.02.2009 | 10:06

Das mit dem neuen Layout des Freitag ist doch für uns gewohnte Freitagsleser vor allem eine Gewohnheitssache. Auch wenn es einem manchmal schwerfällt es zuzugeben, da sind die meisten dann eher konservativ und stöhnen erstmal auf, bei so grundlegenden Veränderungen. Das wird sich geben, da bin ich mir sicher!
Wichtig ist, dass wirklich daran festgehalten wird, der inhaltlichen Linie, der eigenen Freitag-Philosophie treu zu bleiben. Daran wird sich das Überleben des Freitags entscheiden.
Und sicher, eine linke Zeitung mit linken Lesern tut sich schwerer daran zur Selbsterhaltung auch mit Werbeeinnahmen zu wirtschaften. Das gabs beim Freitag bisher nur sehr gering. Auf der Website, gabs das garnicht. Da fallen jetzt die 3-4 Banner auf einer einigen Seite schon arg auf. Da muss man sich echt stark dran gewöhnen. S.E. hat schon recht, ihr solltest als euch selbst treu bleibend, stärker darauf achten für wen ihr euren Werbeplatz hergebt. Aber dass sich der Online-Freitag nun auch so finanziert, das müssen wir Leser akzeptieren um weiterhin in den Genuss dieses wertvollen Blattes zu kommen. So sehe ich das.