nuntius

kritisch, selbstkritischer Skeptiker
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RE: Knallhart | 27.01.2012 | 18:32

Wer in diesem sozialen Markt arbeitet, für den ist diese Erkenntnis nicht neu. Es ist eben ein Markt. Und soziale Marktwirtschaft gibt es nicht mehr, gab es wahrscheinlich auch noch nie wirklich.
In der Treberhilfe wurde für die Öffentlichkeit sehr deutlich dargestellt, wie soziale Projekte in Deutschland funktionieren. Suche dir eine aktuelle Opfergruppe, entweder gerade medien oder wahlpolitisch relevant. Suche dir jemanden der dir dafür Mittel gibt. Suche dir einige begeisterte Sozialarbeiter oder Pädagogen, oder andere szial eingestellte Arbeitskräfte. Speise sie mit einem Teil der Fördermittel ab(in diesem Bereich werden so unverschämt niedrige Gehälter gezahlt), und mit dem Rest kannst du dir dein eigenes Leben finanzieren.

RE: Verkommene Diskussionen | 26.01.2012 | 18:56

Mir ist die gesamte Diskussion um Wulff völlig unklar. Verhaltensweisen, die für jeden Bürger normal sind werden von den Medien an den Pranger gestellt. Wenn jemand Freunde hat, die ihm finanziel helfen können, und dieses auch tun, sollte er glücklich sein, und mal ehrlich jeder von uns würde diese Möglichkeit nutzen. Genausowenig bezahle ich bei freunden wenn ich dort übernachte, genau wie ich ihnen bei mir auch keine Rechnung ausstelle. usw. usw. Rabatte beim Einkauf nimmt auch jeder mit.
Die wahren Hintergründe dieser Medienkampange sind mir noch nicht ganz klar.
Ich tippe mal. Die Demontage eines Guttenberg, der von den Medienkonzernen als neuer "Führer" aufgebaut wurde, hat diesen gezeigt, das ihre Macht geringer ist als sie sich einbildeten. Das jetzt ist ihre Rache. Sie möchten beweisen, wenn sie schon keinen Politiker aufbauen können, können sie auf jeden Fall einen zerstören. Daraus schließe ich, so unsympatisch mir der Wulff auch ist, wäre es besser wenn er BP bleibt.

Wie schon gesagt ich grübele noch über die Gründe.

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 14.12.2011 | 19:00

Da ist es wieder. Jeder Tote ist einer zu viel. Aber 1,5 Milliarden mit einer noch höheren Dunkelziffer, ist unsinnige Propaganda. Damit erreicht man nichts. Das wären ein Viertel der Weltbevölkerung. So viele Leben in diesen Regionen nicht einmal ansatzweise.
90% sind Zivilisten das ist eine grausame Zahl, aber auch im Irak haben in diesem Jahrzehnt mehr Iraker Iraker getötet, als durch Amerikaner ermordet wurden.

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 14.12.2011 | 18:52

Entschuldigung, war einige Tage nicht da.
vorneweg. ich lehne jede Art von Gewalt ab. Ich bin auch mit den Möglichkeiten eines Bürgers gegen diese Kriege aufgetreten. Allerdings, das gebe ich zu mit den Jahren wurde dieses immer geringer. So geht es wohl vielen. Ich unterscheide auch nicht zwischen Amerikanern und anderen Nationen bei ihrer verbrecherischen Kriegsführung. Trotzdem ist eben ihr Blogbeitrag für mich nicht nachvollziehbar. Denn wie schon in anderen Kommentaren angesprochen werden in diesen Ländern die Masse der Menschen von ihren eigenen Nachbarn ermordet. Diese Tatsache will mir nicht logisch in den Kopf und sie widerspricht eben auch der Geschichte weiter oben. deswegen die Frage warum. Oder weiter unten Palästina. Auch dort töten sich Palästinenser gegenseitig immer und immer wieder( inzwischen mit Sicherheit mehr als je die Israelies ermordet haben). In Pakistan noch schrecklicher mit noch höheren Opferzahlen. Oder in Indonesien. usw. usw. Moslems töten Moslems im Namen ihrer jeweiligen Auslegung des Koran. an feiertagen, in Moscheen und Schreinen.
Ich stimme zu die kriegstreiber der Natostaaten gehören vor Gericht gestellt und zur Verantwortung gezogen( vielleicht wird dieser Traum eines Tages wahr), sie helfen aber nicht als Begründung für den Genozid den Moslems an Moslems begehen.
Demnächst wahrscheinlich in Lybien.

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 09.12.2011 | 18:15

Grausige Vorstellungen, leider nicht nur Phantasien, der Zweck des Blog ist mir allerdings unklar.

RE: Der ganz alltägliche Rassismus | 08.12.2011 | 13:49

Hallo Yola,
da möchte ich noch einmal strikt wiedersprechen, kriminelle Gewaltakte in die Rassismusschiene zu schieben verschleiert das Problem. Rassismus und rassistische Denkweisen sind nur begrenzt strafbar, geben aber beruhigende Denkweisen den Vorschub. Worin unterscheidet sich denn die Tötung, Verletzung oder psychische Gewalt gegen Menschen? Für mich und viele andere nicht. Für die Befürworter einer übertriebenen Rassismusdebatte schon. Das ist das eigentlich kranke daran. Ein Mensch ist tot, ist es da nicht unerheblich, ob die Tat mit Rassismus, Gier, Neid oder Eifersucht begründet wird. Dieses Trio hat jeden getötet der ihnen nicht in den Kram passte. Die Unterscheidung in gute und schlechte Morde ist für mich nicht akzeptabel.

RE: Der ganz alltägliche Rassismus | 07.12.2011 | 19:48

Tja da wären wir wieder bei dem Problem. Es würde mich schon interessieren, wie ich zu einem Salon-Rassisten werde, wenn ich in meinem Kommentar eben keinen Unterschied mache, so wie sie, sondern von Menschen als alleinigen Faktor ausgehe, und damit zum Grundproblem komme, das unser Staat nicht in der Lage ist seine Bürger zu schützen, oder was noch viel gravierender ist, nicht gewillt. Aus dem gleichen Chaos und der Angst der Menschen ist das III. Reich hervorgegangen. Aus den Verbrechen dieses Reiches allerdings den jetzigen Zeitgeist herzuleiten ist mir zu primitiv, denn es grenzt aus(und zwar die Masse der Bürger), ist dauerbelehrend( das Todschlagargument des historisch bösen Mörder in jedem Deutschen) und darum kontraproduktiv( es zwingt zum Selbstschutz nicht nachzudenken.

Daraus ergibt sich: ich bin nicht jedem Menschen dankbar, der es trotzdem in diesem Land aushält.
Sondern ich lebe mit jedem Menschen um mich herum gerne zusammen, und es interessiert mich einen Sch... wo er herkommt, was er glaubt, mit wem er ins Bett geht noch sonst etwas. Das einzige was ich nicht akzeptiere ist Intolleranz, egal wie sie sich tarnt. Denn es geht auch die anderen Menschen nichts an wo ich herkomme, was ich glaube und mit wem ich ins Bett gehe.

Der obige Kommentar ist in meinen Augen sehr intollerant.

RE: Der ganz alltägliche Rassismus | 07.12.2011 | 17:36

Hallo, Jacob Jung
es sind schon eingenartige Verhaltensweisen, die manche Menschen so von sich geben. Insoweit stimme ich dir zu. Womit ich aber persönlich ein Problem habe ist dieser "alltägliche versteckte Rassismus" der uns allen immer wieder unterstellt wird. Ist das nicht eher eine in der ganzen Welt typische Angst vor Unbekanntem und Ungewohnten? Sie begegnet doch jedem der nicht zu Hause ist. Jeder ist doch überall Ausländer, außer zu Hause.
Mit diesem ideologischen Todschlagargument Rassismus wird doch alles plattgemacht.
Siehe Medien, Politik und auch dieses Forum hier. Alles ist schockiert, weil Rechte Ausländer getötet haben. Diese Reaktion ist eigenlich menschenfeindlich und rassistisch.

Denn es ist doch eigentlich so. In Deutschland war es möglich das ein kriminelles und terroristisches Trio über einen Zeitraum von zehn Jahren Menschen töten konnte, ohne das der Staat seine Bürger schützen konnte, oder wollte. Hier liegt doch der Skandal. Mit der Rassismus und Rechtsradikal-Debatte wird doch das eigentliche Problem verschleiert.

So wie zur Zeit überall diskutiert wird stellt sich für mich die Frage: Wäre das ganze Problem nicht so schlimm, wenn dieses Trio nur deutsche Herkunftsbürger erschossen hätte? Anscheinend ja, denn zwischen der Polizistin, und ihrem schwerverletzten Kollegen und den anderen Opfern ausländischer Herkunft unterscheiden ja heute schon alle, in Politik, Medien, Blogs und auch hier.

RE: Pfarrer Gauck kanzelt "Occupy"-Bewegung als "unsäglich albern" ab | 19.10.2011 | 01:35

Ja da zeigen die wohlversorgten "Bürgerrechtler" die im Jahr 1990 das alleinige Deutungs-und Wahrheitsrecht wollten und im Austausch gegen den gerade mündig gewordenen DDR Bürger und seine Geschichte auch erhalten haben, ihr wahres Gesicht. Seit 20 Jahren, verbiegen sie Recht und Gesetz, leben in einer geschützten Blase, entscheiden über das wohl und wehe von Millionen Menschen. Zerstören Lebensläufe und Perspektiven ohne selbst dafür die Verantwortung übernehmen zu müssen. Seit zwanzig Jahren herrschen sie so wie die, die sie eigentlich historisch aufarbeiten sollen.

Tja da ging sie hin unsere historische Chance von 1990. Ich wünsche der Bewegung von 2011 alles Gute, und vermeidet unsere Fehler von damals.

RE: Hurra, wir sparen uns kaputt | 17.08.2011 | 20:47

Also, wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, Kann also nur der Staat( also der kleine Steuerzahler), mit seinen Ausgaben das Wirtschaftswachstum fördern? Auf Grund dieser Wirtschaftstheorie hat der Steuerzahler die Autoindustrie, die Banken und jegliche andere großkonzerne mit seinen Steuern, mit Lohnverzicht, mit Rentenerhöhungen und sozialem Kahlschlag gerettet( in Wahrheit ihre Gewinne maximiert). Das gleiche tun wir jetzt wieder mit Rettungsschirm und/oder Eurobons usw. Wo haben die Staaten ihre Kredite aufgenommen? Bei Banken und Versicherungen. Diese spielen jetzt an den Börsen mit dem Geld, was der Steuerzahler ihnen schuldet, um sie vor ein oder zwei Jahren angeblich zu retten.

Ratingagenturen, Banken, Versicherungen und Hegdefonds erpressen EU und Staaten mit Zinsen für Geld das wir ihnen Gaben, damit sie es uns geben.

Langsam verliere ich den Überblick. Einfache Lösung ? Keine Ahnung. Vielleicht holen sich die Staaten, Staatshilfen, Investitionszulagen, Bankenrettungsfond und was weiß ich nicht alles der letzten Jahre zurück, und bezahlen damit ihre Schulden. Dann wären sie relativ Schuldenfrei.
Geht natürlich nicht, denn die Politik hat nun einmal die Aufgabe uns an die Banken usw. zu verkaufen . oder?