80 Jahre im Psychopathenparadies

Kollektivwahn! Das Elend - den Anderen! Was sind wir nur für clevere Wesen!
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Polps, geliebt,

ersehnt, erwünscht,

große Augen machen,

lachen,

große Menschen machen

wunderbar, zärtlich, bewahrende

Sachen,

wachsen, wachsen, wachsen,

krabbeln, schaukeln, rollen,

erste Schmerzen

Trost und Zuversicht

Ein gutes Gefühlt

Und

Immer,

ja

immer

satt!

Aus dem Ding strömt Milch so gut,

lecker, schmeckt mir –

schrei, kurz –

saug, ein –

voll mein Bäuchlein

Jahre – was sind Jahre,

zeitlose Wachstumszeit,

aus der Geborgenheit,

in die eigene Körperfreiheit,

erste Zeit

Könnte, könnte, könnte, könnte

So schööööön sein,

ist es meist

ABER

NICHT

Lieblosigkeit, Sorglosigkeit, Milchlosigkeit,

Einsamkeit,

Lachen ins Nichts oder in schlimme Fratzen

Tod im Klo, oder Thronfolger alles ist möglich

Das Spektrum ist breit

Der Mensch liebt die

Vielfalt

Sie sei wünschenswert

Vielfalt bewahrt

Die Art

Welche Vielfalt?

Schon im Mutterleib beginnt die Selektion!

Beharren wir weiter auf unsere Schicksalsgegebenen Privilegien,

sind wir nicht mehr

als ein

parasitäres Säugetier,

welches eine kurze Phase im Spektrum der Arten mitschwamm –

um dann

was?

Endlich die Unsterblichkeit für die – die als Halbgötter das Elend der Milliarden betreiben?

Endlich die Cyborgs, die völlig willenlos dienen – diesen nun gottgleichen Wesen ihre Ewigkeit zu organisieren?

Endlich Schluss mit dem debilem Gesülze und der dämlichen Mutterliebe?

….. mit dem lästigen Gebären?

Wo treibt die Erde wohl in den nächsten 1000 Jahren hin – noch 30 Generationen?

….. oder dürfen wir – die wir vom Untergang orakeln am Ende sogar in Dekaden schon mit zynischem Lächeln

achselzuckend konstatieren –

im letzten Gedankenlicht

kurz vor dem grellen Licht

jetzt habt ihr Euer Scherbengericht!

Wie kann ein Mitteleuropäer guten Gewissens in unserer Gesellschaft existieren?

Wie kann ich guten Gewissens als Volksvertreter ein feudales Luxus-Wohlstandsleben mir bezahlen lassen?

Wie kann ich das Buffet betrachten, meinen Teller füllen, wenn ich doch genau weiß mit jedem Happen, verreckt andernorts ein Mensch im Elend?

Wie kann ich in den Wettbewerb eintreten, um mir eine Karriere aufzubauen?

Wie kann ich mich freuen, wenn ich das gute Geschäft mache?

Wie kann ich davon sprechen – ich müsse das alles tun, es sei nun einmal so!?

Ich kann es nicht – nicht mehr – heute kaue ich eine Nuß, wo ich gestern ein Steak kaute!

Ich werde mein Leben ableben, doch ich hasse die Menschen, die glauben sie hätten es verdient tausendfaches Fressen zu verschwenden, nur damit sie sich über die Elenden erheben, wo sie doch mit jedem Millimeter, den sie sich scheinbar höherkämpfen, hunderte tiefer in die Agonie der Verzweiflung stoßen.

Nein, wer in dieser Gesellschaft funktioniert – sei es als Straßenkehrer – sei es als reichster, mächtigster Raubmensch der Welt,

der ist schlicht ein Unmensch und kein Mensch!

Wer Talente – wer Fähigkeiten hat, der möge sie nutzen, doch um der Zukunft Willen, er möge sie niemals verkaufen!

Wer klug ist, der möge Menschen suchen, die mit ihm lernen, doch er möge um der Zukunft Willen, nicht auf Lehrer vertrauen, die für ihre Lehre Geld empfangen!

Wer glaubt nicht klug genug zum lernen zu sein – dem sage ich jeder ist klug genug – klug genug ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft zu sein – doch einer anderen –

Einer Gesellschaft die sich ergänzt und aufeinander vertraut – nicht um Pyramiden für Götter zu errichten, sondern um ein friedliches, angstfreies, gesundes und schönes Leben für jene zu gewährleisten, die gerade ihre Zeit als Mensch auf der Erde verbringen!

…. Ohne die Erde zu verbrennen,

….ohne die Flora und Fauna zu verwüsten,

….ohne ein gruseliges Spiel zu spielen, das von Gewinnern und Verlierern handelt.

Mir ist wohl klar, ihr werdet weiter alles ignorieren und weiter wie Wahnsinnige dem Geld hinterherrennen, ihr werdet ängstlich, traurig und verzweifelt sein, wenn ihr verliert

Ihr werdet glauben glücklich zu sein, wenn ihr gewinnt – doch glaubt mir – Euer Glück ist Euer Untergang – und ich bin der Meinung, ich werde Euch noch dabei zusehen können, wie ihr Euch auch in meiner Heimat – in Eurer Heimat – wieder einmal – und mit diesmal letzter Konsequenz die Leben raubt und eure Kinder in den Tod schickt –

Vielleicht kriechen dann jene aus den Bunkern, die so verflucht widerlich sind, dass die nächsten Überlebenden

Endlich die vollkommene Hölle auf Erden, für alles was das Pech hat hier ein Bewußtsein zu entwickeln, zu schaffen – die perfekte Dystopie – wie klug der Mensch doch ist.

Bis dahin seid weiter willige Sklaven und kriecht weiter täglich in die Därme eurer Befehlshaber – eurer Kunden, oder seid weiter widerliche Zeitgenossen, für jene, über die ihr ein kleines Quentchen Macht ausüben könnt – seid möglichst grob zueinander, möglichst verschlagen und möglichst effizient – vielleicht lockt am Ende der Reichtum, den ihr doch so sehr erträumt.

Die wenigen, die sich diesem Irrsinn entziehen, euch wünsch ich Gesundheit bis ins hohe Alter – den ihr hab das Lebensglück wohl gefunden und da dürfte sogar der Trost mitschwingen, das ihr erlebt – wie schön das Leben ohne Geld sein könnte – wenn es auch meist nur Gräser, der Wind, die Blumen, die Düfte – ja alles nichtmenschliche sein dürfte, das euch in die Arme nimmt und euch mit dem Segen des Lebens beschenkt.

Von euren Artgenossen werdet ihr wohl meist nur Unbill erfahren, sie werden euch argwöhnisch beobachten und wenn es euch zu gut geht – in ihren Augen, dann werden sie euch wohl in eine Zelle packen.

Also, gebt Acht, zeigt euer Glück nicht den Irren, sonst nehmen sie euch die Freiheit, die ihr gefunden habt.

(In Gefängnissen und anderen Verwahranstalten bestimmen wahnsinnige Wächter den Rhythmus der Tage, ihr werdet zum Rohstoff, zum Spielzeug der kranken Widerlinge – dort könnt ihr wirklich nur noch im Drogenrausch oder als transzendierende Autisten die Zeit in Würde ausleben………….. – versucht das zu vermeiden – bleibt möglichst unscheinbar, versteckt und spielt ruhig die unglücklichen Seelen, die sich nichts mehr wünschten, als eine “schöne” Arbeitsstelle zu erhalten.)

Desto weiter ihr euch von den Mitmenschen entfernt, desto ehrlicher und natürlicher könnt ihr leben – natürlich wer das Schauspiel liebt, der kann mitten hineintauchen in diesen Wahnsinnspool, ja – ich möchte nicht wissen, wie viele dort Lebensspieler sind, die ganz bewußt ihre dämlichen Mitmenschen knechten, entwürdigen und sie aufeinander hetzen, da sie so voller Hass gegen diese Brut sind, da sie am Ende ihren Frieden erst im bösen Wirken finden – wie sonst könnte man verstehen, das die privilegiertesten oft die widerlichsten sind?

Am Ende regiert der Zynismus – und – am Ende wird einer den Knopf drücken, einer der die Schnauze schlicht voll hat, von diesem ganzen Pack – und das Pack wird dann wie vor achtzig Jahren behaupten, es hätte sie ein einziger Wahnsinniger ins Elend gestoßen.

Ihr verfluchten Irren, ihr kapiert noch immer nicht, das ihr das alle selber wart – auch wenn ihr jetzt längst in den Gräbern vermodert, eure Nachkommen, sie sind ein Jota verschieden, sind exakt vom gleichen Schlag!

Ein Glück für mich, das mein Blogg eine Flaschenpost im Netznirvana ist – meine Gedanken sind ohnehin uralt und die ganzen Artgenossen bezahlen hohe Summen für Professoren und Doktoren der Geisteswissenschaften, damit diese genau meine Gedanken in ellenlangen Sätzen verquasen und mit jenen ihrer Kollegen aus dem Fundus der Jahrhunderte – Jahrtausende garnieren, ja – der Mensch weiß, was für ein irres Vieh er ist – er weiß es ganz genau!

vom Eremiten - ein schlichter Geist,

der sich vor lauter klugen Leuten fürchtet,

der nicht versteht die Klugkeit die in der Grausamkeit geborgen,

jenem den Ranzen füllt,

jenem das Maul mit Lehm und Dreck versiegelt,

dabei fröhnt der Satte in der Philharmonie

gerührt den Klängen

die brillante Talente toten Dingen entlocken

ja - frohlocken, über den Gräbern des Elends

das ist der Gewinn der klugen Tat!

Fragt sich der Buchalter

auf welcher Seite dieser Bilanz

soll ich hocken?

Na klar doch - ich bleib auf der Haben-Seite!

Chance vertan

Untertan

an

Schalt Dein Hirn an!

Mut! Du brauchts Mut, unglaublich viel Mut!

Feigheit vor dem Leben -

wird

jede Chance auf Zukunft nehmen,

den diese wird uns nicht mehr vergeben!

16:42 29.03.2015
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Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
Oberham

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