Die eierlegenden Wollmilchflüchtlinge

Elendsrendite Bauer Meier schmunzelt - ein alter Stall bringt neuerdings 10.000 Euro im Monat. Bürgermeister Schlau grinst - da teilen wir halt, fiftyfifty passt scho.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

.... ich informiere mich hier nicht genau,

ich polemisiere gerne,

im Nachhinein, liege ich meist daneben,

denn es war sogar noch schlimmer!

Jedenfalls zahlt die öffentliche Hand privaten Unterkunfstvermietern schöne Summen für Bruchbuden.

Die "Vermieter" wissen, diese "Mieter" sind es gewohnt auf engem Raum zusammen zu überleben - ja sie sollen überleben - und ja - es sollen gerne noch viel mehr kommen (wenn der Nachschub sichergestellt ist, dürfen sie auch gerne verrecken - Hauptsache ich komm künftig auf meine 100 Euro pro Quadratmeter - auch wenn ich vielleicht teilen muss - immer noch eine super Sache - vor allem da ich ja praktisch Abbruchobjekte vermiete - die bisher 0 Euro einbrachten...)

Asylanten sind hochwillkommen - und vom Podium schallt die Parole - je nach Zuhörerschaft - von kackbraun bis rosasozial - die Phrasen wabbern durch das Land!

Neuestes Modell - Brandversicherungsrendite - gerne mit Fleischbeilage geröstet, da machen dann die Medien noch ein großes Werbegeschäft da dies die Auflage hebt, bzw. die Klickraten.

Also los ihr Geschäftemacher, zeigt was ihr drauf habt, hört auf Hemmungen vorzugauckeln, ich garantiere Euch, ihr werdet von staatlicher Seite nicht behelligt - wenn ihr nur nicht zu geizig seid!

Dazwischen wuseln all die lieben Mitbürger, die mit persönlichem Engagement den auf der Flucht befindlichen Mitmenschen helfen möchten - sie wuseln, sie leuchten vor Mitmenschlichkeit, die Gloriolen schimmern hoch über ihren Häuptern.

Sie helfen in der Freizeit, die Arbeitszeit nutzen sie, um das System des ganzen Irrsinns zu betreiben, oder sie beziehen ihre wohlverdienten Renten daraus.

So haben wir eine absolute WINWINWIN Situation -

es gibt die Geldsammler, es gibt die, die ihr gutes Gewissen einsammeln, es gibt die, die noch nicht im Mittelmeer ersoffen sind und gerne in einem Drecksloch hausen, ist ja besser als Fischfutter geworden zu sein - oder in einem Graben zu verhungern, oder von irgendwas zerfetzt worden zu sein...............oder, oder, oder........

Ich bin sicher unter den Geschäftemachern sind auch ehemalige Flüchtlinge, die es geschafft haben, sich perfekt zu integrieren - genauso wie unter den Helfern viele ehemalige Flüchtlinge sind.

Menschen die sich in unsere Gesellschaft gut einfügen, werden zu klugen, gebildeten und vor allem sehr, sehr mitfühlenden sozialen Wesen - nicht wahr?

(... ok, solange die eigenen Privilegien auf der Habenseite fest und fett prangen, kann man schon lieb sein - nur wehe die Habenseite beginnt zu erodieren, da wird dann aus dem braven Mitbürger sehr schnell die keiffende Masse, die mit Plakaten durch die Gassen trampelt und jault..... - dann ist Schluss mit Lustig - doch das ficht die Geschäftemacher nicht an..... und die noch Habenden, noch Besitzenden können sich umso besser fühlen, da - die prolligen Faschisten, hier - die reflektierten Bildungsbürger und die ach so alternativen Besserwisser..... könnt mich ruhig dazuzählen, scheisse ich kann die Welt nicht alleine ändern - doch meine Bosheit schrei ich raus, da ich überzeugt bin, es ist unser aller Bosheit!)

Frage - wen sollte ich mehr verachten, die cleveren Vermieter, die korrupten Beamten oder die heuchlerischen Helfer?

Oder mich selbst, da ich so verflucht polemisch diese eierlegende Wollmilchmenschenschar betrachte?

..... recherchiert selbst - es gibt inzwischen hunderte Artikel zu dem Thema - natürlich meist sehr "objektiv" und nur im Ausnahmefall ist es so widerlich - gell!

... ich bin friedlich, ich bin wütend, ich bin jedenfalls im System praktisch teilnamslos - und lebe meine Zeit als Teil des Waldes in der Nähe meines Geburtsorts, als Gärtner, als Leser, als Plärrmaul, als Schandfleck - nehmt es wie ihr wollt - wir alle sind eines Tages weg ......

ich überlebe und diese Triaden erleiden ja nur sehr wenige...... - es ist schlicht immer nur Dampf der ausströmt, völlig wirklungsloser, Dampf - wenn er wenigstens stinken würde und die Menschen in meiner Nähe diesen Gestank zu ertragen hätten - aber halt - sie machen sich ja ohnehin ihre Welt zu einer Hölle!

---- Wetten auf die ersten Hasstoten nehme ich nicht an - vielleicht kann man aber in London damit Geld/Geschäfte machen.....

12:56 23.07.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
Oberham

Kommentare