Finanzfaschisten und Prekariatsfaschisten

Hirntod Die Masse möchte ins Bündel, sie kapiert nur nicht, dass Prekariatsfaschisten hungern werden, doch sie hoffen ja zu den Wächtern zählen zu dürfen.
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Oberham 03.07.2015 | 08:47

Langsam sollte auch der größte Optimist es deutlich erkennen.

Es geht darum Massenarmut in Europa zu etablieren.

Es geht darum die Mensch wieder deutlicher zu trennen.

Es geht darum den Reichen alle Möglichkeiten dummer Zerstreuung offen zu halten, maximalen Überfluss für wenige und ein hart an der Grenze zum Hungeraufstand wabberndes Sklavenmeer auf dem die Gier der Ausbeuter wie ein gigantisches Fischerboot schwimmt, zu schaffen.

Afrika, Südamerika und Asien genügen nicht, das Massenelend hat global zu sein!

Rechtlose Sklaven kann man nach Belieben töten!

Wir lassen es geschehen!

Politokraten sind die Handlanger der finanzfaschistischen, feudalen Kapitalbrut, sie wissen, gehorchen wir, werden wir nicht im Wasser treiben, wir werden an Deck die Sonne genießen. (.... und dazu zählen auch alle "Links-Politiker" - Tsipras und Syriza ziehen eine veritable Show ab - und ich bin mir nicht sicher, ob nicht das ganze europäische Ensemble still und heimlich - manche Bilder erwecken ohnehin öffentlich diesen Eindruck - am Boden kullert vor lauter Lachen....)

Die Scheindemokratien der Welt, sie vollbringen das widerliche, verschlagene Lügenstück, die Masse macht willig und verblendet mit.

Es wird "Gewinner" (die Welt der Reichen ist ein Hölle ohne Hunger, dafür mit anderen schrecklichen Gimmicks) geben - wie immer - es wird "Verlierer" geben- wie immer.

Nur die "Verlierer" dürften künftig auch in Europa wieder erfahren, wie sich echte Armut, nagender Hunger und vollkommene Rechtlosigkeit anfühlen.

Die Grieche stimmen sinnig mit JA!

Doch gäbe es ein europaweites Referendum, stimmten schlicht alle Europäer mit JA!

Jene die mit NEIN stimmen, bleiben stumm, stumm solange sie willig den JA-Sagern in die Ärsche kriechen.

Die mutigen, jene die ihre eigenen Wege suchen, werden harte Zeiten erleben, just ab dem Moment, wo die prekarisierten Massen auf sie gehetzt werden.

Wie vor achzig Jahren, wird wahrer Widerstand dann nur mehr durch den Einsatz des Lebens möglich sein.

Heute könnten noch Dinge durch Mut und Verzicht geändert werden, duch Solidarität und Willen zur tiefgreifenden Veränderung des destruktiven Systems.

Morgen wird das auch in unseren Breiten nicht mehr möglich sein.

Leider möchte die Mehrheit tatsächlich die globale Hölle leben, wobei ein jeder hofft, er wird schon nicht in den Maschinenraum geschickt werden, oder als wabbernder Vorratsprekarier sein Leben vor einem flimmerndem Bildschirm verbringen müssen, sondern eine "erfolgreiche" Lebenskarriere "erringen", "erkämpfen", "gewinnen".

Das Spiel wird in der nächsten Runde - auch in Europa - wieder gruseliger!

Die Mehrheit will es so!

09:03 03.07.2015
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Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
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