Franz predigt Bescheidenheit

Wieder nur Worte? Sollten die alten Schuhe ihren Dreck an den Sohlen ins Gewissen des Mannes drücken, der da jetzt zu den mächtigsten Populisten der Welt zählt?
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Reue kann eine strake Kraft sein! Würden den Worten, die Papst Franz in den letzten Tagen verlauten ließ, entsprechende Taten folgen, könnte die RKK von einem Teufelsclub zu einer Hoffnung für die Menschen auf der Welt werden.

Warten wir es ab - was bleibt uns auch anderes, zu tun als abzuwarten - die Parolen von Franz, von Bescheidenheit und der Hinwendung zu den Menschen statt zur eigenen Karriere, der Verurteilung der Gier und des Geldvermehrens, um des individuellen Reichtums wegen - das sind alles Aufforderungen, die wir für uns individuell längst umsetzen können, nun spricht sie wieder einmal ein Mensch aus, der die kraftvolle Wucht einer Mega-Sekte hinter sich hatt, die genau diese Prinzipien seit nunmehr zwei Jahrtausenden verhöhnt.

Ausgesprochen wurden diese Worte, geschreiben wurde solche Worte, sie waren bisher nur das Placebo hinter dem sich die Gier ihren Weg bahnte, die Herrschaft gütlich mit dem Glauben vereinte, doch niemals konnten Millionen so konkret die Lüge studieren, erleben, kommentieren, wieder und immer wieder.

Es waren starke Signale die er in den ersten Tagen sandte, sollten es die üblichen Blendgesten und Belndworte gewesen sein, könnte vielleicht manch ernüchterter Mensch endgültig aus sich selbst vertrauen und diesen herrschaftlichen Demagogen und Lügnern den Rücken für immer zuwenden.

So kann man als hoffender Mensch auch in der Verlogenheit vielleicht ein Quentchen Hoffnung finden, da mit jeder Lüge die Treuherzigkeit der Menschen ein klein wenig errodieren dürfte.

Doch nehmen wir nichts vorweg - wie immer gilt - betrachten wir das Geschehen - doch bitte - trottet nicht weiter hinterher, so es die üblichen Rituale waren - mit dem Üblichen könnte es wirklich der letzte Papst werden - da bald der letzte freie Mensch seine letzte Chance vergeben wird, so wir nicht auf uns selbst vertrauen!

Wird er tatsächlich diese neue Richtung gehen können, oder waren es nur Worte, denen dann wieder - den ausgesprochen wurden diese Worte schon tausendfach - keine entsprechenden, sondern die gegenteiligen Taten folgen.

Italien ist ein interessanter Ort in diesen Tagen - das M5S, die RKK - das eine gerade geboren, uns unbekannt, aber mit einem sehr einfachem, aber vernünftigem Programm, das andere, geschichtsbeladen, verlogen, unglaubwürdig seit es besteht, mit einem Sozialkostitut, das jenem des M5S sehr ähnlich ist.

Worte gesprochen und geschrieben, sind geduldige Genossen, sie prangen auf Papier, flirren in elektornischen Impulsen, oder schwingen durch die Atmosphäre - Taten, wir bräuchten endlich Taten, nicht einige Tausend verirrter, einzelner, hoffender Eskapisten wie mich, sondern Millionen kluger, vernünftiger Menschen, wie Ihr, die ihr oft noch dem Moloch dient, willig, feig und doch wissend!

Es folgt noch der Wortlaut der Predigt vom 19.3.2013 -

.... ich habe gefühlte hundertmal das Wort Güte gehört!

Von Verantwortung der Mächtigen gegenüber den Menschen - die mit Liebe dienen sollten - den Herodischen Gestalten, die alles vernichten - im selben Atemzug der Übergang zu den Mächtigen.

Die Worte waren ein Meer der Vernufnt, der Hoffnung und der Güte - aus welchem Körper fluteten sie, diese Parolen?

Nachtrag - hier der Link (fand es bei SPON)

Das RKK - Ornament kann man wegreissen, die Botschaft war da - doch die Menschen auf dem Platz hat es nicht vom Hocker gerissen - ups die standen ja schon alle - hey - die hätten alle niederrennen und gemeinsam feiern sollen -

aber was folgt - Strenge, Rahmen, Protz, Pomp, Lithurgie, die Worte werden subbito ins Gegenteil verkehrt - huldigt der Macht in Demut und Ordnung, lieblos gehet hin und raffet weiter!

Erste Worte neben Begrüßungsformeln:

"... die Kirche muss die Einfachheit wiederfinden!" Papst Frans 17.3. 2013 in Rom - Vatikan.

Ich hab das ironisch schon mal skizziert .

Ein Mensch mit gütigem, hoffendem Herzen fliegt, läuft und freut sich; er ist frei. Weil er geben kann, empfängt er; weil er hofft, liebt er! (oh - nicht Oberham, könnte doch von ihm sein..... - auch nicht der neue Papst - sondern der Franz, von dem er den Namen nahm - wie gesagt wieder nur Worte)

09:38 19.03.2013
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Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
Oberham

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