Noch härter an den Wind....

Schmerzgrenzen Die Armen, die Verlierer, der Hungertod am Straßenrand, undenkbar in Europa?
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

In Griechenland gibt es ein paar tausend Menschen die immer reicher werden.

Diese Menschen sind Gewinner.

Nun hoffte man die neue Regierung würde hier etwas verändern.

Man hoffte vergeblich.

Die neue Regierung wollte zwar den Armen den Hungertod ersparen, doch den Reichen, den Betrügern, den Verbrechern am Volk, nichts von ihren Pfründen nehmen.

Warum?

Ich denke die Regierung wurde just im Moment der "Machtergreifung" zur Marionette jener Verbrecher.

Wie all die anderen Regierungen davor.

Nun muss die Regierung ihre Geschenke wieder einstampfen.

Damit die Reichen noch reicher - in Euro - reicher werden.

Fazit - die Armutsschraube dreht sich weiter in Richtung offenes Sterben am Straßenrand.

Tsipras und seine Kumpels sind kein Jota sozialer, solidarischer oder mutiger als ihre Vorgänger.

Nur - wenn bald ein drittel eines Volkes in Armut leben - warum lassen diese Menschen das zu?

Wie weit lässt sich ein Volk zurück in die Armut treiben?

Griechenland ist ein Versuchsballon.

Ist es möglich mehr als die Hälfte Bevölkerung eines relativ hoch "entwickelten" Landes zurück in die Zeit des Vollfeudalismus zu treiben?

Kann man künftig auf Scheindemokratie und Pseudorechtsstaatlichkeit verzichten?

Ist es möglich, dass man wieder von Freien und Leibeigenen spricht - ganz offen, ohne den umständlichen Mantel einer vermeintlichen Verfassung, die die Menschen als Gleiche unter Gleichen deklariert?

Ich könnte mir vorstellen, jene von uns die noch drei oder vier Dekaden leben, überleben, könnten eine solche europäische "Sozialordnung" noch miterleben.

Viel Glück!

Ich möchte nicht zu den Feudalen zählen - doch ein feiges, entwürdigtes Nutzmenschlein zu sein - da sag ich auch entschieden NEIN!

08:47 23.06.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
Oberham

Kommentare 19

Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community
Avatar
Avatar
Avatar