Warmer Sommerwind

Zärtlichkeit Nicht nur die Blätter, die freudig rascheln und wohl tuscheln, nein, auch jene von uns die es geschehen lassen, werden vom warmen Sommerwind verwöhnt.
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Die Sommerwärme lädt zur Trägheit ein, sie lässt dich faul ins Gras sinken, das Haupt im Schatten einer Weide, die Füße ganz der Sonne hingegeben.

Ein sachter Wind tanzt über Deine Zellen, sein feiner Hauch mag sich mit Zärtlichkeit und Wonne über Deinen Körper reiben, die Sinne treiben fröhlich im Einklang mit der Sonne Licht, ich spür nicht einen Hauch von Last, hab kein Gewicht.

Die Blüten duften mit ins Spiel, die Klänge andrer Stimmen, verschränken sich zu einer sachten Melodie, dies wundervolle Treiben, das mag ich so sehr, daran kann ich mich nun Stunden weiden.

Mögen die Menschen in ihren Irrsinnswaben leiden,

mögen sie ihre verschwitzten Hände reiben,

mögen sie das Brummen der Venitlatoren,

den Eishauch einer Kühlung,

der die Lunge quält,

mögen sie, mögen sie,

nur bitte lasst mich in meinen Nischen

alleine bleiben!

Das Leben ist ein Paradies,

nur leider

der Mensch macht es sich tod und mies!

Ach halt,

nein,

dort drüben unterm Eichendach,

liegt wach ein Wesen

mit menschlicher Gestalt,

was mag es dort wohl treiben,

ich wink

es winkt zurück

12:58 03.06.2015
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Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
Oberham

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