Wischmobmanagement

Wisch und Weg Arbeitsgerichte sind doch ein wunderbarer Ort! Auszählverse könnten doch Gerichte günstig ersetzen.
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Rudimentäres gibts hier:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/arbeitsrecht-schwan-stabilo-kuendigt-jobs-wegen-gespendeter-kueche-a-980348.html

update 13.07.14:

Hier noch die Stellungnahme des Unternehmens - jetzt kann sich jeder selber ein Bild machen - oder ist schlicht verwirrt - wer lügt jetzt im wahrsten Sinne wie gedruckt?

http://www.schwan-stabilo.de/gfx/presse/2014_07_11_Pressetext_Stellungnahme.pdf

.... man müsste wohl die beiden Urteilsbegründungen zu lesen bekommen!!

Meine Gehässigkeit schenk ich euch hier:

(Bitte nur lesen, sofern man leidensfähig ist und selber nicht mehr an das System glaubt..... Systemgläubige dürften sich wohl ärgern ...)

Ich wünschte mir, es kämen noch viele Wischmobmanager auf die Idee, sich unliebsamen Personals auf ähnliche Art und Weise zu entledigen.

Es gibt nichts Passenderes, als Leute die 25 Jahre so dämlich waren in einem Prodkuktionsbetrieb zu buckeln, sich sogar noch als Betriebsräte oder in anderen Pseudoproletenhierarchien hochzuhangeln, schlicht aus dem trauten Heim zu mobben.

Wenn dann der Staat zumindest in einem Fall noch seine wahre Fratze zeigt, ist das Bild komplett.

Adrett und nett erscheint der Nutztrottel vor dem Richteraltar und seine Fresse fällt herunter - geht er auf den Gang, trifft er seinen Markenkollegen und der lächelt ihn fragend an.

Warum?

Ach, es geht eh in Revision.

Was wünschen wir den beiden?

Leute seid nur nicht bescheiden!

Haut rein, was das Zeug hält, solange es eueren Führungskräften so gefällt.

Der Wischmobmanager mit 28 masterisiert, könnte morgen schon kommen, dann wird der brave Arbeitsmann kastriert, oder das brave Arbeitsweib eben aussortiert.

Stillgestanden und unsichtbar, schleicht die Grete und der Hänsel durch den Arbeitsplatzwald, kommt der Effizienzgnom angereannt, meldet der Hexe das Frischfleisch an, manchmal ist die Unscheinbarkeit nicht ausreichend praktiziert, tja dann,

Fröhliches ALGII Allen!

Es würde mir sowas von gefallen.

Doch mehr als jetzt werden es wohl kaum werden,

den wer sonst sollte noch die Überlebensrationen überführen,

wo man doch ohne das geliebte Markt-Konsumenten-Produktionskarusell kein Nutzobjekt mehr wär-

das Leben wär schlicht zu schwer!

Drumm bleibt der Willkür und der Arroganz

hängen an deren steifen Schwanz

kriecht ihn hinauf,

unter diesem Wirbelreigen

lockt das Loch

und mit etwas devotem Reiben

öffnet es sich

ihr dürft hinein

dort wird es warm und kuschelig sein!

Fröhliche Lebensverdauung

ach - und nicht traurig sein,

solltet ihr versehentlich mittels Furtz oder eben

Wischmobmanager

wieder an die Frischluft geworfen werden.

(Wobei der Darmgewöhnte ins Molochwesen diffundierende Artgenosse ist an der frischen Luft meist ein trauriges, verzweifeltes Wesen - sehnt sich zurück und tut meistens alles nur erdenklich Mögliche um wieder die Tour über das Schwanzende machen zu können!)

Die Fäkalsprache ist die einzig passende!

Jede andere Form der Sprache ist der reine Euphemismus!

So und freut euch auf das Wochenende - am Montag geht es wieder brav in die Arbeitswabe!

Eine Küche soll entsorgt werden!

Zwei Angestellte werfen sie nicht auf den Müll!

Sie finden noch eine "Anschlussverwendung" - die Küche würde noch weiter benutzt und für eine soziale Einrichtung wären ein paar Kröten in die Kasse geworfen worden.

Konsequenz: Beide werden fristlos entlassen.

Sie sind ja keine unmündigen Nutztiere sondern kennen ihre Rechte.

Also auf zum Anwalt.

Einer erhält das Urteil - die fristlose Kündigung ist rechtens.

Einer erhält das Urteil - die fristlose Kündigung ist nicht rechtens, er muss weiter beschäftig werden.

Beide Urteile wurden von der unterlegenen Partei nicht angenommen.

Es wird weiter vor Arbeitsgerichten gestritten werden.

Doch ist das überhaupt noch relevant?

Wie wäre es mit Auszählreimen?

12:32 11.07.2014
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Geschrieben von

Oberham

Bedeutungslosigkeit ist immanent - trotzdem ist Nachdenken erlaubt
Oberham

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