objektiv

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RE: Direkte Demokratie als Hamburger Klassenkampf von oben | 19.07.2010 | 22:16

An der direkten Demokratie sollte man nicht zweifeln, was die Politik und vor allem die Linke anstreben sollte, ist das, was die Mehrheit der Bevölkerung möchte.
Wenn die Mehrheit gegen Links stimmt, dann muss man sagen wir sind in einer Demokratie und das Ergebnis muss hingenommen werden.
Aber in dem konkreten Fall, wie ja auch schon richtig gesagt, ist es ja wirklich so, dass die, die von dieser Reform profitieren wüden (Migranten und vor allem DIE SCHÜLER SELBST), nicht mitwählen durften.
Man muss also nicht an der direkten Demokratie zweifeln, sondern an den Wahlbedingungen.
Zumal ja keine wirkliche "Elitemehrheit" da war, es waren ja nur 20% der Bevölkerung gegen das 6-jährige Schulsystem, also war wieder das allseitsbekannte Problem der Wahlverdrossenheit maßgeblich schuld an dem Kippen der Reform schuld.

RE: Es war nicht Margot Honecker | 02.07.2010 | 19:14

Ich glaube nicht, dass die Chancen besser oder schlechter sind. Man hat lediglich gesehen, dass SPD und Grüne nicht die Linke als Koalitionspartner haben wollen, sondern die FDP.
Die Sozialdemokraten haben gnadenlos taktiert - ich bin mir nicht sicher, ob sie wissen, dass die Sozialdemokratie für die Menschen da ist oder ob sie in Politik ein Schachspiel sehen.
Die einzigen Positionen, die der Linken erlaubt sind, sind diese die der SPD fast vollständig gleichen, alles was davon abweicht wird direkt als Fundamentalismus beschimpft.
Es ist schon paradox, dass beim einen Thema die Ex-DDRler die "Bösen" sind und beschuldigt werden in Vergangenheit zu schwelgen, beim anderen Thema werden die Westler als die "Bösen" dargestellt, die den totalitären Kommunismus einführen wollen und sich an den realitätsnahen "guten" Ostlern ein Beispiel nehmen sollen.

RE: "Gauck hat bewiesen, dass er lernfähig ist" | 29.06.2010 | 23:50

Der Feind des Feindes sollte nicht automatisch ein Verbündeter sein. Nur weil Gauck ein Feind der Diktatur der DDR ist, heißt, dass nicht, dass man ihm in allem zustimmen muss, es besteht lediglich der Konsens in diesem einen Thema.
Gauck und die Linke ziehen verschieden Konsequenzen aus der DDR-Dikatur, Gauck sieht in der DDR ein Musterbeispiel von Kommunismus und lehnt somit linke Politik ab, da er glaubt sie führe letzendlich immer zum Totalitarismus.
Die Linke hingegen hat an der Geschichte DDR gelernt, dass Sozialismus ohne Demokratie kein wirklicher ist und auch niemals ohne Demokratie funktionieren kann.
Also warum sollte die Linke Gauck wählen, wenn sie zwei völlig unterschiedliche Weltvorstellungen haben?
Demokratie wäre ja auch sinnlos wenn man keine Opposition hätte und die Moralpeitsche für Gauck zu benutzen halte ich für wenig demokratieorentiert.

RE: Gibt es die Natur überhaupt? | 17.06.2010 | 23:03

Universalgeister wie Rudolf Steiner?!?!?!?!
Als Beispiel für natürlich menschliches Denken einen Rudolf Steiner zu nennen, das halte ich für haltlos und dumm. Zum natürlichen menschlichen Denken gehört sicherlich nicht ein so dämliches rassistisches Denken wie das von Steiner.
Steiner teilt den verschiedenen Hautfarben verschiedene Eigenschaften zu , z.B. seien dunkelhäutige die stärker als alle anderen von Trieben gesteuerten , weil sie zu viel Sonne abbekommen haben und die Lichtenergie in der Haut stecken bleibt?!?! Irgendwie mit natürlichem Menschenverstand nachzuvollziehen?????????
Wenn das natürliches menschliches Denken ist, möchte ich mich hiermit von diesem distanzieren.
P.S. Ich hoffe Sie überdenken nochmal ihre Meinung über Steiner.

RE: Kraft ändert Kurs: Nun doch Minderheitsregierung in NRW | 17.06.2010 | 22:23

Ich hoffe, dass Frau Kraft den versprochenen Richtungswechsel nun in die Tat umsetzt. Nach dem Gemurkse von ihren Sondierungsgesprächen ist sie das den Menschen in NRW auf jeden Fall schuldig.
Wahrscheinlich hat sie mit der Entscheidung zur Minderheitsregierung das einzige gemacht was sie nicht bei einer Neuwahl ihre Stimmen gekostet hätte.
Sonst hätten die SPD-Wähler sicherlich die Grünen gewählt damit sie zu einem Bündnis nach links gezwungen wäre. Ich habe meine Zweifel, dass sie so glücklich ist dass sie nun regieren muss, man hatte den Eindruck sie findet sich in der Opposition wohler.

RE: Kraft ändert Kurs: Nun doch Minderheitsregierung in NRW | 17.06.2010 | 22:23

Ich hoffe, dass Frau Kraft den versprochenen Richtungswechsel nun in die Tat umsetzt. Nach dem Gemurkse von ihren Sondierungsgesprächen ist sie das den Menschen in NRW auf jeden Fall schuldig.
Wahrscheinlich hat sie mit der Entscheidung zur Minderheitsregierung das einzige gemacht was sie nicht bei einer Neuwahl ihre Stimmen gekostet hätte.
Sonst hätten die SPD-Wähler sicherlich die Grünen gewählt damit sie zu einem Bündnis nach links gezwungen wäre. Ich habe meine Zweifel, dass sie so glücklich ist dass sie nun regieren muss, man hatte den Eindruck sie findet sich in der Opposition wohler.

RE: Ein Wort an die Herrn „Kommunisten“ | 13.06.2010 | 17:38

gegen und dass sie gegen Kommunismus sind ist doch ihr gutes Recht. Jeder hat seine Meinung , aber das sollte aber auch für jeden gelten- auch für Kommunisten.
P.S: Ich hätte mir aber bei dem Abschnitt über "linken Terror" den Namen Stalin gewünscht, ich verstehe nicht, dass sie diesen Namen vergessen konnten.

RE: Ein Wort an die Herrn „Kommunisten“ | 13.06.2010 | 17:35

Ich habe noch nie einen von diesen Kommunisten gesehen von denen sie reden; solche die keinen eigenen Willen und keine eigene Meinung haben und ausschließlich aus dem "Kommunistischen Manifest" zitieren können.
Sie sprechen basierend auf diesem Stereotypen allen sich selbst als kommunistisch Bezeichnenden ihre Meinung ab; ja sogar die Meinungsbildung ab. Nicht jeder (wahrscheinlich kein) Kommunist schlägt nachdem er die Nachrichten gesehen hat erstmal das dazu passende Marx/Lenin/Trotzki- Werk dazu auf und bildet sich auf diese Weise seine Meinung.
Sie sagen man soll nicht mit dem Taschenspielertrick des "Antikommunisten" kommen; aber was soll das denn bitte bedeuten, anti ist griechisch bedeutet

RE: Ampel in NRW abgeschaltet: SPD, Grüne und FDP beenden Gespräche | 11.06.2010 | 19:20

Hier fehlt aber ein wichtiger Hinweis zu Carmen Everts. Denn in welchem Amt ist denn Everts heute???
Sie ist Referatsleiterin bei der HLZ (hessische Landeszentrale für politische Bildung).
Man muss eingestehen, dass Roland Koch ein Mann ist, der sich wirklich dankbar zeigt. Aus zahlreichen hochqualifizierten Bewerbern für dieses Amt wird gerade Everts von der Landesregierung ausgewählt.
Ich glaube nicht, dass die SPD ihr ein vergleichbar hohes Amt als regierende Partei angeboten hätte.
Fast schon unfair, dass die anderen drei ohne Belohnung von Koch ausgehen.

RE: Luc Jochimsen und die real nicht existierende linke Mehrheit | 11.06.2010 | 17:16

"Sie wollen damit nicht sagen, dass Gauck die Freiheit über die soziale Gerechtigkeit setzt?
Doch, genau das tut er. Er hat sich in allen Reden immer sehr vehement für Freiheit stark gemacht, aber eben für eine Freiheit, die losgelöst von sozialer Gerechtigkeit ist. Das sieht man auch daran, dass er die Demonstrationen gegen Hartz IV immer heftig kritisiert hat. Als Bundespräsident würde er die Gesellschaft nicht versöhnen, sondern spalten."
Das ist aus einem Interview aus der FAZ vom 10.6 von Katja Kipping (Vizevorsitzende der Linken).

"Gauck hält die Freiheit für wichtiger als soziale Sicherungen und sieht diese für eine Art Einschränkung der Freiheit."- das war nicht wertend gemeint, sondern sollte die Meinung der Linken über Gauck widerspiegeln.
Ich denke dass ich damit ziemlich ins Schwarze getroffen habe, wenn man bedenkt dass dieses Interview einen Tag nach meinem Kommentar veröffentlicht wurde.