oh!youprettythings

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RE: XXY Factor | 15.05.2014 | 00:52

Auf die Botschaft der Toleranz reduziert, ist der Sieg von Conchita Wurst sicherlich nichts Bewegendes. Das Neue und Revolutionäre dieses Auftritts liegt nicht in der Kombination von Kleid und Bart, sondern daran, dass Conchita Wurst gleichzeitig eine eindeutig herausstechende Gesangs- und Bühnenperformance hingelegt hat - und zwar ohne den Gestus überbetonter Queerness. Diese Kunstfigur ist kein Boy George und kein Freddie Mercury, sie fordert die Toleranz dafür, gleichzeitig Bart und Perücke zu tragen, nur theoretisch ein. Es ist ein Spiel mit den Reaktionen und es hat funktioniert.