Profit aus Staatsanleihen

1.800.000.000 1,8 Mrd. Euro. So viel soll die EZB seit 2014 an griechischen Staatsanleihen „verdient“ haben. Wenn das stimmt, ist es unglaublich. Und empört. Mindestens.
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Es war nur ein kleiner Satz. Gestern in der sz.de. Dazu gemacht, überlesen zu werden. Unkommentiert und zusammenhanglos stand er da. In einem Artikel, in dem es um die mögliche Verlängerung des „Hilfsprogramms“ für Griechenland bis November ging: „So sollten zunächst 1,8 Milliarden Euro in der kommenden Woche überwiesen werden, die aus Gewinnen der EZB durch den Erwerb griechischer Staatsanleihen im SMP-Programm 2014 stammen.“ Wahrscheinlich sind das dann neue Schulden, an denen sich auch trefflich verdienen lässt.

Merke. Wenn du – so als Staat – erst einmal mitten in der Scheiße steckst, dürfen alle an dir verdienen. Und dir dann noch sagen, was du machen musst, damit die anderen weiter an dir verdienen. Und sagen, du hättest deine Hausaufgaben nicht gemacht. Sie dürfen versuchen, dir deine Würde und deinen Stolz zu nehmen, damit sie weiter an dir verdienen können. Hoffentlich kommt der GREXIT. Ehrlich jetzt.

10:10 27.06.2015
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