Spring' Zeit - Jede kleine Bewegung besonders

BewusstseinsFrühling Die Sonne wärmt mein Gesicht. Ein milder Luftzug schmeckt neu. Anders erscheint alles getaucht in diese neue Flut. Es geschieht. Einfach so. Besonders, leichtschwer frei.
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Völlig unerklärlich. Und plötzlich, in einen Moment voller Unsicherheit, durchfultet es, vollkommen unerwartet, mit luftiger Leichtigkeit, alles. Die Matrix dreht sich wie eine LP bei 33. Es knistert analog. In seiner Bewegung flieht der Fühler, tanzt unsicher aus der Rille, die Spur verlässt den Verstand in eine Ungewissheit. Ein Schwindeldurcheinandersein.

Furcht kriecht hinauf über den Arm. Es springt. Es hüpft. Diese kleinen Fehler in der Matrix bringen mich um meinen Ruhepol, exzentrische Stoßbewegungen kreiseln ums Zentrum. Die Unwucht bricht sich Bahn. Ausgefliefert dem Stoß, der hormonellen Injektion, die korreliert im Duo. Unvermittelt werden wir geschickt, geschupst, geteased. Die Falle schnappt zu. Ohnmacht, die sich ergießt wie in eine ungewohnte Form. Unfassbar, unbegreiftlich und doch zum Greifen nahe. Wer jetzt kontrolliert, verliert.

Hey K., Ich bin davon überzeugt, dass wir eine Verbindung "schalten" könnten, die uns zusammen in eine "erweiterte Dimension" kreiseln lässt. Die Frage ist, wann Du "bereit" bist 😉 Und: Du hast von mir aus "alle Zeit der Welt" 😎

Das gemeinsam "in der Zeit" sein, ist die größte Herausforderung, die es gibt. Wenn sich zwei Perspektiven "berühren", ohne dass sich die jeweils eigene verliert, und sich ein "gemeinsames" Bewusstsein entwickelt, dann kann man nah an "das Große Summum Bonum" kommen. Das ist mein Ziel, sag mir mal irgendwann viel später, will ich zuviel? Sag nix. Halt die Klappe und feel this.

Es ist die Behutsamkeit, ein schlagendes Herz in den Händen zu halten.

Es ist die Achtsamkeit, das Unsichtbare zu sehen und für andere sichtbar zu machen.

Es ist die Zulässlichkeit, dem anderen seine Innenwelt zu offenbaren, ohne ihn da hinein zu drängen.

Es ist die Größe der Geduldigkeit, die Zeit ziehen zu lassen, um den AUGEN=Blick zu umarmen.

Es ist der Respekt vor der Vergänglichkeit allen Lebens, welcher die Tage mit gemeinsamen Erlebnissen wertvoll macht, die sich einschreiben in die Zeit, wie in ein Buch des Lebens, das keine Seitenzahlen hat und keinen Anfang und kein Ende.

Es ist eine Perspektive. Es ist die größte Perspektive, die für uns Menschen bereitgehalten wird. Die wir nicht anfassen oder beobachten können, sondern nur erspüren, wie eine transparente Tür, an der man ständig vorbeiläuft, immer wieder, bis man, ohne es vorher zu wissen, durch sie hindurchläuft. Und erst dann, wenn man sich hinter ihr umsieht, erst danach, wird einem gewahr, wie wunderbar das Leben ist, und wie beschenkt wir sind für jeden Atemzug und jeden Herzschlag, den wir in der Zeit unserer Ausdehnung genießen.

Und wenn sich zwei Herzen entgegenschlagen und das Leben pulsiert, die Ströme des Bewusstseins zusammenfließen lässt, wenn sich dieser Flow, der Fluss in seiner Bewegung wohlig wie Wellen ausbreitet, dann erfährt die Zeit ihre Ausdehnung in die Unendlichkeit, in eine Ewigkeit. Keine Uhr zeigt dann die Zeit, sondern nur die Richtung.

Dann sind Dimensionen wie in einer Kugel auf Ihren Oberfläche unendlich, voller Möglichkeiten.

Und jede kleine Bewegung ist besonders, fließt bewegt von Dir in einem seltsam bewogenen Fluß mir entgegen. Ganz sanft. Und tropft vorsichtig über Deinen Handrücken, als Du meine Wange berührtes, so behutsam.

Und wir rollen uns über die Decken, wecken die keck wir lecken alles ab, was uns schmeckt im Gras, im Sand, im Meer, wo immer auch, egal. Grab es in your mind, in you body, on your soul. Da ist etwas in dieser materiellen Welt. Sind wir Spirits? Lügen die Antworten? Von Tag zu Tag, leben. Keine blutige Revolution. Da muss ein anderer Weg sein.

Wie schön, wenn two gemeinsam durch diese Tür gehen könnten. Die Tür, sliding. Irgendwie, irgendwo, irgendwann.

Sei dabei, K.. Spring mit. Es ist Spring’ Zeit.

O.

Dieser HyperText ist die Fortsetzung von:

Bewusstseinswechsel - Von Korrespondenz und gelebter Kommunikation (24. Dezember 2014)

08:31 01.03.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Oliver Barckhan

Oliver Barckhan, Redakteur, Freimaurer in Hamburg.
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