Onli

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RE: Hemingway und ich | 12.08.2009 | 01:09

Nachtrag: Obiger Kommentar klingt angesichts deiner Tätigkeit böser, als er eigentlich gemeint war.

RE: Hemingway und ich | 12.08.2009 | 00:44

Verknappen ist keine Kunst, und auch nicht schwer. Klar kann man oft so verkürzt antworten, aber entweder wird die Aussage dann nicht verstanden oder, wie beschrieben, beleidigt man die Menschen. Weil Sprache eben nicht nur sachlicher Informationsträger ist. Ein Schriftsteller dürfte das verstehen.

RE: Moppel im Lüftungsschacht | 14.04.2009 | 00:36

Ich empfand den Tatort als superspannend. Zuviel geredet, im Vergleich zu anderen Tatorts? Wohl kaum.
Moppelig erschien mir Mehmet Kurtulus in keiner Szene. Im Gegenteil: Wann hat je ein Tatortkommissar so gewirkt, als könnte er einen SEK-Polizisten spielen? Kurtulus spielt diese und überhaupt seine Rolle grossartig, wirkt dabei auch noch ziemlich cool, gleichzeitig verletzlich (Im übrigen das, was die angeblich so unnütze Endszene gezeigt hat. Dieses Heimkommen in die leere Wohnung ist so verdammt einsam und deprimierend...).

Dass der sich selbst dramatisch erschießende Planer in der für ihn wichtigsten Szene Cenk Batu wahrnehmungstechnisch übertrumpft ist doch kaum diesem anzulasten. Das hat nichts mit schlechtem Spiel oder schlechter Regie, nichts mit "Show stehlen" zu tun, in einem Film dürfen gerne mehr als nur eine Person relevant sein, muss die Kamera nicht nur starr auf den Hauptdarsteller halten. Wann hätte man den "Bösewicht" sonst zeichnen sollen?

RE: Der Vatikan im Glaubenskrieg | 05.02.2009 | 22:42

Jo. Und wie die katholische Kirche die "Hitlerei" doch "überlebt" hat. Ein wahres Glanzstück ihrere Geschichte.

Trotzdem eine kritische Anmerkung zum Artikel selbst: die Rede von Regensburg war so islamfeindlich nicht. Ein Appel gegen durch Religion legitimierte Gewalt - den muss man auch dem Islam an den Kopf werfen können, ohne deswegen gleich islamfeindlich zu sein.