Onyx13

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RE: Es fehlen die, die mitten im Leben stehen | 11.10.2021 | 10:01

Das Wählen ist bürgerlicher Mief.

Colin Crouch stellt fest, dass die parlamentarische Demokratie nicht mehr funktioniert, sondern in das Stadium der Postdemokratie übergegangen ist: die Fassade der Wahlen und des Parlaments funktioniert, aber die politischen Prozesse werden von den gewählten Politikern entsprechend den Wünschen der global operierenden Unternehmen gesteuert (Crouch 2008).

https://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Crouch

RE: Es fehlen die, die mitten im Leben stehen | 11.10.2021 | 09:55

Ich denke es fängt falsch an. Es ist doch nicht "existenzbedrohend" die bürgerlichen wollen sie nur nicht mehr.

Auch die anderen Gründe sind rein akademisches Gerede. Alleine wer ist nicht alles zur Wahl des Parlamentarismus gegangen, die haben es kapiert, das im Parlament die Politik nicht gemacht wird. Das wäre doch mal was das die Linke hätte belegen können. Wie gut das geht konnte bei der Anstalt gesehen werden. Aber sie bedienen lieber den Fetisch des Parlamentarismus von dem den sie nach vorne boxen wollten sagt: „Und es gehört jede eigentümliche Krankheit dazu, die sich seit 1848 auf dem Kontinent ausbreitet, der Parlamentarische Idiotismus, der die Angesteckten in eine Eingebildete Welt festbannt und ihnen allen Sinn, alle Erinnerung, alles Verständnis für die raue Außenwelt raubt. MEW 8 S.178“

Kein Mensch braucht die Linke wenn sie nicht auf der Straße zu finden ist und da deutlich macht was das Volk erwartet. Wer Erklärt was passiert wenn die Zinsen steigen, wie kann Wohnungsbau Genossenschaftlich ohne Schulden, verwaltet von denen die in den Wohnungen leben. Nicht alle vier Jahre ein Gewissen wählen, sondern das tägliche Leben der Gesellschaft verwalten, mit Rechenschaftpflicht. Was macht die Linke?

RE: Demokratie is coming home | 05.11.2011 | 14:14

Hallo,
was für eine Scheiß Demokratie, die von einem Menschen gegeben und dann natürlich auch von einem genommen werden kann. So was fällt auch nur einem Kleinbürger ein. Das System muss erhalten bleiben.

RE: (57) Der Ausgangspunkt: das Grundeinkommen | 05.02.2011 | 01:59

Ein wenig kleinlich die Idee. Kapitalismus,Grundeinkommen,Sozialismus.
Da werden einfach,warum auch mit Überlegung,Begriffe zusammengewürfelt von denen keiner definiert wird. Alleine das was mit dem Produkt der Arbeit geschieht scheint sich wohl für den Autor nicht zu ändern, egal ob sich die Gesellschaftsstruktur ändert.
Der Kapitalismus hat ja hervorragendes geschaffen gesellschaftliche Produktion und deren Verteilung. Der Haken ist, es wird Privat angeeignet, somit ist es dem Produzenten egal was er produziert, die Ware, welche auch immer ist nur das Viehekel für den Mehrwert den er sich aneignen will und muss.
Das sollte in einer Sozialistischen Gesellschaft anders sein. Also sollten da die Produzenten auch bestimmen was und wie viel Produziert wird, somit auch jeder an der Produktion teilnehmen. Da wird dann sicher die ganze Verpackungsindustrie und Werbung, sowie viel andere Blödsinniges nicht mehr hergestellt werden. Die Frage des Grundeinkommen ist dann obsolet.
Im Kapitalismus kann man zu HartzIV Grundeinkommen sagen, mehr wird es nie sein, denn es muss aus dem Mehrwert bezahlt werden, da kann man dann ja schauen wer mehr bekommen hat, Kapital oder Arbeit?

RE: Die Kavallerie von Kairo | 04.02.2011 | 14:16

Scheiß auf Westerwelle!
ansonsten genau

RE: Lieber red als new | 30.04.2010 | 17:51

leider ist es mir nicht gelungen den unterschied zu erkennen. im wesentlichen sind die aussagen blendgranaten, ähnlich wie gute arbeit oder gute schule.
was allerdings deutlich wird ist das es beim kapitalismus bleiben soll.
was war in den 70jahren den so toll? ich musste da schon schuften und fand es scheisse das ich dem kapitalisten das schöne leben schaffen musste.
dann auch die schöne "mitbestimmung" warum nich bestimmung. wie toll es läuft mit der mitbestimmung ist, ist an neue heimat, bank für gemeinwirtschaft, konsum und anderen selbstausbeuterischen versuchen zu sehen.
es wäre doch nett mal eine welt zu zeichnen die mit den vorgeschlagenen mitteln entsteht.
Gruß

p.s. dem kapital ist das wachstum immanent, (tendenzieller fall der profitrate)

RE: Ein befreiender Streit | 29.01.2010 | 12:26

Ich denke das Altvater recht hat.Nur sie werden es nicht machen. Sie kommen ja nicht aus einem Linken Staat, sie kommen aus einem heruntergekommenen. So geht es ihnen wie es den Westdeutschen geht um eine gute Rente.
Die Grundsätze, die Altvater anspricht, sind ganz praktische,warum über Elektroautos sprechen, öffentlicher Nah und Fernverkehr währe eine Möglichkeit, warum nicht deutlich machen das unsere Wirtschaft von Kündigungen lebt und eine andere Gesellschaftsform auch. Was soll der Mensch da arbeiten wo es Maschinen besser können. Es geht doch nur zu zeigen wer was davon hat. Das Kapital oder das Volk.
Das kann durchaus falsch sein, es wird nur Zeit das es heraus gefunden wird. Die Systemrelevanten haben das System schon in die Grube gefahren, die werden am leben gehalten um dasselbe wieder zu tun?
Es währe sicher eine herzhafte Debatte.

RE: Vor dem Großen Sprung | 26.01.2010 | 02:12

Ich denke es ist schön, das Südamerika so eng zusammensteht gegen seine Ausbeutung. Wenn die einzelnen Länder gesehen werden ,hier gerade Bolivien wie es sich politisch entwickelt so freut mich das. Mich freut das das Volk politisiert ist. Mich freut das es jemanden wie Morales zur jetzigen Zeit gibt. Egal ist es mir ob die Weltbank oder andere Gauner es mit Wohlwollen sehen was in Südamerika passiert. Wer die Welt in den Abgrund fährt, in jeder Hinsicht,sollte nicht Maß für gut oder schlecht sein.
Schlimmer als es bei den Kritikern ist kann es in Bolivien nicht werden. Und wenn, haben wir nicht das Recht Kritik zu führen. Es gibt hier genug zu tun für die Kritiker, über das kritisieren hinaus.