RE: Wie Frauen Macht verloren | 24.03.2021 | 16:01

“NEVER ARGUE WITH STUPID PEOPLE. THEY WILL DRAG YOU DOWN TO THEIR LEVEL" (Mark Twain)

RE: Wie Frauen Macht verloren | 14.03.2021 | 17:07

Ja, ja, und bei den Fröschen ist es noch anders, aber was hat das mit dem Patriarchat zu tun?

RE: Wie Frauen Macht verloren | 14.03.2021 | 17:01

Meine volle Zustimmung, lieber Richard!

"oder doch Vordenkerin?" Träum weiter, Marlen Hobrack! Wenn wir hier von Vordenkern reden, dann ist zumal Friedrich Engels zu würdigen. Der dachte die Entwicklung nämlich bereits 1884 vor, indem er eine umfangreiche Schrift veröffentlichte mit dem Titel "Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats".

Was er als "Vordenker" dem biologistischen Unsinn von Meike Stoverock seit weit über hundert Jahren voraus hat - wobei unklar ist, was von dem beschriebenen Unsinn hier ggf. dem unbeholfenen Schreibstil Marlen Hobracks geschuldet ist ("... während Frauen – und die meisten Männer – außen vor blieben.") - was also Engels diesem Unsinn voraus hat, ist die strenge Entwicklung der Menschheit als gesellschaftliche. M.a.W. die biologische Evolution wird abgelöst durch die Geschichte. Auch von Paläantologen werden Knochenfossilien nur als menschliche anerkannt, sofern eindeutig von Menschenhand gefertigte Werkzeuge dabeiliegen.

"Stoverock leitet Verhalten von der Biologie ab und zeigt, dass Verhaltensmuster eben nicht nur kulturell bedingt sind." Von der Biologie kann man insofern überhaupt kein menschliches Verhalten ableiten.

Dass das Patriarchat erst mit der Sesshaftwerdung sich herausbildet, weil die Nomaden keine Zeit dazu hatte, ist ja mehr als hanebüchen, kommt der Begriff doch von den alten Patriarchen aus der Bibel. Abraham, Isaak und Jakob waren viehzüchtende Nomaden, was denn sonst?

Insgesamt stellt sich also die Frage, weshalb so ein Mist im Freitag überhaupt der Veröffentlichung wür würdig befunden wird.

RE: Vinyl-Nerds auf Jagd | 31.08.2020 | 15:15

Hi,

netter Erklärungsversuch.

Im übrigen hab' ich noch was übersehen:

"... erzeugt die Industrie heute, in dem sie vom selben digitalen Master in Vinyl presst."

Korrekt:

"... erzeugt die Industrie heute, indem sie von demselben digitalen Master in Vinyl presst."

"derselbe" ist kein Adjektiv, wie "der gleiche", sondern ein Pronomen: derselbe, dieselbe, dasselbe.

"immer wieder": "Und immer immer wieder geht die Sonne auf", sehr schön gesungen von Yvonne Catterfeld als Hommage an Udo Jürgens, bei Youtube abrufbar.

Grüße oranier

RE: Vinyl-Nerds auf Jagd | 29.08.2020 | 16:49

"Das ist der "verwertungslogische" sprich warenästhetische Lauf der Dinge im Kapitalismus."

So richtig deine Bemerkung ist, die Platte, bei jeder Gelegenheit aufgelegt, ist dennoch irgendwann ausgeleiert.

"... erzeugt die Industrie heute, in dem sie vom selben digitalen Master in Vinyl presst."

"indem" ist ein Wort (eine Konjunktion) und wird deshalb zusammengeschrieben.

RE: Lauterbach juckt die Spaltung scheinbar nicht | 11.08.2020 | 11:51

Über die Sozialpolitik der SPD braucht man doch keine Worte zu verlieren.

In dem Beitrag ist viel von "einkommensschwachen Familien" und "armen un benachteiligten Kindern" die Rede und davon, wie wichtig die Schule und entsprechende Förderungen für jene sind.

Der eigentliche Skandal ist jedoch, dass es überhaupt in diesem reichen Land arme Erwachsene und Kinder gibt. Diese Stoßrichtung fehlt mir bei derartigen wohlmeinenden Überlegungen. Überdies sind arme Kinder auch in der Schule benachteiligt, und zwar nicht zu knapp.

RE: Lauterbach juckt die Spaltung scheinbar nicht | 11.08.2020 | 11:26

Moin Stiller!

Darauf wollte ich auch schon eingehen. Willkommen bei den Sprachkritikern hier.

Dazu gibt es eine schöne Anekdote:

Konrad Duden unterhält sich mit seiner Wirtin, die ständig "scheinbar" und "anscheinend" verwechselt. Duden erklärt ihr freundlich und geduldig den Unterschied, worauf sie ihm antwortet: "Sie haben scheinbar keine Bildung nicht"

RE: Wir kleiden uns ja erst seit 70.000 Jahren! | 28.06.2020 | 11:59

"Modeketten wie Zara, Primark, H&M, Mango liefern „eine Endlosschleife an neuen Kollektionen zu Billigpreisen".

Na, na, Herr Schütz, Waren sind bilig oder teuer, Preise sind hoch oder nidrig.

RE: Der Kolonialismus ist nicht vorbei | 02.06.2020 | 18:52

"und erster Direktor des "Königlich Preußischen Institut für Infektionskrankheiten", dem Vorläufer des seit 1942 nach ihm benannten Robert Koch-Instituts (RKI)."

In korrekter Grammatik: Apposition in demselben Fall:

"und erster Direktor des "Königlich Preußischen Institut für Infektionskrankheiten", DES VorläuferS des seit 1942 nach ihm benannten Robert Koch-Instituts (RKI)."