SCHÜRINGS

als ingenieur der luft- und raumfahrt appelliere ich seit jahren an den gesellschaftlichen umbau. globale standards, lokales handeln, ein planet.
SCHÜRINGS
RE: Der Empath | 29.07.2021 | 19:21

hallo calvin, danke für deine worte.

ich schaffe es leider nicht so oft in die community. es mag natürlich nach floskel klingen, die frage ist immer, ob innere haltung und substanz mit der qualität von lösungswegen dahinter steht. floskeln selbst sind ja nichts als selbstdarsteller, und und taugen also nicht für konzepte, das ist somit trivial.

aber die gedanken an persönlichkeitsentwicklung beschäftigen mich schon über 20 jahre. anlehnend an das GG müssen ohnehin standards und kriterien für ämter entwickelt werden. führungspositionen haben vorbildfunktion, das müssen sie verinnerlichen. es muß auch selbstregulierungsinstanzen geben, unabhängige gremien. und vor allem transparenz der prozesse. und die gewählten vertreter konstituieren wie gehabt den bundestag, ausschüsse je nach fachkompetenz, das regieren wird am anfang nicht einfach, ist aber durchdrungen von lösungs-orientierung.

klar, bleibt so etwas erst einmal eine vision, aber formulieren ist notwendig. das veto im UN-sicherheitsrat und die einstimmigkeit in der EU müssen ja auch fallen, wenn man weiterkommen will.

wir benötigen aber dringend ideen, um glaubhaft auf diesem planeten die globalen themen angehen zu können, oder es bleibt beim recht des stärkeren, nur braucht man dann sofort nicht mehr weiter zu diskutieren.

gerade versuchen wir uns in einem kleinen kreis an einer idee des zusammenschlusses verschiedener NGOs, um menschen aus autokratischer unterdrückung zu helfen, für die "der westen" ja bekanntlich mitverantwortlich ist.

viele grüße, OLIVER

RE: Der Empath | 29.07.2021 | 19:11

danke für deine impulse, ich schaffe es leider nicht so regelmäßig in die community. tatsächlich halte ich auch nichts von floskeln, denn die gedanken an persönlichkeitsentwicklung beschäftigen mich schon über 20 jahre. anlehnend an das GG müssen ohnehin standards und kriterien für ämter entwickelt werden. führungspositionen haben vorbildfunktion, das müssen sie verinnerlichen. es muß auch selbstregulierungsinstanzen geben, unabhängige gremien. und vor allem transparenz der prozesse. und die gewählten vertreter konstituieren wie gehabt den bundestag, ausschüsse je nach fachkompetenz, das regieren wird am anfang nicht einfach, ist aber durchdrungen von lösungsorientierung.

klar, bleibt so etwas erst einmal eine vision, aber formulieren ist notwendig. das veto im UN-sicherheitsrat und die einstimmigkeit in der EU müssen ja auch fallen, wenn man weiterkommen will.

mit toten generationen beschreibe ich visionäre leere und die unfähigkeit, sich selbst zurückzunehmen und einer größeren idee unterzuordnen. das ist direkt ein k.o.-kriterium für führungspositionen, weil nur krampfhaft an privilegien festgehalten wird, die man wegen der zufälligkeit des geburtsorts hat, nicht wegen erarbeiteter meriten.

viele grüße, OLIVER

RE: Der Empath | 22.07.2021 | 21:40

schluß mit der parteipolitik, schluß mit intriganten menschen, bei denen die persönlichkeitsentwicklung im sandkasten des kindergartens stecken geblieben ist. die globalen themen brauchen integre persönlichkeiten mit einem mindeststandard an kompetenz und charakter.

lösungen sind gefragt, keine parteitreue. dazu bedarf es eines völlig neuen bewußtseins für die qualität der bildung: zulassen kreativer ideen junger menschen als quell der innovationen für modernes denken und als voraussetzung für globale standards. die kindische szene hinter steinmeier spricht für sich und legt die ganze widerwärtige heuchelei seine blockadepolitik offen:

LUSCHET verkörpert eine längst schon tote generation, die sich für relevant hält. der armselige kleine armin aus aachen, kriterien einer geeigneten persönlichkeit: nicht erfüllt, bestenfalls mangelhaft.

RE: Anwältin der Gerechtigkeit | 13.10.2020 | 00:33

liebe fahime,

könnte ich nicht als atheistischer antikörper eine durch den anti-allah legitimierte fatwa für beteiligten am unterdrückungssystem der revolutionsgarde mit dem hauptdarsteller ali chamenei, der jeglichen machtanspruch längstens schon verwirkt hat, aussprechen und sie in ein absurdes theater einweisen, in dem sie bis zu ihrem tod dem volk zur abschreckung vorgeführt werden und sich gegenseitig mit peitschenhieben versehen?

meine legitimation resultiert aus einem viel älteren anti-koran, der genau beschreibt, wie der anti-allah einen stein herstellt und hebt, der so schwer ist, daß er ihn nicht heben kann. er hebt ihn mit gottes hilfe in den koran hinein und aus ihm heraus. buddha und mohammed drehen sich zeitgleich in ihren gräbern herum.

im absurden theater tragen dann die frauen, als mütter die tragischen mitverantwortlichen der stabilität des systems, kopftücher mit motiven bedruckter haare.

wer die menschenrechte nicht im einzig relevanten kontext akzeptiert, hat in jeder autokratie längst schon jede legitimation verloren; leider dauern die historischen prozesse noch viel zu lang, aber sie werden sich zersetzen.

fühle dich unbekannterweise umarmt und mit viel kaft ausgestattet.

OLIVER

RE: Wie im Affekt | 08.09.2020 | 19:54

lutz,

man liest die ersten zeilen und ist direkt peinlich berührt.

und man will auch gar nicht erst weiterlesen...

natürlich hat die EU/NATO gravierende politische fehler gegenüber rußland begangen, und natürlich sollten alles differenziert und mit der nötigen objektvität bewertet werden. aber in erster linie ist jetzt mal eine klare haltung gegen die menschenverachtende politik von autokraten notwendig!

parteipolitik ist völlig uninteressant, es sind persönlichkeiten notwendig, die bin salman nicht die hand schütteln und netanjahu nicht hofieren und putin, assad, chameini u.a. vor den weltgerichtshof zerren. danach können wir über die eventuell etwas vorschnelle vorverurteilung von nawalny sprechen und die nur eventuell vorhandene kooruption in rußland in zweifel ziehen...

oder aber du hast dein bequemes system schon akzeptiert, aus dem heraus man natürlich auch anmerken kann, daß lukaschenka schließlich nur die arbeitsplätze seiner schläger sichert.

manchmal hilft es, in globalen prioritäten zu denken, ursache und wirkung nicht zu verwechseln und sein gehirn beizeiten zu kalibrieren.

alles gute trotzdem

oliver

RE: Was das Virus auslöst | 13.08.2020 | 09:44

hallo rene,

wer immer nur ein wenig weiter als bis zur nächsten ecke denkt, und wer die globalen verwerfungen seit 40 jahren betrachtet und reflektiert, muß den irrglauben der kapitalismushörigen an ewiges wachstum längstens entlarvt haben.

der gesellschaftlich geführte diskurs entblödet sich auf peinliche Weise, er zielt auf nichts als ein WEITER SO an den börsen der welt, und führt nur zu der erkenntnis für die wach gebliebenen, daß letztlich der mensch weder reif noch systemrelevant ist. und der grad der dummheit verschobener, unsolidarischer, von nichts als der angst um das eigene armselige leben getriebener diskussionen besonders in EUROPA wurde direkt zu beginn der pandemie deutlich. wenn man sehen wollte.

täglich unglaubliche sendezeiten für täglich weltweit 6.000 tote durch COVID, seit jahren sterben täglich 20.000 menschen an hunger aufgrund der verwerfungen, von den exportierten kriegen ganz zu schweigen. es geht hier gar nicht um exakte zahlen, es geht um die signifikanten tendenzen und korrupte kontexte.

jeder wirklich innovative und selbstreflektierte denkansatz ist daher sehr erfrischend und notwendig, damit sich die verheerenden machtphasen der autokraten nicht so ziehen...

also auch ein danke von mir für den impuls, den ich noch dahingehend ergänzen möchte, daß die religion des kapitalismus radikal, menschenverachtend und zynisch ist: auf die ent-kapitalisierung späterer generationen darf man gespannt sein, denn niemand kann heute sagen, von nichts gewußt zu haben...

engagierte grüße

OLIVER

RE: Trümmer globaler Machtspiele | 12.08.2020 | 21:02

die weisen affen in den bäumen schauen von oben herab und haben mitreissendes mitleid mit den nachrangigen primaten, die sie gern lebendig im zoo betrachteten:

ASSAD, syrien, autokratische herrschaft, gestützt vom autokraten PUTIN;

libanon, zerrissen von iran und saudi-arabien, vereinfacht;

BIBI, israel, korrupte herrschaft, gestützt vom autokraten TRUMP;

ERDOGAN, türkei, autokratische herrschaft, gestützt auch durch EUROPA;

BIN SALMAN, saudi-arabien, mord ohne worte, gestützt auf den gipfeln der welt,

XI JINGPIN, china, autokratische herrschaft, gestützt auch durch EUROPA, hoffnungsträger als wirtschaftsmotor für die zocker an den börsen der welt auf ein WEITER SO unbegrenzten wachstums - irre.

haben diese menschen anspruch auf respekt?

ORBAN, BABISCH... EUROPA sollte erstmal die hausaufgaben machen, verfassung, menschenrechte, solidarische positionierung ohne angst. bis dahin bestenfalls soforthilfen für die ärmsten und eine ernst gemeinte geschlossene haltung gegen jede ideologie und jede religion im regierungskontext.

wenn endlich die besten und nicht die inkompetenten in EUROPA angekommen sind, besteht aussicht auf erkenntnisorientierte politik ohne VETO in der UN...

und dann würden die affen vor bewunderung ehrlich applaudieren, vielleicht sogar szenenapplaus zwischendurch...

OLIVER

RE: Wackeliges Gedenken | 12.08.2020 | 20:21

der kern populistischer arroganz läßt sich zum glück nicht verbergen: kein autokrat hat intellektuelle substanz!

und COVID legt sehr schön alle globalen verwerfungen offen, die seit 40 jahren absehbare flüchtlingskrise durch exportierte kriege, die berühmte festung europa ohne und deshalb in schlechter verfassung. und daß dem runden tisch keine zeit gegeben wurde, geht auf denselben mechanismus zurück, populismus und arrogante selbstdarstellung eines kanzlers, dessen lebenswerk immerhin entlarvt in trümmern liegt.

diese erkenntnis, liebe elske, gab es für wache geister seit 1990; es ist längst zeit, ganz andere diskussionen zu führen, über globales miteinander, globale lösungen, nachhaltiges handeln, religionen nur für den hausgebrauch...

die AfD ist völlig uninteressant, populistisch, westlich, substanzlos.

und der mensch war nie systemrelevant, auf viele ließe sich bestens verzichten.

leider ziehen sich die prozesse zu sehr...

liebe grüße

OLIVER

RE: Wer nicht kämpft, hat verloren | 19.06.2020 | 16:48

hallo "knossos",

natürlich war klar, daß es faktisch auf eine annexion hinauslaufen würde.

die aufarbeitung gesellschaftlicher fehlentwicklungen dauert aber immer um so länger, je weniger wert auf den abbau globaler verwerfungen gelegt wird.

natürlich kann man alles eskalieren lassen, spalten, aber dann kann man auch den anspruch an das potential der menschen direkt begraben und braucht auch keine diskussion mehr.

die agierenden können sich aber in jeder epoche nicht einfach damit herausreden, daß tendenzen nicht vorhersehbar sind. schon bei gründung der EU fehlte die verfassung, und das fliegt der EU spätestens seit den populistischen tendenzen jetzt richtig um die ohren. und COVID-19 spiegelt zusätzlich noch die gar nicht vorhandene solidarität, gepaart mit der unerträglichen haltung der EU zu den mitverantworteten flüchtlingsströmen:

und bin salman kann man wenigstens den handschlag verweigern...

viele grüße, gute impulse sind selten...

oliver

RE: Wer nicht kämpft, hat verloren | 18.06.2020 | 22:08

liebe katja,

kurz nach der dramatisch mißglückten wende habe ich versucht, oskar lafontaine von einer inhaltlichen zusammenarbeit mit den linksbündnissen zu überzeugen, neues forum, runde tische, minderheitsregierungen als chance für konsens: - vergeblich. letztlich hat man mit dem eigenen anspruch an gerechtigkeit nur eine chance, wenn man sich authentisch als persönlichkeit von eitelkeiten befreit und lösungen sucht. solche persönlichkeiten sind aber auf frei von parteipolitischem gehabe, orientieren sich nicht an wahlperioden und würden sich so als wählbar qualifizieren: dann wäre endlich der leidige parteienlobbyismus einfach hinfällig.

linke und rechte kategorien sind schon viel zu lange nicht mehr zeitgemäß, es geht um globale prioritäten!

COVID-19 ist nur ein spiegel - die globalen verwerfungen sind ja lange bekannt, werden gekonnt ignoriert, aber jetzt sind sie für einen kurzen moment so präsent, daß niemand mehr ein argumentatives alibi gegen die bloßstellung der autokraten populisten hat!

bleibe bitte wohltuend kämpferisch!

oliver