Ostpirat

Polit-Rentner
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RE: Von allen abserviert | 13.07.2013 | 11:47

Schlachthöfe und Discounter ringen wohl um den Titel "größter Ausbeuter". Selbst Henry Ford, zugegeben nicht als Kommunist bekannt, wußte schon dass Autos keine Autos kaufen. Aber solche Weisheiten sind wohl nicht mehr en vogue. Heute gilt eher "Press ihn aus bis er quietscht und wirf ihn dann weg".

RE: Im Hirseschüssel-Ministerium | 13.07.2013 | 11:37

Wenn es noch eines Nachweiuses bedürft hätte nachzuweisen wie Posten in der Entwicklungszusammenarbeit vergeben werden, dann hätte man sich nur anschauen müssen wer der Chef der neuen Superfirma GIZ wurde.

Obwohl entwicklungspolitisch eher unauffällig in der Vergangenheit, hat man die Stelle doch mit einer ehemaligen Ministerin aus dem Team des ehem. baden-würthembergischen Ministerpräsidenten Mappus besetzt. Frau Tanja Gönner wäre sonst vielleicht der Arbeitslosigkeit anheim gefallen. Entwicklungspolitische Fachkunde? Fehlanzeige. Nicht umsonst ist die Besetzung von Stellen im öffentlichen Dienst (Die GIZ ist eine bundeseigene Firma und insoweit nicht direkt öffentlicher Dienst) an Eignung und Befähigung gebunden. Hinzufügen sollte man aber noch das Parteibuch als wesentliches Qualifikationskriterium.

Ich hoffe auch dass man am 22. September ein Fläschchen öffnen kann um eine andere Ära einzuläuten. Ob die dann besser wird bleibt allerdings nach den bisherigen Erfahrungen abzuwarten.

RE: Gute Prognose für Alternative für Deutschland | 28.03.2013 | 00:37

Auch wenn man mit den Kritiken zum Euro und der fehlenden Demokratie im Merkel-Europa übereinstimmt, dann kann man angesichts der neoliberalen Truppe schon heute prophezeien dass wir in vier Jahren wieder da sind wo wir uns schon heute befinden.

Antworten auf die Frage der Vollbeschäftigung - von der wir uns realiter schon heute verabschieden sollten - der Transparenz in politischen Entscheidungsprozessen, des ungezügelten Lobbyismus und der Klientelpolitik gibt die AfD nicht. Wie sollte sie auch, sie hat ja bereits jetzt genug Führungspersonen die genau diese Dinge gar nicht angehen wollen.

Eine alternative Kraft i.S. eines Beppe Grillo ist diese Partei jedenfalls nicht, die Systemfrage stellt sie nicht, m.a.W. sie wird beim "Alternativlos"-Spektakel der "marktkonformen Demokratie" in Zweifel mitmachen.

RE: Ins Beinhaus der Geschichte versetzt | 14.03.2013 | 14:36

Juncker, Schäuble, Merkel, die Staatschefs von Griechenland und Spanien, alles "Weiter-so"-Politiker die nicht wahrhaben wollen dass sich die Zeiten ändern (und mit ihnen hoffentlich auch die Mehrheiten). Ich habe mal irgendwo den Satz gelesen "A consultant is someone who comes in to solve a problem and stays around long enough to become part of it." Für die Politiker die mit "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" hausieren gehen und die sich ein anderes Europa ausserhalb ihrer neoliberalen Ideologie nicht vorstellen können, für die besteht in der Tat Gefahr. Kriegsgefahr? Wird uns Dänemark überfallen? Oder stehen griechische Truppen am Stadtrand von Berlin? Nein, und das weiß Herr Juncker und die seinen auch. Alles was jetzt getan werden muss ist "Europa", also das Merkel-Juncker-Europa zu retten. Und damit werden sie scheitern ... und das ist gut so.

http://ostpirat.blogspot.de/2013/03/das-merkel-europa-wackelt.html