Osus

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RE: Schön hier! | 17.08.2012 | 15:50

Das dachte ich mir auch. Wenn ich z.B. mitbekomme, dass Leute wochenlang nach dem besten Hotel, der besten Kamera oder dem besten Smartphone für den besten Preis suchen. Das nimmt teils schon obsessive Züge an.

Den Bewertungen im Netz sollte man eher kritisch gegenüber stehen. Teils werten sich auch Läden selbst nach oben, teils wird Konkurrenz abgewertet.

RE: Spießrutenlauf durch Brüssel | 08.08.2012 | 17:18

Ich hab vor einigen Jahren mal eine Studie gelesen, die sich mit Reaktionen junger Frauen am Strand auf Männerblocke befasste. Schauten junge, attraktive Männer, dann fühlten sich die Frauen tendenziell geschmeichelt. Schauten alte, unattraktive Männer, dann fühlten sich die Frauen eher belästigt. Man machts also falsch, wenn man der Falsche ist.

RE: Emanzipation der Trolle | 07.08.2012 | 10:10

Zu dem kleinen Dialog am Anfang:

"Hallo Süße" ist eine blöde Anmache aber kein Angriff und auch keine ausgewachsene Beleidigung. Den Mann hier als "Angreifer" zu bezeichnen, das ist übertrieben.

Beleidigend ist vielmehr die Reaktion: "Verpiss dich!"

Ich bin auch schon ein paar Mal von angetrunkenen Frauen - auch mit Alkoholfahne, die ham manchmal auch Frauen - angesprochen worden. Gerade hier in Köln sind ja viele Junggesellinnenabschiede. Aber ich würde sicher nicht mit "Verpiss dich!" reagieren.

Dieser Anfangsdialog legt ein wenig den Verdacht nahe, dass der Artikelim Zeichen eines Weltbildes steht, in dem die Männer von vorneherein die Bösen sind, gegen die man sich wehren muss und die man auch abwerten und beleidigen darf.

RE: Computerspiele machen dumm und aggressiv | 06.07.2012 | 13:23

Ich vermute, dass Computerspiele für viele eher eine Möglichkeit sind, der Dummheit und Aggressivität ihrer Mitmenschen zu entfliehen. Zumindest meiner Beobachtung sind es oft die Sensiblen und ein bisschen Weichen, die sich für Computerspiele begeistern.

Ist aber nur mein persönlicher Eindruck, der sich größtenteils noch aus dem letzten Jahrtausend speist. Wie es heute aussieht, da Computerspiele Massenphänomen geworden sind, weiß ich nicht.

Übrigens: Als Teufelszeug, gesundheitsgefährdend und charakterverderbend wurde noch jede Neuheit abgetan, egal ob Romane, die Eisenbahn, Fernsehen, Rockmusik oder eben Computerspiele. Aber das erledigt sich mit der Zeit.

RE: Wir kommen anders | 21.06.2012 | 16:17

Ich fand die Ehrlichkeit auch erfrischend. Allerdings ist der Bekanntenkreis dieser jüngsten Freitag-Mitarbeiterin wohl kaum repräsentativ für die "heutige Jugend" oder die "junge Gesellschaft". Es handelt sich scheinbar bei allen um hippe, recht attraktive und selbstbewußte Großstadtbewohner, alle mit höheren Bildungsabschlüssen, bevorstehenden Auslandsaufenthalten etc.

Das Gespräch wird dadurch nicht schlechter, aber es geht im Grunde nur um einen recht kleinen Ausschnitt der Gesellschaft. Über die heutige Jugend oder eine etwaige "Generation Porne" erfährt man - anders als es der Einführungstext suggeriert - eher wenig.