Hilft Schröder Kohl?

CDU-ARBEITSPLÄTZE Keiner darf vernichtet werden

Nach Helmut Kohl's Geständnis, in seiner Amtszeit seien für die CDU Schwarzkonten geführt worden und möglicherweise Verstöße gegen das geltende Recht der Parteienfinanzierung geschehen, kann nur noch Bundeskanzler Gerhard Schröder die CDU vor dem drohenden Konkurs retten.

Wir meinen: Kanzler Schröder hat im Fall "Holzmann AG" nachdrücklich seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, schwer angeschlagene Kolosse vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Trotz der zu erwartenden öffentlichen Kritik hat er sich nicht gescheut, Steuermittel wie Bundesbürgschaften einzusetzen, um Arbeitsplätze und wesentliche Großprojekte der Holzmann AG vor dem sicher scheinenden "Aus" zu bewahren. Lange vermisste Eigenschaften wie Entscheidungsfreude, Risikobereitschaft und Entschlusskraft kamen dabei endlich zum Durchbruch.

Nun muss der Kanzler ein zweites Mal zeigen, dass er bereit ist, wesentliche tragende Säulen unserer Gesellschaft zu bewahren, wenn dies nur ihm noch möglich ist. Die CDU steht mit großer Wahrscheinlichkeit vor dem finanziellen Ruin, sollte sie - wie in unserem Rechtssystem vorgesehen - tatsächlich zurückzahlen müssen. Der Besitz der CDU wird - obwohl riesig - für einen solchen Kraftakt kaum hinreichen. Tausende von Arbeitsplätzen sind in Gefahr und zudem das politische Gefüge der Bundesrepublik Deutschland. Politische Größe und finanzielle Großzügigkeit sind nunmehr von Bundeskanzler Schröder gefragt. Die CDU muss - obwohl politischer Konkurrent - vor dem finanziellen Ruin bewahrt werden. Hier geht es um mehr als nur eine Holzmann AG.

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