Otto E. Rössler

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RE: Der Schampus wird warm | 16.11.2011 | 19:50

Alles richtig mit der Fluchtgeschwindigkeit. Und bei der Wahrscheinlichkeit kommt es ein bisschen auf die unbekannte Größe eines sich möglicherweise bildenden Schwarzen Loches an, sodass man nur von unbekannten Größen abhängige Wahrscheinlichkeiten angeben kann. Daher hat die Erde noch eine überwiegende Chance. Nur wie stark sie überwiegt, ist noch nicht abschätzbar.

RE: Der Schampus wird warm | 16.11.2011 | 15:29

Lieber Herr Hayek:

Es sind fast eine Trillion Kollisionen bisher. Und Sie haben Recht: die natürlichen Kollisionen der Höhenstrahlungs-Protonen mit Luft-Protonen der Erde machen genau dasselbe. Bis auf einen kleinen Unterschied: das Produkt - ein mögliches Schwarzes Loch - ist dann notwenig fast auf Lichtgeschwindigkeit. Es würde dennoch in der Erde stecken bleiben müssen, wenn es geladen wäre, oder wenn ein bestimmter Prozentsatz geladen wäre, wie die bisherige Theorie tatsächlich annimmt. Dann wäre das historische Fortbestehen der Erde ein Beweis dafür, dass das künstliche Experiment ebenfalls sicher ist, wie CERN ja behauptet.

Nach der bis vor kurzem gegolten habenden Theorie macht CERN also nichts falsch. Nur ist diese Theorie eben leider widerlegt, wenn der junge "Telemach", wie ich das Resultat seit 2 Jahren nenne, zutrifft (dass Zeit T und Länge L und Masse M und Ladung Ch in der Gravitation und speziell bei Schwarzen Löchern verändert sind). Nach diesem Resultat können die natürlich entstehenden ultra-schnellen Schwarzen Löcher nicht mehr geladen sein und durchschlagen daher alle die für sie nahezu widerstandslose Erde, ohne Folgen zu hinterlassen.

Dann wäre allein der Mensch in der Lage, gefährliche - in der Erde steckenbleibende - ultralangsame Schwarze Löcher zu erzeugen. Irgendwie ein schönes Gefühl, etwas, was es im Universum noch nicht gegeben hat, anzustellen- Nur die Sicherheit sollte überprüft werden, bevor man dieses schöne Gefühl auch in die Tat umsetzt.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Otto E. Rössler

RE: Der Schampus wird warm | 16.11.2011 | 12:43

1. Zitat: Sind Sie jener Otto E. Rössler, dessen Standpunkt bereits hier
www.heise.de/tp/artikel/34/34073/1.html gewürdigt wird? (Zweibein)

Antwort: Ich bin der Autor des dort kommentierten Artikels “Ist die Herstellung von künstlichen Schwarzen Löchern riskant?“ www.heise.de/tp/artikel/34/34033/1.html . Den Leser könnte die Tatsache interessieren, dass der von Ihnen zitierte Kommentar nicht der Originalkommentar ist ( www.heise.de/tp/artikel/34/34063/1.html ), sondern ein nachgeschobener “Umfall-Kommentar“.

2. Zitat: Offenbar wirft man Ihnen Rechenfehler vor. (Zweibein)

Antwort: Der von Ihnen so ehrenvoll zitierte “man“ ist kein Kollege. Doch selbst die fleißigen Namenlosen schweigen inzwischen. Weltweit widerspricht kein Kollege meinem Telemach-Theorem und der kompetenteste von ihnen ist ganz auf meiner Seite.

3. Zitat: Darüber hinaus ist es mir neu, dass die Erzeugung schwarzer Löcher primäres Ziel des LHC gewesen wäre. (Zweibein)

Antwort: Vergleiche erneut meinen Artikel auf Telepolis www.heise.de/tp/artikel/34/34033/1.html sowie die politische Zusatzinformation von Marcel Hänggi, “CERN und die Schwarzen Löcher“ www.heise.de/tp/artikel/34/34302/1.html .

4. Zitat: Dieser Text
www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/06/10/p532 zeigt, dass Rössler nicht das geringste Verständnis von Schwarzen Löchern und Hawkingstrahlung aufbringt. (Lethe)

Antwort: Ich greife aus dem hier von Lethe zitierten Text nur heraus: “widerlegt zu werden – mein einziges Ziel“. Wenn Lethe das schafft, wird niemand glücklicher sein als ich. Lethe’s Behauptung belegt bisher nur, dass er selbst bedingungslos an die Lehrmeinung von gestern glaubt.

RE: Der Schampus wird warm | 12.11.2011 | 23:02

{Redaktion: Versehentlich wurde das bereits gelöschte Konzept gedruckt statt des fertigen Textes, den ich deshalb nocheinmal eingebe:]
Ich möchte dem „Freitag“ und Robin McKie (und „zint“) danken, dass sie das heiße Thema LHC thematisiert haben, wobei zint auch das Thema "Schwarze Löcher", die zu generieren einmal das Hauptziel des LH waren, anspricht. Nun wurden diese (ebenso wie das Higgs) offenbar nicht gefunden.

Hierbei gibt es jedoch einen interessanten Unterschied zum Higgs: Während man bei dem letzteren zu wissen glaubt, dass man es ineinem bestimmten engen Fenster finden muss, wenn es existiert, hat man keine vergkeichbaren Anhaltspunkte beim Mini-Schwarzen Loch. Nur, wenn es die berühmte hypothetische Hawkingstrahlung gibt, gibt es eine sichere "Signatur". Wenn es sie nicht gibt, bleibt noch die erwatete elektrische Geladenheit einer Teilfraktion der erhofften Schwarzen Löcher ein detektierbarer Faktor. Für beide Möglichkeiten wurden offenbar keine Anzeichen gefunden bisher. Daraus schloss das CERN in seinen entsprechenden wissenschaftlichen Papers, dass keine Schwarzen Löcher produziert wurden. Das war für die ganze Welt sehr beruhigend.

CERN widerspricht allerdings nicht, dass es bei der Mitteilung dieses "Ergebnisses" mit Bedacht wissenschaftliche Literatur unerwähnt ließ, aus der hervorgeht, dass die beiden vorausgesetzten Eigenschaften widerlegt sind.

Es kommt hier nicht darauf an, wie man solch ein wissenschaftliches Verhalten bezeichnet. Es ist allein wichtig, dass das CERN keine Anstrengungen gemacht hat, VOR dem Experiment Detektoren zu installieren, mit denen es den größten eerhofften Triumph - die erfolgte Erzeugung Schwarzer Löcher - feststellen könnte für den Fall, dass ein bestimmter gerade einmal 4 Jahre alter Beweis zutrifft.

Doch auch dies ist nicht allzu wichtig - im Vergleich zu der Tatsache, dass, wenn dieselbe unwiderlegte Theorie zutrifft, die möglicherweise längst erzeugten Schwarzen Löcher gefährlich sind. Dieselbe unwiderlegte Theorie, die nicht erwähnt wird und im Bau nicht berücksichtigt wurde, sagt nämlich voraus, dass eine bestimmte kleine Fraktion sich in der Erde einnisten wird und dort exponentiell wachsen. Wie lange es in diesem Fall dauern wird, bis die Erde auf 2 cm (genauer 1,8 cm, dem Durchmesser ihrer Masse als Schwarzes Loch) geschrumpft ist, hängt von kleinen Zufällen ab, aber eine Größenordnung von 5 Jahren kann nicht ausgeschlossen werden.

Am 27. Januar hat aus diesem Grund ein deutsches Gericht (das Verwaltungsgericht Köln) die deutsche Wissenschaftsministerin gebeten, eine "Sicherheitskonferenz" einzuberufen.

Wie der „Freitag“ sicherlich weiß, wurde diese Tatsache nicht in den Medien verbreitet. Auch nicht, dass das Problem derzeit dem UN-Sicherheitsrat vorliegt, der allerdings nichtöffentlich tagt und durch ein starres Vetorecht behindert ist. Der deutsche Bundestag darf sich wegen der Einschaltung dieses höheren Gremiums nicht mit der Sache beschäftigen, obwohl zum Beispiel der Herr Abgeordnete Lischka sich m.W. in die Materie eingearbeitet hat.

Es ist durchaus verständlich, dass die Bevölkerung nicht beunruhigt werden soll. Doch im Moment liegt der Glücksfall vor, dass die Maschine, was die mögliche Erzeugung Schwarzer Löcher betrifft, für drei Monate nicht in Betrieb ist. Die zur Beruhigung aller Beteiligter notwendige wissenschaftliche Sicherheitskonferenz könnte daher mühelos in diesem Zeitraum einberufen werden.

Herr Augstein steht in einer Tradition des Mutes. Es ist mir ein Bedürfnis, ihm für seinen Mut, diesen Beitrag zu veröffentlichen, zu danken auch im Namen der Universität, der ich angehöre.

RE: Der Schampus wird warm | 12.11.2011 | 22:50

ch möchte dem Freitag und Robin McKie (und zint) danken, dass sie das heiße Thema LHC thematisiert haben. "zint spricht dabei das Thema "Schwarze Löcher" an, die zu generieren einmal das Hauptziel des LH waren. Nun wurden sie, wie das Higgs, offenbar (noch?) nicht gefunden.
Hierbei gibt es einen interessanten Unterschied zum Higgs: Während man bei dem letzteren zu wissen glaubt, dass man es ineinem bestimmten engen Fenster finden muss, wenn es existiert, hat man keine vergkeichbaren Anhaktspunkte beim kleinen Schwarzen Loch. Nur, wenn es die berühmte hypothetische Hawkingstrahlung gibt, gibt es eine sichere "Signatur". Wenn es sie nicht gibt, belibt noch die erwatete Geladenheit einer Teilfraktion der erhofften Schwarzen Löcher ein detektierbarer Faktor. Für beide Möglichkeiten wurden offenbar keine Anzeichen gefunden bisher. Daraus schloss das CERN in seinen entsprechendenwissenschaftlichen Papers, dass keine Schwarzen Löcher produziert wurden. Das war für die ganze Welt sehr beruhigend.
CERN widerspricht allerdings nicht, dass es bei der Mitteilung dieses "Ergebnisses" mit Bedacht wissenschjaftliche Literatur unerwähnt ließ, aus der hervorgeht, dass die beiden vorausgesetzten Eigenschaften widerlegt sind.
Es kommt hier nicht darauf an, wie man solch ein wissenschaftliches Verhalten bezeichnet. Es ist allein wichtig, dass das CERN keine Anstrengungen gemacht hat, vor dem Experiment Detektoren zu installieren, mit denen es den größten eerhofften Triumph - die erfolgte Erzeugung Schwarzer Löcher - feststellen könnte. Für den Fall, dass eine bestimmte gerade erst 4 Jahre alte Theorie zutrifft.
Doch auch dies ist nicht allzu wichtig - im Vergleich zu der Tatsache, dass wenn diesselbe unwiderlegte Theorie zutrifft, diese möglicherweise erzeugten Schwarzen Löcher gefährlich sind. Dieselbe unwiderlegte Theorie, die nicht erwähnt wird und im Bau nicht berücksichtigt wurde, sagt nämlich voraus, dass eine bestimmte kleine Fraktion sich in der Erde einnisten wird und dort exponentiell wachsen. Wie lange es in diesem Fall dauern wird, bis die Erde auf 2 cm (genauer 1,8 cm, der Durchmesser ihrer Masse als Schwarzes Loch) geschrumpft ist, hängt von kleinen Zufällen ab, aber eine Größenprdnung von 5 Jahren kann nicht ausgeschlossen werden.
Am 27. Januar hat aus deisem Grund ein deutsches Gericht (das Verwaltungsgericht Köln) die deutsche Wissenschaftsminsiuerin gebeten, eine "Sicherjeitskonferenz" einzuberufen.
Wie der Freitag sicherlich weiß, wurde diese Tatsache nicht in den Medien verbreitet. Auch nicht, dass das Problem derzeit dem UN-Sicherheitsrat vorliegt, der allerdings nichtöffentlich tagt und durch ein starres Vetorecht behindert ist. Der deutsche Bundestag darf sich wegen der Einschaltung dieses höheren Gremiums nicht mit der Sache beschäftigen, obwohl zum Beispiel derHerr Angeordnete Lischka sich m.W. in die Materie eingearbeitet hat.
Es ist durchaus verständlich, dass die Bevölkerung nicht beunruhigt werden asoll. Doch imMoment liegt der Glücksfall vor, dass die Maxchine, was die mögliche Erzeugung Schwarzer Löcher betrifft, für drei Monate nicht in Betrieb ist. Die zur Beruhigung aller Beteiligter notwendige wissenschaftliche Sicherheitskonferenz könnte daher mühelos in diesem Zeitraum einberufeb werden.