Auf erkannten Feind Feuer frei!

220 SCHÜSSE An David Ferks Brust blitzt ein Ehrenkreuz - der Leutnant ließ auf zwei fliehende Serben schießen
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Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs hat im vergangenen Sommer ein deutscher Soldat den Befehl gegeben, im Gefecht das Feuer auf einen Menschen zu eröffnen.« So lasen wir jüngst im Spiegel. Der Mensch ist tot, und der Soldat hat schönen Lohn. Denn für diese »beispielhafte Erfüllung der Soldatenpflicht« verlieh Heeresinspekteur Willmann dem Leutnant David Ferk im Auftrag von Verteidigungsminister Scharping das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold - die höchste Auszeichnung, welche die Armee zu vergeben hat.

Die Spiegel-Reporterin Susanne Koelbl hatte die gleiche Geschichte schon vergangenes Jahr im Spiegel-Jahresalmanach 2000 drucken lassen. Überschrift: »Im Ernstfall knallhart«. Bereits damals war sie angetan von der »beeind