p.maxwell

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RE: Die Deutschen leiden lieber | 11.12.2021 | 09:19

Es ist zum Kopf schuetteln, mit der Insolvenz von Purdue Pharma ist die Familie Sackler nicht mehr juristisch zu belangen. Gewiss, Sie verlieren um die $ 10 Milliarden, konnten jedoch in den letzten Jahren noch ausreichend Werte ( es werden um die $ 4 Milliarden vermutet ) bunkern und muessen vor allem kein Gefaengnis fuerchten. Da kann der Strassendealer, dem in den USA fuer Kokain oder Heroinverkauf bis zu 20 Jahren Gefaengnis drohen, nur neidisch dreinschauen.

Seit dem Beginn der Krise Mitte der 90er bis heuten starben ca. 450.000 Amerikaner an Opiaten und Purdue machte ca. $ 35 Milliarden Umsatz. Die geschaetzten $ 14 Milliarden Vermoegen der Familie Sackler wurde zum Grossteil in dieser Zeit generiert.

Doch Purdue Pharma hatte das Geschaeftsmodell erweitert. Es lieferte nicht nur die Opiat Pillen, welche von Ihnen als nicht abhaengig machend beworben wurde, sondern hielt auch das Patent am passenden Entzugsmittel fuer die ueberlebenden Abhaengigen. Erst wird das Geld damit gemacht, die Leute abhaengig zu machen, um dann mit dem Entzugmedikament noch mehr Kohle zu machen. Einn rundum erfolgreiches Geschaeftsmodell also.

Wer das fuer zynisch haelt, der muss fuer das Verhalten der Familie Sackler wohl neue Begriffe finden, denn die Familie ist sich keiner Schuld bewusst, weiss nicht, was sie haetten anders machen koennen und aeusserten keine Entschuldigung

"Are the Sacklers sorry? Doesn't seem like it. The bankruptcy judge Robert Drain, noting they wouldn't have to admit wrongdoing in the settlement, said, "a forced apology is not really an apology, so we will have to live without one."During congressional testimony in December of 2020, the former Purdue Pharma board member Kathe Sackler said she had no regrets."There's nothing I can find that I would have done differently," she said. ".

RE: Boykott als Schranke | 05.11.2021 | 20:19

Offenbar hat Velten Schäfer für diesen Beitrag nur sehr oberflächlich recherchiert und das fängt schon in der Überschrift 2 an.

Es ist nicht richtig, also fake news, dass Sally Rooney eine hebräische Veröffentlichung ihres neuen Buches untersagt hat.

Vielmehr hat sie sich im April 2021 nach der VÖ des Human Rigths Watch Bericht " A Threshold Crossed - Israeli Authorities and the Crimes of Apartheid and Persecution ", dazu entschlossen, die Rechte nur einem Verlag zu geben, der nicht mit dem zionistischen Staat zusammenarbeitet.

" Dagegen hat sich Sally Rooney gestellt. Sie unterscheidet dabei durchaus zwischen Staatsapparat und Sprache und Bevölkerung, indem sie nur einen Verlag akzeptieren will, der in keiner Form mit dem Staat zusammenarbeitet...". Boykott als Dialog - Yael Lerer - https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/boykott-als-dialog

Dann folgt wieder der übliche Antisemitismusvorwurf, gefolgt von einem Whataboutism mit focus auf China und Iran.

Sally Rooney einen späten Sinneswandel vorzuwerfen, wo doch ihre ersten Bücher normal in Israel erschienen, ist grotesk, denn es ist nie zu spät eine besserer Mensch zu werden.

Letztendlich, schliesst der Beitrag wieder mit einer nicht ganz richtigen Aussage, denn Boycott kann sehr wohl zu einem Dialog führen und Schranken abbauen.

Im Falle Israels ist es im 55. Jahr der militärischen Besatzung an der Zeit Boycott, Deinvestment und Sanktionen als Druckmittel einzusetzen, da die bisherige Politik nicht erfolgreichg war.

RE: Boykott als Dialog | 05.11.2021 | 17:54

Oh, was für ein billiges Spiel hier von einigen Foristen gespielt wird. Wer keine Lust hat eine Diskussion zum Nahostkonflikt zu führen, der sollte sich dann aber auch nicht an der Diskussion hier beteiligen.

Eine Diskussion deren Themen, gerade zu Anfang von jenen gesetzt wurde, die kein Interesse am Inhalt des Artikels hatten. Erst China Tibet und dann, natürlich, Antisemitismus. Gähn. Hauptsache war wohl, das Thema bestimmen zu können. Keine platte Hasbara mehr, sondern eine subtilere Manipulation.

Ich habe hier nochmal das Essay von Wladimir Jabotinsky " Die eiserne Wand ( Wir und die Araber ) " aus dem Jahr 1923 verlinkt.

https://www.freitag.de/autoren/p-maxwell/die-eiserne-mauer-wir-und-die-araber-1923

Die Konfliktlinien wurden bereits kurz nach dem 1.WK gesetzt und haben sich bis heute auch nicht geändert.

" Jeder Leser hat einen gewissen allgemeinen Begriff über die Kolonisation anderer Länder. Ich empfehle dem Leser, sich an alle bekannten Beispiele zu erinnern – und dann zu versuchen, die ganze Reihe überblickend, einen einzigen Fall zu finden, wo eine Kolonisation sich unter der zustimmung der Eingeborenen vollzogen hat. Ein solcher Fall ist nicht vorgekommen.

Eingeborene, gleichgültig ob zivilisiert oder unzivilisiert, haben immer hartnäckig gegen Kolonisatoren, gleichgültig ob zivilisiert oder unzivilisiert, gekämpft...

...Eine freiwillige Übereinkunft ist deswegen undenkbar. Und deswegen können diejenigen, die eine derartige Übereinkunft als Conditio sine qua non des Zionisumus ansehen, schon jetzt „ non „ sagen und vom Zionismus abschied nehmen. Die zionistische Kolonisation muß man entweder einstellen oder sie gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung weiterführen. Sie kann dabei nur unter dem Schutze einer von der einheimischen Bevölkerung unabhängigen Macht – einer eisernen Wand – die die einheimische Bevölkerung nicht durchbrechen kann, weitergeführt und entwickelt werden...".

RE: 1941: „Meer von Häuptern“ | 09.10.2021 | 20:07

Es darf nicht vergessen werden, während des 2.Weltkriegs starben ca. 16 Millionen Zivilisten in der UdSSR.

Dort gab es wahrscheinlich hunderte Ouradour sur Glans, Lidices etc.. Die Auslöschung der slawischen Bevölkerung im europäischen Teil der Sowjetunion war Teil der Kriegsstrategie des 3.Reichs. Es wäre an der Zeit auch diesen Opfern zu gedenken.

RE: Die wahre Cancel Culture | 30.09.2021 | 23:12

Ursprünglich lebten ( ist besser als gehörte ) das Land den Kaanitern.

RE: Die wahre Cancel Culture | 29.09.2021 | 17:26

Über den Schicksalen von Einigen, steht doch die Frage;

wie zionistisch müssen Journalisten in Deutschland heute sein?

RE: Noch drei Jahre bis 1,5 Grad | 13.08.2021 | 09:57

Ja, vollkommen richtig. Da war ein Bock und ich nicht ganz bei der Sache. Also " kalte " streichen, aber Kernfusion lassen.

RE: Noch drei Jahre bis 1,5 Grad | 12.08.2021 | 15:27

Wer heute noch an das 1,5 Grad Ziel glaubt, der sucht sicher auch noch die Leitern, um zum Jahrmarkt im Himmel zu gelangen.

Fakt ist vielmehr, dass das 1,5 Grad Ziel in einigen Regionen bereits erreicht ist

1,5 GRAD MARKE BEREITS ERREICHT: KLIMAWANDEL TRIFFT DEUTSCHLAND 1,5 Grad Marke bereits erreicht

" In Deutschland liege die Jahresdurchschnittstemperatur derzeit 1,6 Grad über dem vorindustriellen Niveau von 1881, weltweit seien es nur 1,1 Grad zitiert ein Bericht der dpa Astrid Kiendler-Scharr vom Forschungszentrum Jülich, die an dem Forschungsbericht beteiligt ist...".

Da CO2 Emissionen ca. 10 - 20 Jahre benötigen, um die Zonen der Atmosphäre zu erreichen und dort zu wirken, wird die Temperatur weiter steigen, egal, was wir heute tun.

Weiterhin braucht ist CO2 ca. 100 Jahre in der Atmosphäre wirksam. Keine guten Aussichten also für die nächsten Generationen.

Gleichzeitig lässt die Wirkung der Ozeane als CO2 Senke mit steigender Temperatur der Meere weiter ab, was zu einer weiteren Verschärfung beitragen wird.

Unheimlich wird es aber vor allem dann, wenn sich die Theorie der " Klipping Points " bewahrheitet. Diese sagt, dass es unter bestimmten Bedingungen von einem linearen zu exponentiellen Wachstum kommen kann. Wobei niemand weiß, wie diese Punkte definiert sind.

Unter den gegenwärtigen Umständen, also keine guten Aussichten für die folgenden Jahre.

Einzige Hoffnung ist wohl zur Zeit die " kalte " Kernfusion und die damit verbundende Möglichkeit der unbegrenzten Energieproduktion ohne Emission.

RE: In Kens Kaninchenbau | 03.08.2021 | 09:00

Was für ein schwacher Artikel, ohne Inhalt oder Analyse.

Leider ist die folgende Diskussion auch nicht viel besser.

Ken Jebsen soll also ein Antisemit sein. Was früher einmal ein schwerwiegender Vorwurf war, ist mittlerweile ein Allgemeinplatz geworden, der von der pro-zionistischen Israel Fraktion regelmässig gebraucht wird, um Kritiker der israelischen Politik zu diffamieren. Wurde nicht auch der Herausgeber Jakob Augstein vom Wiesenthal Zentrum einmal auf die jährliche Liste der schlimmsten Antisemiten gesetzt?

Spätestens seit dem Staat Israel von UNO, B`tselem und Human Rigths Watch das System der Apartheid unterstellt wird, sollten alle Antisitismusvorwürfe die auf Kritik am Staat Israel gründen, neu bewertet werden.

Über den Einfluss und der Macht zionistischer Organisationen in den USA gibt es ausreichend Belege. Angefangen bei " Die Israel Lobby " von John J. Mearsheimer und Stephen M.Walt bis hin zu " Die Lobby - USA ".

Der Einfluss war sogar so gross, dass sich Sheldon Adelson durch seine Spenden erst die Republikanische Partei untertan machte, um 2016 dann sogar den Präsidenten Trump sein " perfect little puppy " nennen zu können.