p.maxwell

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p.maxwell
RE: Im Visier von rechten Hetzern | 30.04.2016 | 17:31

so sehr ich das anliegen der " amadeu antonio stiftung in ihrem kampf gegen rassismus unterstützen möchte, so wenig gelingt mir das mit einer frau kahane an der spitze.

dabei missfällt mir die ehemalige tätigkeit der " im victoria " schon, aber es war ihre entscheidung, teil des stasi spitzel systems, im austausch für eine gewisse reisefreiheit, zu werden.

doch richtig sauer macht mich, dass die " amadeu antonio stiftung " mittlerweile eine zionistische aussenstelle zu sein scheint. wobei der kampf gegen den " antisemitismus " zu einem politischen machtinstrument gegen missliebige politsche aktivisten mutiert.

was zu der paradoxen situation führt, dass die stiftung zwar gegen rassismus sein will, aber jegliche kritik am staate israel und seinem, de facto, apartheidsystem, als antisemitismus anprangert.

die ermordung amadeu`s durch rechte schläger unter den wachsamen augen der deutschen polizei stellt eine zäsur im wiederveinigten deutschland, für mich dar.

umso trauriger, dass sein name für eine so streitbare organisation herhalten muss.

RE: Meister der kurzen Form | 17.02.2016 | 19:03

sicher, könnte ich eine längere abhandlung darüber schreiben, warum mich tarantino nicht mehr begeistert und das alles in schöne, lange sätze kleiden; ich könnte über meine begeisterung über " reservoir dogs " und " pulp fiction " schreiben, könnte darüber schreiben, dass mir diese ewige filmzitiererei mittlerweile mächtig auf die eier geht, aber letztlich bleibt es für mich dabei, dass tarantino mich nicht mehr packt und ich eine zunehmende langeweile bei seinen filmen verspüre.

RE: Meister der kurzen Form | 08.02.2016 | 19:52

irgendwie langweilt mich tarantino nur noch.

RE: Wie sehen die denn aus? | 29.01.2016 | 10:16

hollywood verkauft träume,...

...verkauft den grossen amerikanischen traum. und dieser traum ist ein " weisser " traum. ein traum der sich ursprünglich an den wertvorstellungen eines durchschnittlichen " white anglo - saxon protestant " orientiert.
geschaffen wurde dieser amerikanische traum von europäischen einwanderen, jüdischen europäern. siehe dazu - neal gabler - An Empire of Their Own: How the Jews Invented Hollywood oder als tv adaption - jette and jahn media - how jews created hollywood
die grossen studiobosse wollten nie politische themen in den filmen haben, wie verhandlungen mit nazi-deutschland zur zensur der eigenen filme bestätigten.
die frage, die unterschwellig bei der ganzen oscar nominierung mitschwingt, ist die frage nach den heutigen machtstrukturen in hollywood.
die frage, wem gehört hollywood? hat sich bereits 2009 joel stein von der los angeles times gestellt und in seinem artikel analysiert - who runs hollywood? c`mon

"That's a very dangerous phrase, 'Jews control Hollywood.' What is true is that there are a lot of Jews in Hollywood,( abe foxman )"

wir haben in hollywood also weisse, jüdisch - christliche entscheider, die natürlich stücke/ schauspieler ihrer eigenen ethnie bevorzugen und gleichzeitig gilt es den "amerikanischen traum " am leben zu erhalten.
doch die usa verändern sich gerade rapide. bald könnten die

" weissen " nachkommen der europäer in der minderheit sein.

RE: So unsexy | 21.12.2015 | 14:49

mein " feministischer " moment im jahr 2015:

Nippelfotos bei Facebook: "Das ist so ungerecht" spiegel

ist es jetzt sexistisch und damit antifeministisch, wenn wir mehr nippel sehen wollen?

gleichzeitig stellt der " playboy " seine nacktbilder ein. schluss mit nackt - zeit-online fragt, ob das prüderie oder feminismus ist?

RE: Leipzig bleibt rot | 21.12.2015 | 13:44

ihre frage nach dem warum: grundlage ist das demonstrationsrecht, welches im grundgesetz verankert ist.

die demo war angemeldet und erlaubt. die strecke wurde extra geändert, um keine krawalle zu provozieren.

proteste und auch meinungsäusserungen wider diese demonstration sind teil der politischen kultur und erlaubt.

gewalt ist es nicht.

doch ihr kommentar stützt nochmals meinen vergleich mit dem " ultra " fanzine, dass über die ereignisse des vergangenen wochendes und dem verlauf der " dritten " halbzeit berichtet.

RE: Leipzig bleibt rot | 19.12.2015 | 09:48

der artikel ist ein recht durchschaubarer versuch, gewalt durch die " antifa " im nachhinein zu rechtfertigen.

klingt wie aus dem " fanzine " eines ultra - clubs nach einem fussballwochenende.

die " pöhse " polizei hat den ganzen spass wieder unterbunden und da blieb halt nichts weiter übrig, als die " bullen " zu verhauen. warum stellen die sich halt auch so blöd dazwischen.

der kolleteralschaden, ein paar scheiben und autos der anwohner sind dann der preis für das antifaschistische statement - leipzig bleibt rot.

offen gesagt, fällt es mir immer schwerer rechts von links zu unterscheiden. zu gleich ist das aussehen - immer in schwarz, zu ähnlich das verhalten - nur meine meinung gilt, und beiden ist die gewaltbereitschaft gemein.

RE: Die eiserne Wand ( Wir und die Araber ) 1923 | 20.09.2013 | 20:12

hallo ebertus,

vielen dank für den kommentar.

ein zitat ohne quellenangabe ist, um dich zu zitieren: " ...perle vor die säue...". ohne belastbare quelle ist es für mich nicht veröffentlichungsreif. deshalb meine bitte an dich mit quelle zu zitieren. ohne nachfrage.

der von dir verlinkte peter beinhart hat sein buch " the crisis of zionism " im juni in berlin vorgestellt.

sicher kennst du seinen blog " open zion " http://www.thedailybeast.com/openzion.html

wie denkst du nun über einen beitrag zum wirken des artikels bis heute?

RE: Die eiserne Wand ( Wir und die Araber ) 1923 | 20.09.2013 | 19:53

hallo daniel,

vielen dank für deinen kommentar.

wie ich oben links eingestehe, ist meine übersetzung etwas holprig. mit dem " sokolow " abschnitt bin ich nicht wirklich zufrieden. daher begrüsse ich jegliche verbesserung.

der von dir zitierte abschnitt differiert in der wortwahl, aber auch inhaltlich ( z. b. ethik statt moral ).

da im netz mehrere englische versionen zu finden sind, habe ich mich für die version des jabotinsky instituts entschieden.

es würde mich freuen, die von dir zitierte version zu erhalten ( meine adresse findest du in meinem profil ), um sie mit der von mir verwendeten version in gänze zu vergleichen.

vielen dank im voraus.

RE: Die eiserne Wand ( Wir und die Araber ) 1923 | 18.09.2013 | 23:17

@watchdog

vielen dank für den kommentar.

natürlich muss es " unmöglich " heissen, vielen dank dafür.

zum inhaltlichen vergleich verweise ich auf die im titel angeführten quelle. zu meinem anliegen, siehe neben dem text links.