paedischaer

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paedischaer
RE: Alles gut | 06.04.2014 | 23:25

Ihnen scheint nicht bewusst zu sein, dass Schweizerdeutsch eine rein gesprochene Sprache ist. Der Satz müsste demzufolge nicht übersetzt werden.

RE: Alles gut | 06.04.2014 | 22:18

Es ist ja nicht so, dass ihre "Meinung" besonders viele Schweine interessieren würde. Aber auch damit könnte man einen Freitag vollbekommen, wenn man denn wollte. Prost.

Herr Dell in die Schweiz? Ein Dankeschön für Geleistetes von meiner Seite!

RE: Du machst da weiter, wo du aufgehört hast | 10.03.2014 | 13:19

"Ja. Dieser Tatort war das gleichermaßen filmische wie männliche Pendant zur sogenannten Frauenliteratur."

Sozusagen Dick-lit statt Chick-lit...

Ich fand die lyncheske Decke des LKA anfangs hübsch, wurde dann aber arg penetrant in Szene gesetzt mit diesem Ständig-von-unten-Gefilme.

RE: Man gibt nicht auf | 10.02.2014 | 08:52

Ach, ick weeß nüsch, der Berliner Tatort fühlt sich immer so an wie ein Sonntagsausflug nach Charlottenburg. Schon hübsch und so, aber irgendwie auch etwas piefig.

RE: Ich weiß, was ich tue | 03.02.2014 | 13:46

"... hat eben auch damit zu tun hat, dass so ein Tatort zweimal im Jahr keine Zeit hat, sich um wirklich gut erzählte Nebenstränge zu kümmern."

Ich finde, Dortmund hat das bisher gerade vergleichsweise gut gemacht, indem von Anfang an die drei Stränge (Dr. House/Verlusttrauma; Bönisch/Kaufsex; Kinder/mit sich selbst zu tun) konsequent verfolgt wurden. Gestern dann noch schön jeder Strang mit einem Fall verknüpft – fast schon etwas überkonstruiert, wenn man schnöden möchte.

Das Psychospiel hatte was. Nur das Mädchen nervt bisweilen, ich hoffe, die wächst noch etwas rein. Auch ins verständlich Artikulieren.

RE: Ich weiß, was ich tue | 03.02.2014 | 13:31

Na na, Frankfurt und Konstanz in einen Topf zu schmeißen, ist dann schon ein bisschen wie Buchmesse und Seenachtfest …

RE: Heute Held, morgen Zensor | 16.01.2013 | 19:54

... könnte sein, dass ich nach ein paar Beiträgen besagten Inhalts nur noch quergelesen habe. :-) Aber man kennt die ewig gleichen Argumente ja. In Tausenden von Diskussionen schon tausend Mal gehört. Mir fehlt da ein wenig die dicke Haut ...

RE: Heute Held, morgen Zensor | 16.01.2013 | 19:28

Nun zum Sachverhalt des Artikels: Als Lektor ist mir die Unversehrtheit des Originals sehr wichtig. Normalerweise wäre ein Kommentar zum Original bestimmt die beste Lösung. Ich kann aber sehr gut nachvollziehen, dass in Kinderbüchern Ausnahmen gemacht werden dürfen (zumal das in vorliegendem Fall auch durch die Nachkommen abgesegnet ist). Einem Kind bei der Gutenachtgeschichte den Rassismusdiskurs einzuflechten, verdirbt wohl allen Beteiligten die Sache an der Freude.

Ich finde die Tilgung von "wichsen" hingegen viel problematischer. Das wirkt wie Zensur auf Grundlage einer überkommenen katholischen Sexualmoral. Im Gegensatz zu dunkelhäutigen Menschen kann sich wohl niemand durch das Verb "wichsen" beleidigt fühlen. Und für die sexuelle Freiheit darf dann auch jeder kämpfen und fände meine Unterstützung (siehe mein Vorpost).

RE: Heute Held, morgen Zensor | 16.01.2013 | 19:16

Solange das Thema "Neger" immer wieder die gleichen Rechtfertigungsargumentationsstürme lostritt, muss es beackert werden. Solange Herr Dell mit seiner Penetranz in Rassismusfragen so viele Foristen auf die Palme bringt, muss er weiternerven! Danke mal an dieser Stelle. Sie machen es sich (und uns) nicht leicht, und das ist gut so!

Ich bin aber immer wieder überrascht, mit welcher Vehemenz vermeintlich aufgeklärte Menschen ihr Recht verteidigen, rassistische Wörter benutzen zu dürfen. Haben die im Ernst das Gefühl, man beschneidet sie in ihrer persönlichen Freiheit, wenn sie nicht mehr "Neger" sagen dürfen? Fühlen sie sich irgendwie als Rebellen gegen ein irgendwie geartetes Bevormundertum? Es gäbe so viele Freiheiten, die heute beschnitten werden, so vieles, wogegen man rebellieren müsste. Der Kampf für das N-Wort geht aber in die völlig falsche Richtung und ist für mich nur ein billiger Stellvertreterkrieg. Es geht hier mitnichten um ein elementares Recht, man setzt sich nur mit den falschen Leuten ins Boot.

Ist es so unmöglich, sein eigenes Verhalten zu hinterfragen? Sollte einem nicht zu denken geben, dass "Politically Incorrect" eine Islamhasser-Website heißt? Sollte es nicht zu denken geben, dass nicht mal die rechte Presse (Weltwoche, Welt) "Neger" wie ein normales Wort verwendet? Vielleicht auch einfach mal wieder an Francis Picabia denken: "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann."

RE: Er musste kurzfristig nach Frankfurt | 14.01.2013 | 10:35

LU-Tatorte sind für mich aus genau einem Grund unerträglich: Kopper. Der überflüssigste Kommissar der ganzen Reihe (bis zur Ära Schwill Tiger, das prophezeie ich jetzt einfach mal). Er ist der Quotenmann, der Fragen stellen darf, damit Lena ihre messerscharfen Schlussfolgerungen für uns Zuschauer artikulieren darf. Dann sein Gigolo-Outfit und seine fake Italianità (Corto Maltese an der Wand, Fiat in der Garage). Das ist das deutsche Kind mit italienischem Migrationshintergrund, das mal in Rimini im Urlaub war und sich dann einen pseudo-italienischen Lebensstil zusammenbastelt, der aus Klischees besteht. Incredibile!

Sonst: "... the same old fears ...", wie Pink Floyd sangen.