palmyra

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RE: Eine Stadt versinkt in Schutt und Asche | 05.09.2012 | 09:38

Eigentlich hätte solch ein Artikel wie der von Jonathan Steele dem "freitag" nicht reinrutschen dürfen. Wie viele andere Autoren verzichtet Steele - absichtlich oder aus Dummheit - darauf, die Ursachen des Konflikts zu benennen. Das ist nicht etwa der überbordende Freiheitsdrang "der Syrer", sondern das Machtkalkül einer internationalen Gruppe, die sich im Nahen Osten den Zugang zu den dort lagernden Rohstoffen sichern will.

Der "arabische Frühling" ist nicht mehr als eine hohle Phrase, die aber, wie wir gesehen haben, geeignet ist, die Köpfe der Menschen zu verwirren. Den Finanziers der "Freiheitskämpfer" ist es völlig egal, ob die Menschen in Syrien krepieren oder nicht. Am Elend lässt sich schließlich auch noch verdienen: sei es durch den von der Berliner Konferenz geforderten "Wiederaufbau", sei es durch die plakative "Nutzung" der Flüchtlinge und Betroffenen für die Bewerbung der eigenen Perfiditäten.

Die syrische Armee nimmt Ordnungsfunktionen wahr. So wäre das in jedem anderen Land (Was wäre, wenn Homs und Damaskus in Texas lägen?). Ausländische Waffen und Söldner haben in Syrien nichts zu suchen. Die Aktionen dieser Mörderbanden und mehr noch ihre Ausrüstung durch die eigentlichen "kriegführenden Staaten" (dazu zählt auch Deutschland) müssen unterbunden werden, wenn in Syrien wieder Frieden herrschen soll. Alles andere - Annan-Plan, Absetzung Assads - ist auf dem Propagandamist der Aggressoren gewachsen und kommt schon deswegen nicht in Frage, weil hier von außen in die Belange eines souveränen Staates eingegriffen wird. "Hände weg von Syrien" ist die einzige Lösung, die der syrischen Bevölkerung zugute kommt.