Pantherin

Queer, Links, gegen Rechts, Schwul, Verbraucherschutz
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RE: Bewegen, arbeiten, bleiben | 30.10.2012 | 16:17

@Freddy, klasse Idee: Ich bin dafür, dass die Flüchtlinge unter menschenwürdigen BEdingungen hier leben können:

- Abschaffung der Residenzpflicht
: also ein Grundrecht sich in dem Land bewegen zu können, ohne um Erlaubnis fragen zu müssen, sind ja schließlich nicht in einer Diktatur


- Abschaffung der Massenunterkünfte: Möglichkeit dort zu wohnen wo man will: sind ja schließlich keine Unrechtsstaat

- normale medizinische VErsorgung für Flüchtlinge: sind ja keine Unmenschen

- Aussetzung der Abschiebungen: plappern ja nicht alles nach, was Innenminister so dahersagen

- Möglichkeit für die hungerstreikenden Menschen am Brandenburger Tor sich auf ne Pappe setzen zu können: sind nun ja wirklich keine mitleidslosen Gesellen und Menschenrechtsentziehrinnen

Wie siehst Du das ?

RE: „Menschenrechte statt Nacktfotos“ | 30.10.2012 | 16:05

KEINE FREUNDIN DER PIRATEN !

Ich bin sicher keine Freundin der Piraten;

Nur, sie haben anscheinend ihre Aktion mit den Flüchtlingen abgesprochen und das ist gut so.

! Die Piratinnen haben definitiv dafür gesorgt, dass endlich nach Tagen darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Medien in Teilen diesen Protest ignorieren.

Die Piratinnen haben die BILD vorgeführt. Die aKtion war charmant und hatte politisch Klasse und viele Leute fanden das "cool".

Die Piratinnen an dieser Stelle zu kritisieren ist unklug und wenig durchdacht.


An den jungen Schreiber weiter oben, der meinte, dass man die Leute nicht verhungern lassen darf und die Piraten für ihre Aktion kritisiert:

auch hier: das ist wenig durchdacht. Wenn du nichts besseres tun kannst als andere unterkomplex zu kritisieren, dann geh doch mal zu nem Abgeordneten hin und sag ihm ,dass die Situation von Flüchtlingen schlicht und einfach unwürdig ist und versuch was auf die Beine zu stellen.

Pantherin

RE: Wider den Zwang | 30.03.2012 | 11:39

Die Dokumentation:

"Die Pathologisierung transsexueller Menschen beenden!
Ein Statement des Sozialpsychiatrischen Dienstes Kanton Uri (SPD Uri) zum Vortrag von Frau Helena Nygren-Krug, Health and Human Rights Advisor, World Health Organisation (WHO) – im Rahmen der Vorstellung des Berichts
"DISKRIMINIERUNG AUS GRÜNDEN DER SEXUELLEN ORIENTIERUNG UND DER GESCHLECHTSIDENTITÄT IN EUROPA", Strassburg, 23. Juni 2011"

findet sich hier:

www.spduri.ch/fileadmin/dateien/downloads/Die__Pathologisierung_transsexueller_Menschen_beenden.pdf

RE: Wider den Zwang | 30.03.2012 | 11:27

@Claudia,
eigentlich ist "das Kind als Waffe" nur ein möglicher Erklärungsversuch, und es kann auch sein, dass diese Erklärung vollkommen falsch ist. ICh glaube sogar, dass dies der falsche Erklärungsversuch ist.

Es kann genau so gut sein, dass die Mutter für Transidentität offen ist, der Vater das komplett ablehnt. Beide sorgen sich massiv um ihr Kind und streiten, darum was das Beste für ihr Kind ist.

RE: Wider den Zwang | 29.03.2012 | 20:19

Das Urteil ist inzwischen auch online zu finden:

www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/justiz/kammergericht/presse/19_u_186_11_beschluss_vom_15.3.2012_kg_anonymisiert.pdf?start=1333025446=19_u_186_11_beschluss_vom_15.3.2012_kg_anonymisiert.pdf

@Thomas Maier:
Du schreibst: "Es wird suggeriert, ein kleines Kind könne sich überhaupt schon in die Lage versetzen lassen, zu wissen, was für ein soziales Geschlecht es hat. "

- Denkst du wirklich, dass ein 11 jähriges , bald 12 jähriges Kind noch nicht weiß, was es für ein Geschlecht hat?

- Was ist denn für Dich ein großes Kind?

-Meines Wissens sind junge Menschen bis einschließlich 13 Kinder, ab 14 Jugendliche.

Du schreibst ausserdem:
"Man sollte sich nicht in die Falle locken lassen, vorgreifend der Mutter Recht zu geben, nur weil man alles was nicht-hetero ist gerade cool findet, was auch nur ein Ausdruck eigener Unsicherheit sein kann. "

-Wie kommst du denn darauf dass Alex nicht-hetero ist?
(Dazu hat sie sich doch noch gar nicht geäußert.)

-Von welcher Falle sprichst Du denn?

Dann schreibst Du auch noch:
"Die Mutter kann ebenso falsch liegen wie der Vater. Oder auch nicht. Mit 11 Jahren fand ich David Hasseloff gut - 11jährige finden alles gut was man ihnen vorsetzt. "

-Ich kenne ehrlich gesagt viel Kinder zwischen 10 und 12 Jahren und nur sehr wenige "11jährige finden alles gut was man ihnen vorsetzt. " Woher kommt deine Erkenntnis?

-Findest Du dein David-Hasseloff-Begehren ähnlich evident wie die eigene geschlechtliche Identität ?; sprich, ist es nicht ein eventuell existenzieller Unterschied ob man David Hasselhoff gut oder schlecht findet oder ob man seit Jahren als Mädchen lebt und ein Teil der wissenschaftlichen Meinungen und Praxis dem entgegensteht? Oder anders gesagt, hat Deine Zuneigung zu David Hasseloff deine Eltern so zerstreiten lassen, dass es zu Sorgerechtstreitigkeiten kam und sich Gutachter mit Dir befassten ?

lg pantherin

RE: Wider den Zwang | 27.03.2012 | 22:34

Dann gibt es aus juristischer Sicht auch noch welche, die versuchen etwas Licht ins Dunkle zu bringen:

und zwar beim "Beck-blog. die Experten"

blog.beck.de/2012/03/24/kammergericht-pressemeldung-zwangseinweisung-eines-11jaehrigen-kindes-zur-therapie-seiner-geschlechtsorientie

RE: Wider den Zwang | 27.03.2012 | 22:32

Hallo Peter,
danke für den Artikel!
Aber wie geht es weiter?

Was für Strategien gibt es denn, dass Kinder andere Möglichkeiten bekommen, besonders in Berlin?

In der taz gab es ja mehrere Artikel dazu. Ich finde neben der inhaltlichen Info darin v.a. auch wichtig, auf ExpertInnen hinzuwweisen, die eine andere Meinung als Prof. Baier in Berlin vertreten. So z.B. Prof. Hertha Richter-Appelt
die ist Psychoanalytikerin und stellvertetende Direktorin des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Also ne Art Pendant aus Hamburg zu Baier in Berlin. Es scheint so, dass transsexuelle Kinder in Hamburg mehr Glück haben als die in Berlin.

"Viele erleben die Pubertät als Qual"

www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in=2012%2F01%2F28%2Fa0099=0c7df5fc24

RE: PädagogInnen gegen Abschiebung von Roma in den Kosovo | 07.02.2012 | 20:49

Na klar doch:
kuck doch mal , wer sonst noch so unterschrieben hat:
journalisten, theologin, student, logopäde, Stadtteilentwickler, Pfarrer, Chefärztin, .... wobei halt viele da nichts angegeben haben; ich denke, es geht darum, dass die Initiative von LehrerInnen, Pädagogen, Erziehern, .... ausgeht, damit klar wird, dass es nicht sein kann , dass Kinder (und andere Menschen) abgeschoben werden.
!wichtig ist nur, dass wenn man unterzeichnet hat, noch die mail die man erhält bestätigt; das soll bewirken, dass nur Leue mit einer zugehörigen email-adresse unterzeichnen; hatte aber kurzzeitig dazu geführt, dass viele nachfragten, warum sie denn nich auf der Unterzeichnenden -Liste sind.....
lg pantherin

RE: Mehr als nur eine Lappalie | 07.02.2012 | 13:43

Sehr guter Artikel.

Aber, der erste Teil des letzten Abschnitts finde ich falsch in seiner Logik:
"Es stimmt, dass Linke sich nicht allzu lautstark über staatliche Überwachung beklagen sollten. Erstens hat die Linke Geheimdienstsysteme hervorgebracht, gegen die der bundesdeutsche Verfassungsschutz eine freundliche Witzveranstaltung ist."
Erstens ist/war die Linke keine homogene Gruppe.
Zweitens, warum sollten Linke nicht aus deiner Begründung lernen?
Und:
Welche Lautstärke fändest Du denn angemessen?

Grüße Pantherin

RE: PädagogInnen gegen Abschiebung von Roma in den Kosovo | 07.02.2012 | 13:30

Aktueller Stand der UnterzeichnerInnen: 1273
Immerhin.

Und v.a. "viele" Baden-Württemberger reagieren und unterschreiben.

Und immerhin kommt auch mal was in einer Stuttgrater Zeitung, wenn der Artikel auch nicht top ist, aber immerhin:

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bleiberecht-in-baden-wuerttemberg-lehrer-machen-sich-fuer-roma-stark.3a4ba8c3-d5dd-494d-80a8-80e9aac8caab.html