PatrickB

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Der Commander | 18.07.2012 | 23:49

Liebe ISMENE,

ihre Anführungen sind an Dämlichkeit nicht zu übertreffen. Kommt "Dämlichkeit" eigentlich von "Dame"? Egal.

Um nur auf einen Punkt einzugehen: Ich als Mann habe exakt genauso viel Einfluss darauf, wer Außenminister wird, wie Sie. Ich schwör! Selbst dann noch, wenn ich verheiratet wäre.

Ich wünsche Ihnen die Macht, die ich habe. Und das ist ein Fluch.

RE: Ein sexistisches Utopia? | 18.07.2012 | 21:38

Zitat:

"Sie finden die extremen Reaktionen paradox? Jedem Spieler vorzuwerfen, er sei ein potentieller Frauenhasser und Vergewaltiger macht keine Freunde."

Auf den Punkt gebracht! Danke!

RE: Ein sexistisches Utopia? | 18.07.2012 | 18:58

Die Zockergemeinde hat eben die Schnauze voll. Erst die unsägliche Behauptung, Gamen würden zu Amokläufen führen*, und jetzt das.

Und natürlich wird diese Untersuchung zum Ergebnis kommen, dass Videospiele sexistisch seien. Schließlich gibt es nur zwei erlaubte Darstellungen von Frauen: Erstens als armes Opfer, das Anspruch auf Kompensation also Frauenquoten und unzählige Nur-für-Frauen Hilfs- und Förderprogramme hat, und zweitens als überlegene, taffe Pauerwumme. Alles andere ist frauenfeindlich.

* Hat ja prima funktioniert. Denken Sie mal einen Augenblick nach: Welche alternative Erklärung zu den Amokläufen außer "Spiele-sind-böse" wurden in Politik und Medien wurde diskutiert? Eben, das Ablenkungsmanöver von gesellschaftlichen Verhältnissen, die die Ursache waren und nicht so einfach zu lösen sind, hat funktioniert.

RE: Wann geht ein Mann wie ein Mann | 18.07.2012 | 18:41

Dieser Artikel ist ein schönes Beispiel dafür, wie man viel reden aber wenig sagen kann.

Zum Thema: Für einen Tag einen Mann zu simulieren bringt herzlich wenig. Ich empfehle für Interessierte das Buch "Enthüllungen: Mein Jahr als Mann" von Norah Vincent. Ein Bericht einer Frau, die ein ganzes Jahr als Mann unterwegs war und unter anderem die Bereiche Freundschaft, Sex und Liebe erkundet hat.

Wann wird eigentlich mal das umgekehrte Experiment gewagt? Würde mich schon interessieren, was ein Mann zu berichten hätte, der als Frau das Leben erkundet.

RE: Der Commander | 17.07.2012 | 17:09

Dass die Beziehung gehalten hat, ist dem Weigern des Mannes zu danken. Denn das wusste schon Marlene Dietrich: Erst ändern die Frauen ihre Männer, und dann gefallen sie ihnen nicht mehr. Das Ergebnis dieser Wandlung unter weiblicher Regie ist nämlich ein langweiliges Schoßhündchen ohne Ecken und Kanten, ohne Reiz.

Ein echter Unterdrücker würde diese Dauerbelästigung natürlich abstellen.

RE: Ein Recht, sie zu knechten | 18.06.2012 | 19:02

Damit schlagen die Verleger zwei Fliegen auf einen Streich. Erstmal lässt sich damit Geld eintreiben und das ist doch immer schön. Zweitens lässt sich damit die missliebige, freie Konkurrenz ausschalten. Muss schon nervend sein, seinem Leser etwas über die "Schuldenkrise" (in Wirklichkeit eine Krise des Finanzsystems) zu erzählen, und dann surft der einfach weiter zu den Nachdenkseiten und informiert sich dort. Und bildet sich ein Bild über die Mainstreammedien, aber das nicht nur über die "Bild". Ich denke, diese freie Konkurrenz abzuschießen ist auch das Hauptmotiv. Die Abmahngebühren, die man eintreiben wird, dürften nach einer kurzen Hochphase einfach zu gering ausfallen.

Aber man wird noch nachbessern. Das Risiko, dass Google und andere Suchmaschinen einfach sagen: "Schön, dann verlinken wir halt nicht eure Seiten" wird man nicht eingehen.

RE: Breiviks „Männerphantasien“ | 30.04.2012 | 20:31

Der damalige Vorstandsvorsitzende von MANNdat e.V. Eugen Maus zur feministischen Instrumentalisierung dieses Anschlags im Vollzitat:

"Den Teilnehmern dieses Forums meinen herzlichen Dank für die derzeitige Stille. Die Welt da draußen summt in diesen Tagen wie eine Schachtel voller Maikäfer, weil jeder, der gerade noch einen Finger auf die Tasten kriegt, etwas zum Massaker in Norwegen anmerken muss. Seien wir nachsichtig und halten wir zugute, dass dem der Mund übergeht, dem das Herz voll ist.

Leider gehört dazu offenbar unausweichlich, dass fast jeder mit solchen Scheußlichkeiten die eigene fade Suppe würzt, wie z. B. das Hetzblatt EMMA, das Feminismuskritikern in diesem Zusammenhang eine Art Sippenhaftung anlasten will. Das ist natürlich der Versuch, auf schäbigste Weise aus dieser Tragödie propagandistischen Gewinn zu schlagen. Ich kann nur allen Weintrinkern empfehlen, sich schleunigst von Breivik vollumfänglich zu distanzieren, denn es könnte sich ja noch herausstellen, dass der Mann Weintrinker ist. Mit anderen Worten:
Es gibt an unserer männerrechtlichen Gesellschafts-, Politik- und Feminismuskritik nicht einen Buchstaben zurückzunehmen, nur weil EMMA das gerne so hätte, weil vielleicht gerade ein Psychopath seine Verbrechen mit solchen Problemfeldern verknüpft hat.

Dass die Welt der Foren, Kommentarspalten, Blogs oder Talksshows ein buddhistisches Retreat sei, wird wohl niemand behaupten. Dass die Großmäuler beiderlei Geschlechts in dieser Welt bisweilen heftige, strohdumme, ja sogar ekelhafte, gehässige, menschenverachtende Töne anschlagen, ist betrüblich aber nachvollziehbar. Aber es gibt natürlich einen grundlegenden Unterschied zwischen diesen und einem Breivik, sonst müssten wir jeden Tag neue Verbrechensopfer beklagen. Auch die Behauptung, die Diskussion bereite schließlich den geistigen Boden für solche Taten, ist anzuzweifeln. Suchen sich Menschen mit einem Defekt, wie Breivik ihn hat, irgendeine Bühne für ihre katastrophalen Selbstinszenierungen, oder kann die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema zur Ausbildung eines solchen psychischen Defektes führen? Gibt es gar es eine fatale Wechselwirkung? Das sind außerordentlich wichtige Fragen, die natürlich untersucht werden sollten.

Unser Thema ist das nicht. Wir haben schon eines: Die Forderung nach einer echten Gleichberechtigung, nach einer Politik, die nicht nur schamlos etwas von der "Gleichstellung" von Frauen und Männer heuchelt, wo sie in Wahrheit die Ermächtigung von Frauen und die Demontage von Männern meint! Es gilt, lautstark die tatsächliche Umsetzung des Art. 3 Abs. 2 GG einzufordern: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Dieses Gesetz ist keine Zustandsbeschreibung, sondern eine Vorschrift an den Staat, 1994 auf maßgebliches Betreiben von Frauenverbänden eingeführt. Bis auf den heutigen Tag wurde sie im Hinblick auf Benachteiligungen von Männern noch nicht einmal ansatzweise umgesetzt!"

Was Theweleits "Männerfantasien" angeht, kann ich dazu nix sagen, und ich werde sie mir auch nicht antun, ehe mir nicht eine ausgewiesener Männerfreund versichert, dass sie nicht misandristisch sind. Ich bin mir sicher, dass dort nicht männliche Friedensnobelpreisträger oder ein Gandhi als typische "Männerfantasien" angeführt werden, sondern ausschließlich die negativen. Und, lieg ich richtig? War nicht schwer.

Was die Studie der Böll-Stiftung, des institutionalisierten Feminismus also, angeht, so lässt sich dazu nur sagen, dass sie nicht den minimalsten wissenschaftlichen Anforderungen genügt, Frau Dr. Heike Diefenbach hierzu:

"Wie UNENDLICH MÜDE einem diese Clownerien der Böll-Stifung machen! Dieses bis in die Absurdität gesteigerte Ausmass an Trotz erinnert mich an einen Zweijährigen, der, wenn er nicht bekommt, was er will, so lange schreit, bis er rot anläuft und an der Folgen der eigenen Hysterie zu ersticken droht.

(...) So ist die Kritik, die auf diesem Blog geäußert wurde, dass der Text von Herrn R. in keiner Weise ein wissenschaftlicher Text ist, schon deshalb berechtigt, weil der Text von Herrn R. eben insofern keinerlei wissenschaftlichen Standards genügt: Er hat eine intuitive, von keinerlei methodischen Überlegungen im Vorfeld geleitete Vorgehensweise bei der Auswahl seines Datenmaterials und seiner Interpretation desselben gewählt. Das kann jede/r. Das ist nicht Wissenschaft. Und in aller Klarheit muss festgehalten werden, dass es hierüber nichts zu diskutieren oder zu verhandeln gibt. KEINE mir bekannte wissenschaftliche Schule verzichtet auf eine intersubjektive Nachvollziehbarkeit von Vorgehensweisen oder Interpretationen. Natürlich kann man auf diesen Anspruch verzichten, aber dann spricht man in Zungen, stellt sich jedenfalls außerhalb jeder Wissenschaft.

Ich fühle seit mehreren Tagen das tiefe Bedürfnis, mich bei allen meinen ehemaligen Studierenden und Absolventen dafür zu entschuldigen, dass ich jemals irgendwelche Maßstäbe und Erwartungen an ihre wissenschaftlichen Arbeiten angelegt und sie entsprechend bewertet habe. Wie ich sehe, habe ich sie ungerecht behandelt, denn akademische Titel werden offensichtlich auch für Textsorten vergeben, die nicht den rudimentären Ansprüchen an wissenschaftliche Texte genügen, sondern bei denen es sich lediglich um ideologische Abhandlungen handelt."

Ähnliche Vorwürfe gilt auch für andere "Expertisen" und "Studien" des institutionalisierten Feminismus zum neuen Antifeminismus.

Wer sich woanders als bei FeministInnen wie Magda informieren will, was AntifeministInnen oder Männerrechtler wollen, lese hier:
"Was wir wollen"
manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

Aber wenn man sowas anführt, dann heißt es:
"Der männliche Opferstatus wird reklamiert und kultiviert. "

Nur als Hinweis: Wenn diese Notlagen und Benachteiligungen mehrheitlich Frauen und Mädchen betreffen würden, dann wäre es ein Thema für FeministInnen. Die Feministin, sie ist nichts weiter als eine miese kleine Sexistin, die unterschiedliche Maßstäbe auf Menschen anlegt, je nach Geschlecht. Notlage bei Frauen? Betroffenheit, Anklage gegen das Patriarchat und Forderung nach Unterstützung. Notlagen bei Männern? "Heul doch und kauf dir einen Dauerlutscher!". Der Mann, er soll nicht jammern, er soll hart sein, hart wie Kruppstahl, hart wie ein Breivik...

Zum Schluss der Verweis auf ein linkes Männermanifest, das keinen Millimeter mit Breivik übereinstimmt, auf Spiegelfechter (eines der wichtigsten Blogs der linken Blogosphäre)
www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik