abschied von hellerau

IM THEATER Die »highlights« machen den Begriff der Hysterie beispielhaft erfahrbar
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Der Empfang gelang prächtig. Das Festspielhaus Hellerau inmitten der gleichnamigen Bürgersiedlung im abgeschiedenen Dresdener Norden schien zu strotzen vor Überzeugung, Stolz und frischem Mut. Hunderte Neonröhren an Fassade und symbolischem Hoffnungstor wiesen den Weg, ohne zu blenden.

Peter und Harriet Meining sowie Carsten Ludwig hatten als temporäres Programmkuratorium zur Beobachtung einer theatralen Sonatenform an drei aufeinander folgenden Wochenenden geladen, die highLIGHTS benannt und den hohlen Tessenow-Bau in seiner Gesamtheit vom 2.9. bis zum 17.9. in einen Erlebnisraum umzuwidmen gedacht war. Neben einer eigenen Produktion und Gastspielen zweier Jünger der Gießener Theaterschule, René Pollesch und Gob Squad, traten ein musikalisches Beglei