paulibahn

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RE: Völkermord: Ja oder Nein? | 25.12.2011 | 01:29

mal so am rande: wikipedia ist keine quelle für irgendwas!

RE: Völkermord: Ja oder Nein? | 24.12.2011 | 12:48

zunächst einmal frohe weihnachten an alle!
da haben uns die herren sarkozy und erdogan pünktlich zu weihnachten eine sehr schwere kost angedreht.
ich glaube, dass die eigentliche frage hier für uns nicht sein kann, OB es sich um einen Völkermord gehandelt hat. Mit ein bisschen Internetrecherche kann jeder von uns Wissenschaftler aus dem Hut zaubern, die dieses Kapitel der türkisch-armenischen Geschichte als Völkermord bezeichnen oder dies eben ablehnen.
Das die meisten Originalquellen (wie etwa Lepsius) subjektiv sind, liegt in der Natur der Sache, macht sie aber prinzipiell nicht unglaubwürdig. Vielmehr ist es Aufgabe der Wissenschaft diese Subjektivität zur Kenntnis zu nehmen, sie in einen Kontext einzuarbeiten und dann zu verwerten.
Die eigentlich interessante fragestellung ist doch vielmehr, wie die türkei und armenien mit diesem teil ihrer geschichte umgehen. die frage, ob es einen völkermord gab oder nicht, ist meiner meinung nach nicht so wichtig. wichtiger wäre es, konsequenzen aus den zweifellos (wahrscheinlich von allen parteien) begangenen gräueltaten zu ziehen: man muss sich eingestehen, dass es diese taten gab und sich dafür einsetzen, dass so etwas nie wieder geschieht!

RE: Christentum vs Islam: Wie verschieden sind wir eigentlich? | 17.12.2011 | 16:40

"Viele Muslime glauben, dass der Koran den Genuss von Alkohol verbietet und halten sich daran, obwohl der Koran nur verlangt, nicht besoffen eine Moschee zu betreten."

siehe 5:90

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 11.12.2011 | 02:35

hmmm, schwere kost auf jeden fall. palästina hatte nicht mit in meine überlegung mit einbezogen. da würde ich ihnen glatt recht geben. prinzipiell haben sie auch recht, dass all diese kriegs- (bzw terror-)erfahrungen zu hass und auch gegengewalt führen und attentate nie auf grundlage einer religion ausgeübt werden .
etwas weitergedacht: ist es so, dass palästinensische selbstmordattentäter fast niemals palästinenser töten, aber irakische selbstmordattentäter fast ausschließlich irakis töten?

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 11.12.2011 | 00:11

nur zur klarstellung: für mich sind sowohl der tarnkappenbomber/soldat/(ich als steuerzahler, der das töten zum teil mitfinanziert) und der attentäter (sei es als sebstmordattentäter oder anderweitig) auf ein und derselben stufe.

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 11.12.2011 | 00:08

alles soweit klar. ich stimme vollkommen zu.
aber: das ist ja nicht der punkt ihrer geschichte bzw nicht der springende punkt meiner argumentation! fakt ist: die meisten opfer von selbstmordattentaten sind in der realität muslime, also menschen, die nicht zu den aggressoren in irak und afghanistan hören (jetzt mal pauschalisiert).
die pointe ihrer geschichte war, dass sich dass opfer selbst opfert, um rache zu nehmen. soweit so gut, nur entspricht das nicht der realität.
natürlich kann ich die fragestellung, auf die sie abzielen, nachvollziehen, allerdings ist sie fern der realität.

RE: Erkennst du deinen Bruder nicht? | 10.12.2011 | 17:47

nun, es ist nun einmal so, dass die meisten opfer von attentaten in der realität muslime sind und nicht europäer oder amerikaner.
im umkehrschulss heißt das für ihre geschichte: der gefolterte christ sprengt andere christen in die luft.
oder ist es vielleicht in der realität so, dass terroristen überhaupt keinen direkten bezug zu afghanistan oder irak haben und die wahren opfer der "antiterror-kriege" aufgrund der folgen des ihnen zugefügten gar nicht in der lage sind überhaupt irgendetwas anzustellen (sei es ein "normales" leben oder irgendwelche racheaktionen).
zur frage warum kein europäischer menschenrechtler sich gegen diesen krieg auflehnt: geschrieben wird viel gegen jeden krieg, aber demonstriert wird kaum, da geb ich Ihnen recht. ich tippe als grund dafür auf faulheit oder viel mehr bequemlichkeit (und nehme mich selbst davon nicht aus).