Peter Bayer

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RE: Leseberatung | 30.08.2010 | 01:26

Den Werbeeffekt habe ich übersehen. So gesehen also eine lohnende Investition.

RE: Leseberatung | 29.08.2010 | 20:40

Ich verstehe die Preispolitik des Verlages nicht. Bei der zu erwartenden niedrigen Käuferzahl wird sich das mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht rentieren. Ich kann mir so etwas nicht leisten - wenn ich denn überhaupt wollte. Mit niedrigeren Preisen könnte man vielleicht breitere Leserschichten erreichen - wenn die denn wollten.

RE: Im Antinazikonsensland | 28.08.2010 | 00:47

Berufsverbote für Mitglieder von nicht verbotenen Parteien oder Organisationen kann ich nicht akzeptieren. Im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen Fall tut es mir zwar weh, so etwas sagen zu müssen. Aber ich gehe davon aus, dass solche Gesetze und Verordnungen nicht nur gegen die Rechte eingesetzt werden. Ganz im Gegenteil.

RE: Echt: Ich bin kein 68er! | 08.08.2010 | 13:17

Angenehm zu lesender Beitrag von dem ich mir eine vertiefende und dann auch mit Belegen versehene Fortsetzung wünschen würde. Bei fast allen Punkten bin ich - allerdings nur gefühlt - gleicher oder ähnlicher Meinung.
Mir persönlich sind vor allem zwei Dinge in Erinnerung geblieben:
- Die Breite an schulischen Möglichkeiten für Kinder wie mich, die aus bildungsfernen (schönes neues Wort) und/oder unterdurchschnittlich verdienenden Familien stammten. Diese Angebote bzw deren Planung entstanden schon vor 1968.
- Die Sprache der 68er: Ich habe sie nicht verstanden. Es war die gleiche Sprache, die von den verachteten deutschen Professoren geschrieben wurde. Nicht dazu gedacht verstanden zu werden, sondern zur Ausgrenzung.

RE: Heidegger light oder Habermas hard | 26.07.2010 | 00:57

Ich habe den Beitrag schon nicht verstanden. Aber wenigstens waren mir einige der verwendeten Wörter geläufig. Zu "thx" allerdings habe ich weder bei Google noch bei Wikipedia etwas Passendes gefunden.

Grüße

RE: Ein Menschenrecht auf Wasser | 26.07.2010 | 00:12

Damit jeder weiß um was es geht, hier meine - hoffentlich korrekte - Wiedergabe der Untertitel des Films ab 58:22:

„Deregulierung, Privatisierung und freier Handel sind nichts anderes als eine moderne Form des Zäuneziehens, der Privatisierung von Gemeinbesitz. Interessant an den heutigen Debatten finde ich die Definition von Reichtum [So die Untertitelung. Original: One of the things I find interesting in our current debates, is this concept of who creates wealth.], die Vorstellung, Reichtum könne nur in Verbindung mit Privatbesitz existieren. Was ist dann aber sauberes Wasser, reine Luft, eine intakte Umwelt? Ist das nicht auch eine Form von Reichtum? Warum spricht man erst dann von Reichtum, wenn jemand einen Zaun darum zieht und es zum Privatbesitz erklärt. Da wird kein Reichtum geschaffen. Da werden Reichtümer usurpiert.“ (E. Bernard in o.g. Film)

Was Bernard sagt, ist nach meiner Meinung nichts wirklich Neues. Ich empfehle hierzu Karl Marx, Das Kapital, Erster Band, Kapitel 24,2: „Expropriation des Landvolkes von Grund und Boden“.
Wie Reichtum bzw. Kapital entstehen kann man einigermaßen verständlich in „Lohnarbeit und Kapital“ des gleichen Autors nachlesen.

RE: Ein Menschenrecht auf Wasser | 23.07.2010 | 00:51

Wasser ist weder ein frei verfügbares noch ein unbegrenzt verfügbares Gut. Es fließt nicht einfach aus irgendwelchen Felsen und kann sofort genutzt werden, zumindest nicht in ausreichender Menge. Trinkwasser muss häufig bearbeitet und fast immer transportiert werden. Dies alles kostet Geld.
Wichtig fast - im Beitrag von Maude Barlow wird darauf auch kurz Bezug genommen (1) - sind die Einrichtung und der Unterhalt von Kanalisation und sanitären Anlagen. Ohne diese kann es kein dauerhaft sauberes Wasser geben - sie sind die Grundlage.
Interessant ist es übrigens, dass genau bei diesem Punkt die britische Regierung nicht mitmachen möchte. Ich nehme an zu teuer. Und wenn man selbst für sauberes Wasser sorgen kann, muss man keines mehr kaufen.
Einen interessanten Beitrag zum Einstieg ins Thema können Sie unter (2) finden.

Wer sagt eigentlich, dass die Sauberkeit unserer Luft umsonst ist? Sie gehört zwar niemandem oder von mir aus auch uns allen. Trotzdem kostet es uns eine ganze Menge Geld sie sauber zu halten.

Fazit: In unserem derzeitigen Wirtschaftssystem sind Wasser und Luft Waren. Mit allen Konsequenzen.

(1) "Die neue konservative Regierung unter David Cameron hat bereits angekündigt, dass sie eine Resolution ablehnen wird, sofern sie nicht dahingegen abgeändert wird, dass anstelle des Anrechts auf das Wasser selbst, der 'Zugang' zum Wasser als Menschenrecht deklariert wird, und sanitäre Einrichtungen ausgeklammert werden."

(2) de.wikipedia.org/wiki/Wasserversorgung_in_Hamburg

Grüße

RE: Ein Menschenrecht auf Wasser | 22.07.2010 | 23:39

Sie haben, wie ich auch, wahrscheinlich Zugang zu sauberem Wasser. Und Sie bezahlen dafür. Was ist daran falsch?

Grüße

RE: Ein Menschenrecht auf Wasser | 22.07.2010 | 18:26

- Die Überschrift muss lauten: Menschenrecht auf sauberes! Wasser.
- Aber wieso muss Wasser umsonst sein? Ich denke nicht, dass dies notwendig ist. Almosen sind in der Regel kontraproduktiv.
- Deshalb: Menschenrecht auf Zugang zu sauberem und bezahlbarem Wasser.
Fragen, die der Beitrag nicht beantwortet:
- Wieso wird "Trinkwasser ein immer knapperes Gut"?
- Wieso "[...] [wird] der weltweite Wasserbedarf bis 2030 die Ressourcen um 40 Prozent übersteigen [...]"?

Grüße