Peter Jelinek

Europäer 🇪🇺 & Anhänger der Menschlichkeit. @Peter_Jelinek
Peter Jelinek
RE: Da ist jemand, dem man die Schuld geben kann | 17.08.2014 | 23:52

Immer wieder gerne. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und würde gerne mehr ändern oder geben als nur Worte. Verlieren Sie nie den Mut anders zu denken. Nur so kann man heute noch überleben (auch wenn es hart klingt). Man schreibt sich bestimmt!

RE: Da ist jemand, dem man die Schuld geben kann | 17.08.2014 | 23:50

Immer wieder gerne.

Ich bin wahrlich kein Kommunistenfreund, halte aber den Kapitalismus in seiner jetztigen aber auch alten Form, für ebenfalls überholt und nicht mehr zeitgemäß. Daraus mache ich kein Geheimnis. Vielmehr fehlt es mir in der politischen aber auch realen Welt an mutigen Alternativen. Es gibt sie hier und da, doch niemand verfolgt sie wirklich ernsthaft. Wir denken einfach zu sehr im Status Quo, was uns unbeweglich und angreifbar macht.

RE: Alle Jahre wieder: Der Ausländer | 09.01.2014 | 13:57

So einfach ist es leider nicht. Denn einerseits habe ich eine Zeche (komme aus dem Ruhrgebiet) von Innen gesehen bzw. habe einige Freunde aus dem Kreis und andererseits ist diese Art der Arbeit nicht ohne Grund in andere Bereiche der Welt verlegt. Schlichtweg, weil es hier aufgrund der Lohnkosten zu teuer ist (und natürlich auch noch andere Gründe). Das erfinde ich nicht, sonder entspricht einfach den wirtschaftlichen Tatsachen - die ich leider nicht ändern kann.

Deswegen schreibe ich auch, wie von Ihnen zitiert: [... und auch sonst die Art von Arbeiten erledigen, die heute kaum noch jemand machen will ...]

Weil die Arbeit kaum noch entlohnt wird. Wer im Pflegebereich, in der Fleischverarbeitung oder bei Amazon arbeitet, bekommt kaum noch einen fairen Lohn - gerade für diese harte Arbeit. Das betrifft weniger die Hochöfen, Zechen oder Maschinenfabrik, sondern die gerade genannten Bereiche. Genau diese Bereiche werden mit den Migranten gefüllt, die aus Polen, Tschechen, Bulgaren oder Rumänien kommen. Deswegen ist nichts pauschalisierend, sondern beruht lediglich auf Fakten. Ich kann in meinem Text aus zeitlichen Gründen leider nicht immer in die Tiefe gehen und verlange somit ein Grundwissen voraus. Einfach mal bei Tönnies oder im Pflegeheim vorbei gehen - da spreche ich aus eigener Kenntnis - falls Sie jetzt wieder meinen, ich hätte keine Ahnung.

Und falls Sie noch ein Beispiel wollen. Wer bei DHL im Versandhaus gearbeitet hat, dazu kann ich mich zählen (Ferienjob), der sieht auch was dort abgeht. Stichpunkt Amazon.

RE: Wählen gegen die Demokratie | 04.12.2013 | 22:02

"Andererseits - wer bestimmt was "richtig" oder "klug" ist"

Das Grundgesetz, um ein Beispiel zu nennen und zudem indirekt gewissen Quoten/Hürden, um radikale Meinungen außen vor zu halten.

Erfahrungen zu sammeln ist selbstverständlich immer interessant, doch gibt es gewisse Grenzen, die ebenfalls durchs Grundgesetz nicht antastbar sind.

RE: Reichtum – jetzt leichter zu knacken | 22.11.2013 | 09:27

Spannende und mutige Abstimmung. Was hier los wäre, wenn so etwas zur Debatte stände...

RE: Altmai(l)er abschalten! | 19.11.2013 | 19:43

Ich habe nie an Ihrem Wissen gezweifelt, Sie aber zweifelsohne am WWF - ohne überhaupt zu wissen wer wo dahinter steht. Aber so kann man das natürlich auch drehen...;)

RE: Altmai(l)er abschalten! | 18.11.2013 | 16:51

Ich vertrete hier meine persönliche Meinung, nicht die des WWF. Diese hat natürlich eine gewisse Prägung aber grundsätzlich bin ich dazu fähig eine eigene Meinung zu bilden. Deswegen hat der WWF hier nichts zu suchen.

Mal ganz davon abgesehen, dass beim WWF ebenfalls Experten im Energiebereich sitzen, die in diesem Bereich gearbeitet haben oder soweit ihre Doktorarbeit darüber verfasst haben.

RE: Altmai(l)er abschalten! | 17.11.2013 | 17:32

"Den WWF muss man nicht ernst nehmen, wenn man sich mit seiner Entstehungsgeschichte beschäftigt und der widerlichen Anbiederung an Monsanto (und andere Konzerne) erinnert."

Was der WWF mit der Thematik hier zu verloren hat, bleibt mir schleierhaft. Wir können gerne sachlich via PM oder auch öffentlicht über den WWF diskutieren, aber Unwahrheiten zu verbreiten zeigt einfach ein gewisses, fehlendes Niveau.

RE: Altmai(l)er abschalten! | 17.11.2013 | 17:25

"Sie beschreiben nicht die Vor und Nachteile der Energiewende sondern polarisieren, ohne dass sie die Problematik beschreiben und das ist typisch WWF weil hinter dem kein realer Naturschutz steckt sondern eine Spekulantenlobbybude die Strukturen zerstören möchten um ihre eigenen zu platzieren."

Darauf brauche ich nicht weiter eingehen. Schönen Abend noch.

RE: Altmai(l)er abschalten! | 15.11.2013 | 21:48

Nunja, Sie schreiben von "Barbarei", alleine das schon ernst zu nehmen nimmt viel Kraft in Anspruch. Dann auch noch zu schreiben, dass ich die Zusammenhänge nicht erkennen könnte, ist ebenfalls ein wenig bedürftig.

"...nicht klar ist das eine Investition von Milliarden in Form eines Kraftwerks nicht von heute auf morgen beendet werden kann."

Richtig, aber die unmittelbar nach der Wende, um 1990 herum wurde die Förderung der erneuerbaren Energien beschlossen und richtig hervorgehoben mit Rot-Grün. Jetzt wollen Sie mir erzählen, dass knappe 20 Jahre nicht lang sind?

Es hat sich eben prächtig über Jahrzehnte mit Atom- und Kohleanlagen Geld verdient. Ich weiß gar nicht was Sie da versuchen zu verteidigen. Selbst RWE Chef Terium hat in einem Interview und wie hier im Beitrag bemerkt, dass etwas verschlafen wurde.

"Deutschland wollte sich nicht abhängig machen und hat daher auf heimische Kohle..."

Deutschland importiert 70 Prozent der hierzulande benötigten Steinkohle, bedarf steigend.
"...u. a auch wegen der Arbeitskräfte im Braunkohletagebau."

Diese Jobs sind es natürlich wert, mit dem Blick auf den Klimawandel.

"Wenn die deutschen Stromunternehmen pleitegehen weil sie keine Übergangslösungen haben, kommen wir in eine Abhängigkeit die den gesamten Industriestandort Deutschland gefährdet."

Eben nicht. Geht der eine, kommen andere. Sie haben meinen Text nicht gelesen, der eben von einer dezentralen Energieversorgung spricht, was ja auch ein Grundgedanke der Energiewende ist. Der Bürger wird zum Stromproduzenten und verknüpft sich regional und überregional. Viele Kommunen machen es aktuell vor. Mit dem Blick auf endliche Ressourcen und somit auf dem Ende der fossilen Energieträger ist es also eine riesige Chance auf erneuerbare Energien zu setzten - und zwar zeitlich. Hinzu kommen natürlich noch technologische Fortschritte, sei es in der Thematik der Effizienz oder aber in Speichertechnologien. Das Ende der Fahnenstange in diesem Sektor ist noch lange nicht erreicht, bei Kohle hingegen schon.

"...mir geht es gut und es entstehen irgendwelche neuen Arbeitsplätze ist doch recht einfältig und geradezu Zukunftsschädigend daher Tendenziös."

Verstehen muss man Sie erst einmal. Es ist eben Fakt das im erneuerbaren Sektor ebenfalls Jobs entstehen.

"Die EEG-Abgabe verteuert real extrem den Strompreis für Arbeitnehmer ohne Eigenheim und eigenen Kraftwerk, die Gründe warum habe ich beschrieben."

Richtig, die über Jahrzehnte laufenden Subventionen für Atom- und Kohleenergie übersteigen dies aber in hohem Maße. Ganz zu schwegein von der Lagerung des radioaktiven Abfalls. Am Ende zahlte bis dato immer der Steuerzahler. Und wie ich auch wiederholt schrieb bedarf es einer Reform. Wie gesagt, Sie haben meinen Text nicht gelesen oder nicht verstanden. Anders kann ich mir Ihre verwirrten Beiträge nicht erklären. Wünsche einen schönen Abend.