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Come(back) Veggy-Day Der IPCC Report führt zwangsläufig zur Veggy Merkel und lässt sie anstatt vor Eisschollen stehend einen Veggyburger essen. Ist aber nur eine Vermutung.
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Der fünfte IPCC Report erscheint vielleicht einige Tage zu spät. Denn wer einen Blick zurück auf den Wahlkampf wirft, dem wird klar, dass das Thema Klimapolitik keine große Bedeutung gespielt hat. Warum eigentlich nicht?

Wenn wir um fünf Ecken gucken ist Klimapolitik in aller Munde gewesen. Getarnt als Veggy-Day erreicht uns eine Schlagzeile nach der anderen. Wie viel CO2 eingegespart werden kann, wenn der deutsche einen Tag im Jahr auf Fleisch verzichten kann? Keine Ahnung, aber das interessierte auch niemanden und tut es auch heute nicht. Es interessierte uns vielmehr, wo die Freiheit des Einzelnen aufhört. Wie viel Steuern wir zahlen oder ob wir von der Arbeit leben können, die wir verrichten. Selbstverständlich sind diese Themen wichtig und müssen diskutiert werden, doch der neue, alte Klimareport zeigt uns wieder einmal die Grenzen.

Von >>neu<< kann eigentlich keine Rede sein. Der Report zeigt nur das auf, was schon seit Jahren bekannt ist und gibt uns lediglich ein grobes Update. Welt >>gepatched<<, würde ich jetzt sagen und doch befinden wir uns regierungstechnisch auf dem alten Betriebssystem. Und nicht nur wir, die deutschen, die Klimavorreiter. Dass wir nicht von heute auf morgen unser Handeln ändern können, ist eindeutig. Doch der fünfte Klimareport zeigt uns - er ist der Fünfte.

Die Süddeutsche tituliert jetzt >>Merkel muss wieder Klima-Kanzlerin<< werden. Das war sie bereits 2007, damals mit Herrn Gabriel als Umweltminister an ihrer Seite - wir erinnern uns. Kommt jetzt doch der Veggy-Day?

15:37 27.09.2013
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Geschrieben von

Peter Jelinek

Europäer 🇪🇺 & Anhänger der Menschlichkeit. @Peter_Jelinek
Peter Jelinek

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