Peter Mooswald

Keine festen Ansichten. Nur das, was guttut.
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RE: Deutschland darf und muss jetzt Vorschläge für ein Friedensabkommen machen | 11.05.2022 | 15:42

Der Vorschlag mit dem "conjunctivus irrealis" trifft leider im doppelten Sinne zu: einmal aus einer hoffentlich nicht zu düsteren Zukunft gesprochen und dann im Rückblick auf die verpassten Chancen, nach dem Zerfall der Sowjetunion einen stabilen positiven Frieden innerhalb der daraus hervorgegangen Staaten, zwischen diesen und in deren Verhältnis zu allen anderen westlichen Staaten zu schaffen. Der Kapitalismus als Allheilmittel hat da wohl versagt, wie auch sogar die soziale Marktwirtschaft in den neuen Bundesländern, die natürlich ihre Vorteile hätte, wenn sie sozialer wäre, was in den Zeiten der Postdemokratie aber nicht so einfach ist.

RE: Wie würde ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland aussehen? | 05.03.2022 | 10:25

Man soll sich ja nichts gefallen lassen. Aber wenn nachher alle tot sind, bringt das auch nichts. Diplomatische Verhandlungen sind einfach besser als Krieg, militärische Unterstützung, Drohungen oder Sanktionen.

Für eine aufgeklärte Friedenspolitik sollten deshalb alle Beteiligten den Mut haben, gemeinsam kreativ an einer humanen Lösung ihrer Probleme arbeiten, ohne an - in diesem Zusammenhang - archaischen Begriffen wie Nation, Territorium, Paktzugehörigkeit oder Ethnie haften zu bleiben.

Die Ukraine hat ihren Freiheitswillen bewiesen, wird ihren Kampf militärisch gegen die Aggressoren aber nicht gewinnen können. Es wäre deshalb in naher Zukunft für die Ukraine weiser, als erste die Waffen niederzulegen, um Menschenleben zu retten. Und sie sollte sich da nicht durch die Euphorie in der Welt zu einem tragischen Weitermachen verführen lassen. Ihre jetzigen Freunde werden sie im Stich lassen und sie vergessen, wie sie das schon bei anderen unsinsinnigen Kriegsabenteuen wie z. B in Afghanistan getan haben. Auch die christlichen Kirchen der Welt machen da mit, da sie nicht den Mut haben, im Sinne der Bergpredigt Putin u n d die Ukraine aufzufordern, die Waffen niederzulegen und ihre Feinde zu lieben, für sie zu beten und ihnen Gutes zu tun (Matthäus 26:52, 5:44). Das mag zwar naiv klingen, ist aber die weisere und erfolgversprechendere Lösung.

RE: Gigantisches Rüstungspaket von Olaf Scholz ist gefährlicher Irrweg | 05.03.2022 | 09:48

Man soll sich ja nichts gefallen lassen. Aber wenn nachher alle tot sind, bringt das auch nichts. Diplomatische Verhandlungen sind einfach besser als Krieg, militärische Unterstützung, Drohungen oder Sanktionen.

Für eine aufgeklärte Friedenspolitik sollten deshalb alle Beteiligten den Mut haben, gemeinsam an der kreativen Lösung ihrer Probleme zu arbeiten, ohne an archaischen Begriffen wie Nation, Territorium, Pakt oder Ethnie haften zu bleiben.

RE: Die Reichen sind auch nur Opfer | 30.04.2021 | 07:54

Bildung, Moral und die Fähigkeit, sein Leben zu genießen sind wichtiger als Reichtum.

RE: Die Reichen sind auch nur Opfer | 30.04.2021 | 07:39

Innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft helfen nur hohe Einkommens- und Vermögenssteuern, um die Unterschiede zwischen Arm und Reich abzumildern. Dann wären die Reichen und die Armen glücklich. Übrigens, wirklicher Reichtum sind eher eine gute Bildung und die Fähigkeit, trotz aller Ungerechtigkeiten und Widrigkeiten sein Leben zu genießen und im Alltag einigermaßen moralisch zu bleiben.

RE: Die große Ungeduld | 29.04.2021 | 11:34

Ein wirklich (vermutlich alters-)weiser Artikel, in dem der Autor sich zu differenzierten Lösungsversuchen und zum Pragmatismus im Umgang mit der Pandemie sowie zu den deliberativen Verfahren in der freiheitlichen Demokratie bekennt.