Peter Nowak

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RE: Tragödie der Spaltung | 18.07.2017 | 16:03

Ich finde es sehr wohl relevant, wenn linke DDR-Oppositionelle, die Kritik, die sie damals an der autoritären DDR übten, auch heute noch haben. Und das trifft für die Herausgeber_innen des telegraph zu.

RE: Tragödie der Spaltung | 18.07.2017 | 16:02

Ich finde es sehr wohl relevant, wenn linke DDR-Oppositionelle, die Kritik, die sie damals an der autoritären DDR übten, auch heute noch haben. Und das trifft für die Herausgeber_innen des telegraph zu.

RE: Der gekränkte Politiker | 28.05.2017 | 01:53

Ich weiß nicht, warum Zeitungen, die sich irgendwie als kritisch bezeichnen, dieses skandalöse Urteil verteidigen. Auch Tobias Riegel hatte schon mit Verve das Persönlichkeitsrecht von Kohl verteidigt. Warum eigentlich? Diese Figur hat bis heute die anonymen Spender in die CDU-Kasse nicht enthielt und hat auc hsonst genug kriminelle Energie gezeigt. Es ist also nur begrüssen, wenn da noch aufgedeckt wird. Zudem brauchte es nicht das Buch von Schwan, um die angebliche freundschaft zwischen Gorbatschow und Kohl zu zerstören. Schon vergessen, dass Kohl den sowjetischen Präsidenten mit Göbbels verglichen hatte. Wenn es trotzdem zur Freundschaft kam und die ist jetzt zerstört. Was soll es? Da kam eben der wahre Kohl raus. Mich interessieren eher die Persönlichkeitsrechte von Hartz IV-Empfänger_innen ,von Prekär Beschäftigten etc.. die tagtäglich von einem System, dass Kohl etal. aufgebaut haben, ausgebeutet und getreten werden. Diesen Menschen würde kein Gericht für die Verletzjng ihrer Persönlichkeitsrechte zuerkennen.

Peter Nowak

RE: Abgründige Moral | 28.05.2017 | 01:42

Ein sehr interessanter Beitrag über diesen SS-Richter, was ich nur überhaupt nicht verstehe, ist der Bezug auf Dmitri Schostakowitsch am Beginn. Der war bekanntlich nie in der SS und ihren russischen und ukranischen Hilfstruppen, sondern auf der Seite derer, die die Sowjetunion vor denen verteidigt haben. Ich gehöre zu den entschiedenen Kritikern Stalins, weil er die Bolschewiki liquidierte, aber ich wehre mich entschieden gegen jede Totalitarismustheorie wie sie auch in diesem Vergleich von Dmitri Schostakowitsch mit dem SS-Arzt zum Ausdruck kommt. Der Freitag hat seine Quellen unter Anderem in der antifaschistischen Zeitungen "Die Tat "und Deutsche Volkszeitung, die immer entschieden gegen solche Analogien politisch gekämpft haben. Das sollte man der reaktionären Presseü überlassen.

Peter Nowak

RE: Keine Wahl für die Linke in Frankreich | 08.05.2017 | 02:18

Natürlich gab es Unterschiede zwischen Brünung und Hitler, aber die Austeritätspolitik Brünings, die mittels Notverordnungen am Parlament vorbei durchgedrückt wurden, haben Hitler den Weg geebnet. Der Weg von Brüning über von Papen, dem Intermezzo Schleicher zu Hitler war kurz. Und Brüning hat in seiner Biographie enthüllt, dass er bereits beabsichtige die Nazis mit einzubinden, was diese aber ablehnten. Die wollten eine Regierung unter ihrer Dominanz, und miti Brünings Parteifreund von Papen wurden sie handelseinig. Historisch ist doch gerade Brüning ein Beweis, dass so die Rechten nicht besiegt werden können.

RE: Keine Wahl für die Linke in Frankreich | 08.05.2017 | 00:27

Natürlich gab es wichtige Unterschiede zwischen Brüning und Hitler, aber Brüning hat mit seiner Austeritätspolitik, die er am Parlament vorbei mittels Notverordnungen durchsetzte, den Nazis den Weg geebnet. Von Brüning über von Papen mit dem Intermezzo Schleicher führte der Weg zum 30.Januar 1933. Also ist diese Politik doch gescheitert und die KPD, die ich ansonsten stark kritisiere, hatte mit ihrer Einschätzung Recht: "Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler, wer Hitler wählt wählt den Krieg". HIndenburg könnte auch durch Brüning ersetzt werden, weil die beiden enge Verbündete waren. Brüning hat übrigens in seinen Memoiren selber enthüllt, dass er schon 1930 die Nazis mit einbeziehen wollte, diese aber verweigerten sich und wollten nur eine Regierung unter ihrer Führung bilden. Mit Brünings Parteifreund von Papen und den Deutschnationalen wurden sie sich schließlich handelseinig und führende deutsche Konzerne forderten die Machtübergabe an die NSDAP.

RE: Keine Wahl für die Linke in Frankreich | 08.05.2017 | 00:22

Nein, die SED und die sie tragende KPD stand für eine Volksfrontpolitik seit 1934, ich vertrete hingegen eine rätekommunistische Perspektive, die Kreuzeln nicht als wichtiges Aktionsfeld sieht. Zudem habe ich weder Le Pen noch Macron als Faschist_innen bezeichnet, sie unterscheiden sich auch in manchen Punkten, haben aber beide einer linken Bewegung nichts zu bieten als mehr Opfer, mehr Ausbeutung, mehr Unterdrückung. .

RE: "Ausbeutung gibt es auch in Berlin" | 06.03.2017 | 01:28

Auftaktveranstaltung am 6. März 2017: Ausbeutung an der TU Berlin In der Auftaktveranstaltung der Reihe “Cinéma Klassenkampf“ geht es um die Zustände an deutschen Hochschulen. Im gleichnamigen Film sehen wir
zwei Forscherinnen der TU Berlin, die bei einem Arbeitseinsatz in
Uruguay gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind. Sie sehen sich zudem mit einer Projektleitung konfrontiert, die ständige Verfügbarkeit einfordert, bei extremen Arbeitszeiten von mehr als 10 Stunden pro Tag, ohne freie Tage. Als die Forscher_innen die Verantwortlichen auf ihre Situation aufmerksam machen, finden sie nirgendwo Gehör, sondern werden persönlich unter Druck gesetzt. Nach Berlin zurückgekehrt werden sie in ihrem Arbeitsumfeld isoliert. Sie
müssen feststellen: es gibt keine Strukturen, die ihnen effektiv zur Seite stehen. Sie wenden sich an die Basisgewerkschaft FAU und eine lange Auseinandersetzung beginnt.

Filmvorführung und Diskussion mit Gästen (Hochschulgewerkschaft
unter_bau, Bildungssektion der FAU Berlin).

6. März 2017 um 19 Uhr, Moviemento Kino Kreuzberg, Kottbusser Damm 22,
19067 Berlin.

RE: "Ausbeutung gibt es auch in Berlin" | 06.03.2017 | 01:28

Auftaktveranstaltung am 6. März 2017: Ausbeutung an der TU Berlin In der Auftaktveranstaltung der Reihe “Cinéma Klassenkampf“ geht es um die Zustände an deutschen Hochschulen. Im gleichnamigen Film sehen wir
zwei Forscherinnen der TU Berlin, die bei einem Arbeitseinsatz in
Uruguay gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind. Sie sehen sich zudem mit einer Projektleitung konfrontiert, die ständige Verfügbarkeit einfordert, bei extremen Arbeitszeiten von mehr als 10 Stunden pro Tag, ohne freie Tage. Als die Forscher_innen die Verantwortlichen auf ihre Situation aufmerksam machen, finden sie nirgendwo Gehör, sondern werden persönlich unter Druck gesetzt. Nach Berlin zurückgekehrt werden sie in ihrem Arbeitsumfeld isoliert. Sie
müssen feststellen: es gibt keine Strukturen, die ihnen effektiv zur Seite stehen. Sie wenden sich an die Basisgewerkschaft FAU und eine lange Auseinandersetzung beginnt.

Filmvorführung und Diskussion mit Gästen (Hochschulgewerkschaft
unter_bau, Bildungssektion der FAU Berlin).

6. März 2017 um 19 Uhr, Moviemento Kino Kreuzberg, Kottbusser Damm 22,
19067 Berlin.

RE: Dem Internet der Dinge den Kampf ansagen | 22.02.2017 | 14:54

Ja, aber der Stalinismus war ja auch der Todengräber des Kommunismus. Wenn ich von smart Communism rede, meine ich eine Gesellschaft, in der der das Wertgesetzt keine Rolle mehr spielt und auch Machtstrukturen nicht. Das Projekt Cybersyn in Chile unter allende ging in diese Richtung https://www.golem.de/news/cybersyn-chiles-traum-von-der-computergesteuerten-planwirtschaft-1608-122521.html