RE: Ewiger Krieg - oder Frieden mit Assad? | 14.02.2016 | 18:21

Aber natürlich hat Blome nachhörbar gesagt, daß " wir uns viel (stärker) einmischen müssten".

Augstein hat gut zugehört und Blome hat 'ne Verdrängungsstärke, hätte er lieber klären gesagt, wie er's tatsächlich meinte, statt starrsinnig auf 'nem Band als Nachweis zu bestehen.

RE: Versuch's mal mit Konfuzius | 01.02.2016 | 13:59

"Wie schon mein türkischer Vater sagen würde"......das war schon beim tsp.de ihr Erkennungszeichen.

Würde ich hier gerne wieder lesen können, nach längerer Abstinenz, als kontrovers- intelligente, weibliche, türkischstämmige Stimme, ohne allzuviel Zensur. ;-)

RE: Zerstört die AfD die Demokratie? | 31.01.2016 | 18:55

"Resilienz" kann die "Austerität" (Stefan Aust war so einer, Herr Jakob Augstein) eines demokratischen Systems sein, oder eine Persönlichkeitseigenschaft sein.....verstehen Sie die Notwendikeit dieser klangvollen Worthülsen ?....z.B. für unsere Asylanten, beim Erlernen unserer deutschen Sprache?....ich nicht!

Konrad Adenauer z.B. benutzte nur ca. 400 Worte, konnte damit aber unsere letzten Kriegsgefangenen dem Nikita Chrustschew aus der sowjetischen Nase ziehen.

Der war aber tatsächlich "resilient" in seiner zurückfedernden Politik, aber andereseit auch wieder zur "Austerität" fähig, etwas, wozu mir Merkel persönlich gar nicht fähig erscheint, auch , wenn sie noch so viel symptomatische Nägel knabbern sollte.

RE: Scheitert Merkel an Deutschland? | 19.09.2015 | 10:33

Wahlkampf.

Die beiden albern heute etwas rum, Augstein wie immer mehr als Blome, worüber sie beide übersehen haben, daß Merkel nach wie vor nach Meinungsbefragungsergebnissen regiert, zumal sie ihre eigene Macht nicht 2017 verlieren will.

Nun wird sie nochmehr als vorher, alles tun, was ihrem persönlichen Machterhalt nützt, auch, wenn es dann auch mal ganz neben bei, auch mal ihrem Lande nützt.

Oder hat sie jemals klar gesagt, daß sie für die "Vereingten Staaten von Europa" sei, wo sie dann selber höchstens noch Gouverneurin sein würde.

RE: Welchen Flüchtling hätten Sie denn gern? | 06.09.2015 | 09:10

"Mayflower"-Geschehen,

es wiederholt sich. Diesmal nicht in Nord-Amerika Cape Cod, sondern in Europa, oder genauer: für jede einzelne Nation..Weil auch diese heutigen Flüchlinge mit ihren Füßen abstimmen, sodaß man sie auch heute national nicht abwimmeln kann - eine Chance also für Alle, für die Flüchtlinge wie auch für uns uns Wunschziele.

Am Ende könnten dann die "Vereinigten Staaten von Europa" dadurch endlich wirklich entstehen.

P.S.: Augstein und Blome reden diesmal wirklich bloß aus der Sattheit ihrer empathischen Etabliertheit,.... trotzdem schön, sie wieder reden zu sehen, habe die beiden wirklich vermißt..

RE: 1990: Saddam pokert | 06.08.2015 | 09:42

Nee, finde ich nicht, 'wechselbalg', wir haben hier in Old Germany doch aktuell ganz andere Sorgen , z.B. die mit unserer obersten Fingerknabberin, ....die nur immer EUROPA trötet, um uns einzulullen, wenn sie nur die ihr als mächtigste Nationalstaat-Cheffin genehme €-EU tatsächlich meint.....und dann meint, wir als Wahlvolk merkten das nicht.

RE: 1990: Saddam pokert | 05.08.2015 | 13:07

Erganzung zu "PeterPaul":

....nicht mal Hardliner Gaddhafi folgte Saddam damals in dieser Sache und ließ weise verlauten:

"So eine Schlacht, sei auch die 'Arabische Sache' nicht wert."

RE: 1990: Saddam pokert | 05.08.2015 | 13:01

so eine Übersicht, auch nicht Ihre Ergänzung, "glaskugel", kann niemals vollständig sein, daher auch mein folgender Beitrag nur als weitere Ergänzung:

a) Saddam Hussein vollständig zu vernichten, war mit Sicherheit aus heutiger Sicht, damals ein großer taktischer Fehler, weil Saddam als Sunit, die Schiiten nicht nur im Iran, sondern auch bei sich im Irak, im Zaume hielt.

b) seine Formalierung war maßlos selbst überschätzend, gegen die USA mit einer "Mutter aller Schlachten" bestehen zu wollen.

c) Bush sen. versprach seinen Landsleuten, eben KEIN zweites Vietnam, und ging damals wohlweislich nicht bis Bagdad, und zog wieder ab, als Kuwait befreit war.

d) Saddams folgenschwersten Fehler sah ich darin, Skud-Raketen gegen Israel abzuschießen, und durchblicken zu lassen, er könnte sie mit Nukleawaffen bestücken, und "seine" Kurden im Nordirak mit Chemiewaffen beschießen zu lassen.

Dafür mußte er - so gesehen - "hängen" und eben nicht nur erschossen werden, worum er selber bat...obwohl seine völlige Vernichtung dann doch ein oben genannter Fehler war.

RE: Darkness, alter Freund | 28.07.2015 | 13:58

Doch individualisieren,

das ist eben für mich der neue Gedanke Goethes gegenüber Eckermann artikuliert im hohen Alter:

daß eben keiner von uns das "Purpurn" so sieht wie sein Gesprächsparter, was nicht bei Gewändern so wichtig ist, aber z.B. bei Malern oder auch bestaunten Farb verirrungen, z.B. beim Färben der Haare.;-)

Weil wir eben NICHT den Gehirneindruck eines andern farbfotographieren können, zwecks Objektivierung....das hat mich schon als Student ganz mächtig fasziniert, an unserem Goethe.

RE: Darkness, alter Freund | 28.07.2015 | 06:56

Viel Lärm um farbiges Licht,

das kann man schnell bei Eckermann "Gespräche mit Goethe" nachlesen, um zu verstehen, daß Goethe am Ende seiner Tage nur eines wichtig war bei seiner Farbenlehre im Unterschied zum mechanistischen Newton, herauszustellen, daß für uns Menschen letzlich die Sinneswahrnehmungen über das Auge, im Gehirn zur "Farbe" verarbeitet wird und, daß es einer Absprache unter den Menschen bedarf, um zu wissen, welche Wellenlänge man nun z.B. "Purpurn" benennt.

Keiner von uns wird daher jemals die "Farbe" Purpurn so wie Goethe (oder ein Anderer) wahrnehmen können....das ist individuelle einmalige Hirnleistung eines individuellen Menschen.

Dies erkannt zu haben, halte ich für eine einmalige Leistung von Goethe, aber für mich NIEMALS über seinem Faust stehend.