Kcolk Netsrot

"Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2.Korinther 12,9
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RE: Ding-Dong! The Witch Is Dead | 09.04.2013 | 20:25

Ob ausfallend oder nicht....wo er Recht hat,hat er Recht!!!

MfG

RE: Sunderlands Eigentor | 04.04.2013 | 19:50

Hallo,

bin mal gespannt ob bspw. ein Patrice Evra dem Antirassistenaberfaschisten beim Abpfiff die Patscherln zum handshake hinhällt und wie dieser dann reagiert falls es dazu kommen sollte.

Das "Politik" im Sport nicht zu suchen hat ist auch eine äußerst diskutable Aussage.Hier handelt es sich um eine menschenverachtende Ideologie und außerdem um eine Huldigung einer äußerst zweifelhalften "Unperson"-nämlich des Duce.

Ciao

RE: Am Anfang war die Politik | 19.02.2013 | 11:09

Hallo Philmus,

ja,was entsteht denn dann für ein Gottesbild?

Eines welches ich persönlich ablehnen muss.

Warum?

Weil es mir nicht hilft.

Ich verstehe allerdings nicht,welches "humaneres" Menschenbild entstehen soll als eines,in dem Gott dem Menschen soweit entgegen kommt dass er ihm quasi die Hand entgegenstreckt....sozusagen in "Vorleistung"geht.

Im vorchristlichen-vorpaulinischen- Judentum war dies noch umgekehrt. Da war Gott der,dessen Unmengen an Geboten man peinlichst erfüllen musste um die evt. Chance zu bekommen ein "Gerechter" zu werden...einer wie Abraham,Isaak oder Jakob es waren und dann-erst am Ende-wurde abgerechnet.

Dies ist mit der Ostergeschichte ins Gegenteil gewandelt worden.

Das Urteil steht quasi am Anfang...man muss nur zupacken und sein "Angebot" nutzen und an Ihn glauben.

Abschließend...das Bild des gekreuzigten Jesus ist für viele Christen der Knackpunkt.

Da sehen sie einen der aussah wie sie selbst-einen Menschen,der menschliche Gefühle-wie Angst- hatte(wie in den Evangelien nachzulesen ist)und trotzdem auch göttliche Eigenschaften in sich trug.

Also für mich gibt es kein humaneres Gottesbild.

MfG.

RE: Am Anfang war die Politik | 17.02.2013 | 14:06

Hallo Scaramouche,

da Sie sich hier als der große Zampano hervortunmuss ich Ihnen leider sagen dass ihr Polemik bzgl. Speisevorschriften ect. etwas plump daherkommt.

Da habe ich schon bessere Argumente in ähnlichen Diskussionen zu hören bekommen.

Um ehrlich zu sein muss ich Ihnen sagen dass ich diese -ihre-Hoffnungen bzgl. meiner Person eher lächerlich finde.

Und wenn ich von Theologen höre dass die Bibel eh nur ein von Menschen geschriebenes Buch ist,dass man Dinge die da drinnen stehen aus heutiger Sicht verurteilen muss und danach die Andacht noch mit:"Guter Gott,gute Göttin" beginnt, dann brauche und will ich meine Sicht über Teile des Protestantismus-so eine Show wie eben berichtetet z.B.- nicht noch einmal überdenken.

MfG

RE: Am Anfang war die Politik | 16.02.2013 | 21:24

Hallo,

die Kirche im allgemeinen sitzt in einem Dilemma.

Man verlangt von ihr "mit der Zeit zu gehen" und gleichzeitig auch "sich auf ihre Ursprünge zu besinnen".

In dem Artikel geht es zwar nur um die angesprochenen "politischen Ursprünge" aber dieses ist m.M.n. genau dewegen unfair.

Man kann sich nicht nur das schöne und warme für's Herz aus der Botschaft Christi heraus suchen und die Sachen,die einem Magenschmerzen bereiteten werden einfach negiert,belächelt und evt. sogar noch bekämpft,da "unzeitgemäß".

So funktioniert das nicht.

Dann bleibt von der christlichen Botschaft nicht als ein "Wie komme ich gemütlich durch's Leben"-Ratgeber...man schaue auf Teile der evangelischen Kirche.

Jesus kam als Messias der Juden in diese Welt.So war sein Selbstverständnis.Die ganze Geschichte war am Anfang eine innerjüdische Angelegenheit und wurde im Lauf der Jahre global.

Warum sich heute z.B. manche Christen hinstellen und bspw. den Islam als gleichberechtigte Religion ansehen ist mir schleierhaft.

Ein Vorkommentator mahnte in seinem Beitrag eine Änderung im Umgang mit Homosexuellen an.

Warum?

Da steht:"Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel."

Inwieweit lässt sich das uminterpretieren?

Und wenn...was sieht man dann noch in der Bibel ,in dem "Wort des allmächtigen Gottes,dem nichts hinzugefügt oder weggenommen werden kann"?

Was für ein Gottesbild entsteht,wenn man sich sagt dass die Bibel sowieso nur ein durch Menschenhand entstandenes Märchenbuch ist,aus dem man aus Maistream-Gründen mal dieses oder jenes weglassen kann?

MfG

RE: Sexismus ohne Rosenblatt | 13.02.2013 | 20:48

Hallo,

habe bisher noch nie etwas über Ulmens neue Show gesehen und gelesen.

Allerdings bin ich mir ziemlich sicher dass es-zumindest für mich(wenn ich dazu komme zu schauen- ein Brüller werden wird.

Ulmen ist einer der besten Zeitgenossen wenn es darum geht der Allgemeinheit-mich eingeschlossen- den sprichwörtlichen Spiegel vor die Nase zu halten.

Allein schon die Frage:"„Bist du auch Veganerin und sowas, oder bist du nur lesbisch?“ finde ich zum brüllen.

Das sich auch ein paar "Überkorrekte" über den "Sexismus" darin aufregen werden ist (leider)normal.

Bin auf jeden Fall mal gespannt.

Angenehmen Abend

RE: Die Religion ist schuld? | 12.02.2013 | 16:07

Hallo,

zum Thema "Homosexualität" habe ich nichts beizutragen.

Ich fand eben hier im Freitag den Artikel :"Betrunken ins Reinheitsbad".

Am Schluß findet man dieses:"...Bei all dem geht es nicht um Religion. Religion an sich ist im Grunde neutral. Sie macht die Menschen nicht besser und nicht schlechter.

Es geht vielmehr um den Machtanspruch von Individuen oder Gruppen, die den Glauben zu ihren Zwecken instrumentalisieren.

Es geht um die Verführbarkeit des Menschen, der aus Schwäche allzuoft willens ist, die Hölle zu bereiten, um das ersehnte Himmelreich zu erlangen.

Solche Menschen hat es immer gegeben und wird es immer geben. In kleiner Zahl kann sie eine offene Gesellschaft mittragen. In großer Zahl werden sie zu ihrer Bedrohung."


Angenehmen Tag

ps. Außerdem finde ich folgendes Buch sehr gut-handwerklich und inhaltlich:" "Der Koran"-erschlossen und kommentiert von Adel Theodor Khoury. "

RE: Die Religion ist schuld? | 11.02.2013 | 19:24

Hallo,

ich mische mich nochmal kurz ein.

Das sind nur ein paar Stellen des Korans,welche definitiv nicht deutschem Recht entsprechen.

“Sure 2, Vers 191: “Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr
auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben;
denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. …”

Sure 4, Vers 92: “Ein Gläubiger darf keinen Gläubigen töten, es sei
denn aus Versehen; und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet, der soll einen gläubigen Nacken (Gefangenen) befreien, …”

Sure 5, Vers 38 (42): “Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen
ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten. (Dies ist) ein Exempel von
Allah, und Allah ist mächtig und weise.”

Und da gibt's noch etliche Stellen mehr.

Ich schrieb schon dass ich es ziemlich daneben finde dass Gläubige aller Coleur per se als Extremisten/Ewiggestrige ect. abgestempelt werden,nur weil Sie sich zu dieser oder jener Religion bekennen.

Entscheidend ist wie mir derjenige Mensch gegenüber tritt,sei er nun Muslim oder sonstwas.

Ich schrieb auch schon-wie Sie- dass der Koran als Richtschnur für vom Muslim gesehen wird.

Aber-werter Tahir Chaudry- wie Sie allerdings

"Barmherzigkeit, Frieden, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Treue, Ehrlichkeit, Schamhaftigkeit, Respekt, Wissen, Weisheit, Würde, Toleranz, Geduld, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Sicherheit, Hilfsbereitschaft, Liebe, Vergebung"

aus diesen Stellen herauslesen wollen/können ist mir schleierhaft.

Diese-ihre Worte- sind ehrenwerte Charaktereigenschaften-keine Frage- aber der Koran ist nun wirklich nicht geeignet ihn mit diesen Prädikaten zu versehen.

Es ist neben dem AT das gewalttätigste religiöse Buch was mir untergekommen ist.

Nicht umsonst kann man die schlimmsten Verbrechen mit ihm rechtfertigen.

Jemandem die Hand abzuhacken lässt sich nun mal nicht schönreden oder uminterpretieren.

Das sind glasklare Aufrufe das Anrecht auf die körperliche Unversehrtheit eines jeden Menschen mit Langfingern zu mißachten.

Die Evangelien -die Worte Jesu- wären eine Projektionsfläche für die von Ihnen oben genannten Charaktereigenschaften.

Aber nicht der Koran,sorry....auch wenn ich liebe und nette Muslime kenne.

Zwischen dem Aufruf zum Mord an "Ungläubigen" und dem Wort Jesu:""Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist" (Mt 5,43-45) liegen selbst für den religiös Unbedarften Welten.

Deshalb-weil ich pauschales Muslim-bashing wenig hilfreich finde-....entscheidend ist wie der einzelne Mensch handelt.

Angenehmen Abend Allen

RE: Die Religion ist schuld? | 10.02.2013 | 22:38

Hallo,

ich lasse Sie natürlich liebend gern darlegen was Sie wollen.Warum auch nicht?

Ich meinte nur dass die Sache mit der Realität bzw. derer Nichtvorhandenheit etwas anmaßend war .

Ich bin mir ziemlich sicher dass sich (nahezu?) jedes Individuum den Grund/sein Dasein/ seine Existenz unterschiedlich erklärt...sei es/er nun (religiös)gläubig oder nicht...und sei es nur in Nuancen...man kann nun mal nicht in den Kopf des Nächsten blicken.

Ein Beispiel.Sie schrieben:"ich bleibe jedoch dabei, dass es mir unrealistisch vorkommt, wenn jemand sich einen Gott erschaffen muss, um seinem Leben einen Sinn zu geben."

Wie bitte wollen Sie wissen dass sich der gläubige Mensch einen Gott erschaffen muss um einen Lebenssinn zu haben(oder sich zu geben)?Für Ihn war dieser Gott schon immerdar,und er wurde als Mensch nach dessen Plan/Ebenbild ,nach seinem Karma reinkarniert oder,oder,oder geschaffen.

Ist doch eigentlich vollkommen egal,solange er sich "korrekt" mir gegenüber verhält,oder?

Angenehmen Abend

RE: Die Religion ist schuld? | 10.02.2013 | 21:54

Hallo,

"Die Religion (ist schuld?)" vs. "Spirituelle Menschen sind für mich die, die mit Realität nichts anfangen können."

Ein interessanter Zweikampf!!!

Also ich finde die Aussage dass spirituelle Menschen quasi realitätsblind sind schon etwas anmaßend.

Sie erklären sich die Realität und ihre Existenz nur anders als es ein nicht spiritueller Mensch dieses vielleicht tut.

Es ist doch vollkommen egal ob sich ein Mensch als ein Akt göttlicher Schöpfung und Gnade betrachtet oder auch nicht,ob er sagt dies oder jenes passiert aufgrund von Fügung oder ob er sagt das alles was passiert Zufall ist.

Entscheidend ist wie dieses Gegenüber mit mir in Kontakt tritt.

Und ich habe schon spirituell unintelligente Armleuchter kennengelernt,ebenso wie ich tief religiöse Leuchten kennenlernen durfte.

Angenehmen Abend