phero

zwangsbeschneidung ist ein frontalangriff auf jede selbstbestimmte körperliche sinnlichkeit
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RE: "Der Staat muss die Schwachen schützen" | 18.07.2012 | 13:27

ich bin ein entschiedener gegner der unfreiwilligen beschneidung bei jungen, und zwar aus gründen des unbeschädigten, intensiven und befriedigenden lustempfindens beim sex.

zu recht wird jede form weiblicher beschneidung als barbarische verstümmelungen an mädchen und jungen frauen entschieden abgelehnt. bei der männlichen beschneidung werden bis zu 80% der vorhandenen, sensiblen nervenendungen der penisspitze entfernt, weil diese nun mal auf dem inneren blatt vorhaut liegen. durch die beschneidung keratiert eine eigentlich feucht zu haltende, ehemalige schleimhaut auf der männlichen eichel und führt zu einer weiteren abstumpfung im sexuellen lustempfinden des männlichen penis.

ein männliches kind, das selber noch nicht im alter des entdeckens der eigenen sexualität angekommen ist – ein solches kind kann in keinem fall eine abgewogene, erfahrene und der tragweite für das eigene leben angemessene entscheidung über seine eigene beschneidung treffen!

dem kind diese entscheidung mittels religion aufzuzwingen – das ist weit entfernt von aufgeklärter erziehung oder der vermittlung kultureller werte, die nicht mit traumatisierungen verbunden sind. vielmehr ist beschneidung ein körperlicher übergriff, eine verstümmelung, ein akt der barbarei!

jede andere begründung als die der medizinischen notwenigkeit bei einer phimose – wobei das behutsame aufdehnen oder das partielle einschneiden vorzuziehen ist, um nervengewebe zu erhalten – jede andere begründung muss zurücktreten vor dem recht auf körperliche unversehrtheit! dieses recht ist universell und gilt insbesondere auch für kinder.

eltern handeln oft übergriffig und solche verhaltensweisen müssen in einer entwickelten, aufgeklärten gesellschaft stets neu verhandelt werden. übergriffige, sexualisierte gewalt hat viele gesichter und fassetten. es ist deshalb gefährlich, das missverstandene thema "männliche vorhaut" gleichsam zu ignorieren oder für weniger relevant zu erachten, als die weibliche beschneidung. vielmehr wirft tieferes nachdenken über die sensorischen folgen körperlicher manipulation der männlichen geschlechtsorgane eine fülle von fragen nach der ganzheitlichkeit unserer sexualität auf – beispielsweise über den zusammenhang sensorischer abstumpfung und einer möglichen affinität zu robuster ausgeführten, wenn nicht gar zum teil gewalttätig ausgeübten sexualpraktiken.

besinnen wir uns darauf, dass säugetiere mit vorhaut geboren werden, dass diese einen schützenden charakter für das schleimhautgewebe der eichel hat und integraler bestandteil der untenrum-bauweise von uns männern ist. hygienevorstellungen einzuüben, zu überprüfen, gar im größeren zusammenhang zu hinterfragen... das alles soll meinetwegen thematisch auf den tisch. dort werden wir vielleicht die übliche spannbreite zwischen den befürwortern chemischer keulen zur totalneutralisierung jeglicher körpergerüche und den liebhabern einer entspannten natürlichkeit in der sexualität antreffen. wahlfreiheit eben in jeder hinsicht. es bleibt als faktum, dass jeder mann dann immer noch wählen kann, welchen kategorien und vorstellungen er sich verbunden fühlt. so jemand kann als aufgeklärter erwachsener auch gern selbst die beschneidung seines penisses beschliessen. wie aber soll ein kleiner junger fähig sein, sich gegen begehrlichkeiten und übergriffe seitens religiös motivierter eltern zu erwehren? er ist es nicht und er wird es nicht sein... fähig sein, (s)eine kompetente entscheidung zu treffen. sind die bis zu 80% sensibler nervenendungen erstmal nicht mehr da, wird eine spätere erwachsene unterscheidung nicht möglich sein.

es sollte uns allen nicht sonderlich schwer fallen, hinter dem hartnäckigen festhalten religiös geprägter kreise an der frühkindlichen beschneidung eben auch die generell stark ausgeprägte sexualfeindlichkeit und lustfeindlichkeit von religionen auszumachen. diese feindlich motivierte vehemenz beim festhalten an der frühkindlichen beschneidung liegt auf der hand – auch wenn ihre verfechter sich damit begnügen, blendgranaten zu werfen, indem sie wider besseren wissens und entgegen jeder abwägung der relevanz behaupten, die religionsfreiheit würde eingeschränkt. nun, das wird sie nicht, und zwar kein bischen! stattdessen wird klargestellt, wie weit religion gehen darf, und wo eine selbstermächtigte möchtegern-kompetenz aufhört, die über die körperlichen dinge des menschen entscheiden will oder auch nur denkt, das tun zu können.

meine vorhaut gehört mir – egal ob ich 12 monate oder oder 39 jahre alt bin! zukünftigen kindern wünsche ich das gleiche recht – hier und überall.

weiterführende informationen zum häufig missvertandenen thema vorhaut bietet http://www.foreskin.org/

RE: Beschneidung verbieten, Religion beseitigen | 05.07.2012 | 18:31

ich bin ein entschiedener gegner der unfreiwilligen beschneidung bei jungen, und zwar aus gründen des unbeschädigten, intensiven und befriedigenden lustempfindens beim sex.

zu recht wird jede form weiblicher beschneidung als barbarische verstümmelungen an mädchen und jungen frauen entschieden abgelehnt.

bei der männlichen beschneidung werden bis zu 80% der vorhandenen, sensiblen nervenendungen der penisspitze entfernt, weil diese nun mal auf dem inneren blatt vorhaut liegen. durch die beschneidung keratiert eine eigentlich feucht zu haltende, ehemalige schleimhaut auf der männlichen eichel und führt zu einer weiteren abstumpfung im sexuellen lustempfinden des männlichen penis.

ein männliches kind, das selber noch nicht im alter des entdeckens der eigenen sexualität angekommen ist – ein solches kind kann in keinem fall eine abgewogene, erfahrene und der tragweite für das eigene leben angemessene entscheidung über seine eigene beschneidung treffen!

dem kind diese entscheidung mittels religion aufzuzwingen – das ist weit entfernt von aufgeklärter erziehung oder der vermittlung kultureller werte, die nicht mit traumatisierungen verbunden sind. vielmehr ist beschneidung ein körperlicher übergriff, eine verstümmelung, ein akt der barbarei!

jede andere begründung als die der medizinischen notwenigkeit bei einer phimose – wobei das behutsame aufdehnen oder das partielle einschneiden vorzuziehen ist, um nervengewebe zu erhalten – jede andere begründung muss zurücktreten vor dem recht auf körperliche unversehrtheit!

dieses recht ist universell und gilt insbesondere auch für kinder.

eltern handeln oft übergriffig und solche verhaltensweisen müssen in einer entwickelten, aufgeklärten gesellschaft stets neu verhandelt werden.

übergriffige, sexualisierte gewalt hat viele gesichter und fassetten. es ist deshalb gefährlich, das missverstandene thema "männliche vorhaut" gleichsam zu ignorieren oder für weniger relevant zu erachten, als die weibliche beschneidung.

vielmehr wirft tieferes nachdenken über die sensorischen folgen körperlicher manipulation der männlichen geschlechtsorgane eine fülle von fragen nach der ganzheitlichkeit unserer sexualität auf – beispielsweise über den zusammenhang sensorischer abstumpfung und einer möglichen affinität zu robuster ausgeführten, wenn nicht gar zum teil gewalttätig ausgeübten sexualpraktiken.

besinnen wir uns darauf, dass säugetiere mit vorhaut geboren werden, dass diese einen schützenden charakter für das schleimhautgewebe der eichel hat und integraler bestandteil der untenrum-bauweise von uns männern ist.

hygienevorstellungen einzuüben, zu überprüfen, gar im größeren zusammenhang zu hinterfragen... das alles soll meinetwegen thematisch auf den tisch.

dort werden wir vielleicht die übliche spannbreite zwischen den befürwortern chemischer keulen zur totalneutralisierung jeglicher körpergerüche und den liebhabern einer entspannten natürlichkeit in der sexualität antreffen. wahlfreiheit eben in jeder hinsicht.

es bleibt als faktum, dass jeder mann dann immer noch wählen kann, welchen kategorien und vorstellungen er sich verbunden fühlt. so jemand kann als aufgeklärter erwachsener auch gern selbst die beschneidung seines penisses beschliessen.

wie aber soll ein kleiner junger fähig sein, sich gegen begehrlichkeiten und übergriffe seitens religiös motivierter eltern zu erwehren? er ist es nicht und er wird es nicht sein... fähig sein, (s)eine kompetente entscheidung zu treffen.

sind die bis zu 80% sensibler nervenendungen erstmal nicht mehr da, wird eine spätere erwachsene unterscheidung nicht möglich sein.

es sollte uns allen nicht sonderlich schwer fallen, hinter dem hartnäckigen festhalten religiös geprägter kreise an der frühkindlichen beschneidung eben auch die generell stark ausgeprägte sexualfeindlichkeit und lustfeindlichkeit von religionen auszumachen.

diese feindlich motivierte vehemenz beim festhalten an der frühkindlichen beschneidung liegt auf der hand – auch wenn ihre verfechter sich damit begnügen, blendgranaten zu werfen, indem sie wider besseren wissens und entgegen jeder abwägung der relevanz behaupten, die religionsfreiheit würde eingeschränkt.

nun, das wird sie nicht, und zwar kein bischen!

stattdessen wird klargestellt, wie weit religion gehen darf, und wo eine selbstermächtigte möchtegern-kompetenz aufhört, die über die körperlichen dinge des menschen entscheiden will oder auch nur denkt, das tun zu können.

meine vorhaut gehört mir – egal ob ich 12 monate oder oder 39 jahre alt bin!

zukünftigen kindern wünsche ich das gleiche recht – hier und überall.

RE: Zur Debatte um die Beschneidung von Jungen | 05.07.2012 | 18:01

ich bin ein entschiedener gegner der unfreiwilligen beschneidung bei jungen, und zwar aus gründen des unbeschädigten, intensiven und befriedigenden lustempfindens beim sex.

zu recht wird jede form weiblicher beschneidung als barbarische verstümmelungen an mädchen und jungen frauen entschieden abgelehnt.

bei der männlichen beschneidung werden bis zu 80% der vorhandenen, sensiblen nervenendungen der penisspitze entfernt, weil diese nun mal auf dem inneren blatt vorhaut liegen. durch die beschneidung keratiert eine eigentlich feucht zu haltende, ehemalige schleimhaut auf der männlichen eichel und führt zu einer weiteren abstumpfung im sexuellen lustempfinden des männlichen penis.

ein männliches kind, das selber noch nicht im alter des entdeckens der eigenen sexualität angekommen ist – ein solches kind kann in keinem fall eine abgewogene, erfahrene und der tragweite für das eigene leben angemessene entscheidung über seine eigene beschneidung treffen!

dem kind diese entscheidung mittels religion aufzuzwingen – das ist weit entfernt von aufgeklärter erziehung oder der vermittlung kultureller werte, die nicht mit traumatisierungen verbunden sind. vielmehr ist beschneidung ein körperlicher übergriff, eine verstümmelung, ein akt der barbarei!

jede andere begründung als die der medizinischen notwenigkeit bei einer phimose – wobei das behutsame aufdehnen oder das partielle einschneiden vorzuziehen ist, um nervengewebe zu erhalten – jede andere begründung muss zurücktreten vor dem recht auf körperliche unversehrtheit!

dieses recht ist universell und gilt insbesondere auch für kinder.

eltern handeln oft übergriffig und solche verhaltensweisen müssen in einer entwickelten, aufgeklärten gesellschaft stets neu verhandelt werden.

übergriffige, sexualisierte gewalt hat viele gesichter und fassetten. es ist deshalb gefährlich, das missverstandene thema "männliche vorhaut" gleichsam zu ignorieren oder für weniger relevant zu erachten, als die weibliche beschneidung.

vielmehr wirft tieferes nachdenken über die sensorischen folgen körperlicher manipulation der männlichen geschlechtsorgane eine fülle von fragen nach der ganzheitlichkeit unserer sexualität auf – beispielsweise über den zusammenhang sensorischer abstumpfung und einer möglichen affinität zu robuster ausgeführten, wenn nicht gar zum teil gewalttätig ausgeübten sexualpraktiken.

besinnen wir uns darauf, dass säugetiere mit vorhaut geboren werden, dass diese einen schützenden charakter für das schleimhautgewebe der eichel hat und integraler bestandteil der untenrum-bauweise von uns männern ist.

hygienevorstellungen einzuüben, zu überprüfen, gar im größeren zusammenhang zu hinterfragen... das alles soll meinetwegen thematisch auf den tisch.

dort werden wir vielleicht die übliche spannbreite zwischen den befürwortern chemischer keulen zur totalneutralisierung jeglicher körpergerüche und den liebhabern einer entspannten natürlichkeit in der sexualität antreffen. wahlfreiheit eben in jeder hinsicht.

es bleibt als faktum, dass jeder mann dann immer noch wählen kann, welchen kategorien und vorstellungen er sich verbunden fühlt. so jemand kann als aufgeklärter erwachsener auch gern selbst die beschneidung seines penisses beschliessen.

wie aber soll ein kleiner junger fähig sein, sich gegen begehrlichkeiten und übergriffe seitens religiös motivierter eltern zu erwehren? er ist es nicht und er wird es nicht sein... fähig sein, (s)eine kompetente entscheidung zu treffen.

sind die bis zu 80% sensibler nervenendungen erstmal nicht mehr da, wird eine spätere erwachsene unterscheidung nicht möglich sein.

es sollte uns allen nicht sonderlich schwer fallen, hinter dem hartnäckigen festhalten religiös geprägter kreise an der frühkindlichen beschneidung eben auch die generell stark ausgeprägte sexualfeindlichkeit und lustfeindlichkeit von religionen auszumachen.

diese feindlich motivierte vehemenz beim festhalten an der frühkindlichen beschneidung liegt auf der hand – auch wenn ihre verfechter sich damit begnügen, blendgranaten zu werfen, indem sie wider besseren wissens und entgegen jeder abwägung der relevanz behaupten, die religionsfreiheit würde eingeschränkt.

nun, das wird sie nicht, und zwar kein bischen!

stattdessen wird klargestellt, wie weit religion gehen darf, und wo eine selbstermächtigte möchtegern-kompetenz aufhört, die über die körperlichen dinge des menschen entscheiden will oder auch nur denkt, das tun zu können.

meine vorhaut gehört mir – egal ob ich 12 monate oder oder 39 jahre alt bin!

zukünftigen kindern wünsche ich das gleiche recht – hier und überall.