Schröder und Schwarzer im Zickenkrieg

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Schaut man sich den peinlichen Zickenkrieg zwischen Kristina Schröder und Alice Schwarzer im Boulevard an, möchte man fast meinen es ist a) schon wieder Sommerloch oder b) es gibt keine anderen Probleme im Familienministerium.

Den glorreichen Auftakt gab Frau Schröder in einem Spiegel-Interview, in dem sie Schwarzers These, dass „der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau“ mit einem etwas unreifen "Sorry, das ist falsch" quittierte.

Und überhaupt, sie sieht es auch garnicht ein, dass Frauen per Quote weiter gefördert werden sollen. Sind ja auch selbst Schuld, wenn sie lieber Geisteswissenschaften, anstatt Elektrotechnik studieren. Da brauch man sich dann auch nicht wundern, wenn man weniger verdient, argumentierte Schröder weiter. Ist doch ganz klar. Wenn es nach ihr geht, sollen in Zukunft wieder die Jungs verstärkt gefördert werden.

Daraufhin wetterte Alice Schwarzer in einem Offenen Brief: "...ein so billiges Klischee wagen Sie doch nicht allen Ernstes über die folgenreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts zu verbreiten? Eine Bewegung, der Sie unter anderem Ihre ganz persönliche Karriere zu verdanken haben." Recht hat sie!

Was Kristina Schröder noch so lustiges zu erzählen hat -zum Beispiel zu ihrem Lieblingsthema "Deutschenfeindlichkeit"- hat das ZDF aufbereitet:

www.youtube.com/watch?v=BC2Bu93vtWk

Alles weitere gibt es bei philibuster.de:

www.philibuster.de/themen/glanz-und-gloria/alice-schwarzer-versus-kristina-schroeder-catfight-im-boulevard.html

15:42 18.11.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Philibuster

Meinungsstarke, streitbare und unterhaltsame Essays und Kolumnen für die Generation Facebook. Pop trifft auf Politik. Nicht minutenaktuell aber stets kritisch.
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