Philipp Adamik

Philipp Adamik war wissenschaftlicher Assistent am soziologischen Seminar der Universität Basel. Er ist Herausgeber des Blogs digitalrealism
Philipp Adamik
RE: DIEM25: "Transparenz in Europa Jetzt!" | 23.03.2016 | 06:08

Ist Yanis Varoufakis erster Forumsbeitrag vom 16. März eine direkte Reaktion auf meine ursprünglich auf democratising.org in Englisch geäußerte Kritik? Die deutsche Version meiner Kritik ist ebenfalls der Community des Freitags erschienen.

RE: DiEM 25 Muss sich selbst demokratisieren | 13.03.2016 | 21:23

Der Arikel hier ist nur ein teaser für den eigentlichen Artikel auf meinem Blog. Der Link befindet sich im Text, aber ich füg ihn hier auch noch mal gerne ein. http://digitalrealism.info/2016/03/11/diem-muss-sich-selbst-demokratisieren/

RE: Das Gespenst von Griechenland | 13.01.2015 | 12:52

Sehr schöner Artikel, der einen guten und realistischen Überblick über die zu erwartenden Entwicklungen nach der Wahl liefert.

RE: Popkultur: Die letzte Bastion des Politischen | 22.08.2014 | 20:22

Besten Dank für ihre Anmerkungen und Prinzip stimme ich Ihnen ja auch zu. Selbstverständlic hat sich die soziale Ungleichheit in Deutschland seit den "goldenen" 1970er Jahren in Deutschland ungemein verschärft. Aber wenn man die Ungleichheiten im globalen Vergleich betrachtet, dann sind sie immer noch vergleichsweise gering. Oder können sie sich an eine Zeit erinnern, in der in Deutschland 850 000 Menschen dringend Nahrung benötigten und weitere 2 Millionen gefährdet waren?

RE: Popkultur: Die letzte Bastion des Politischen | 22.08.2014 | 09:35

Besten Dank.

Die Orientierung auf dem Westen ist allerdings etwas mehr als intellektuelle Trägheit.

Ich sehe die westlichen Gesellschaften wegen ihrer immer noch dominierenden Stellung im internationalen Wirtschafts-, Politik- und Militärsystem hauptsächlich in der Verantwortung, wenn es darum geht ein tragfähiges und gerechteres internationales System zu etablieren. Durch ihre Vormachtstellung in den internationalen Systemen können Änderungen innerhalb der westlichen Gesellschaften zur Zeit den größten positiven Einfluss auf globale Zusammenhänge ausüben. Diesen Zustand gilt es allerdings möglichst schnell zu überwinden und in ein System globaler Gleichberechtigung zu ändern, dessen Basis, und das ist durchaus bewusst eurozentristisch, eine radikale Demokratie ist.

Zum Glück ist es so, dass man in diesem Punkt nicht bei null anfangen müsste und auch außerhalb Europas und der USA demokratische, nicht westlich geprägte Traditionen der Demokratie existieren.

In einem solchen Prozess sehe ich die Vorreiterrolle des Westens darin, dass er die Regeln festlegt, wie die Regeln geändert werden können.

RE: Popkultur: Die letzte Bastion des Politischen | 20.08.2014 | 15:47

Wie auch immer. Das sie den Zusammenhang zwischen Kommunismus und Rassismus nicht verstehen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe bislang weder ein Wort über Kommunismus verloren noch etwas über einen Zusammenhang zwischen Kommunismus und Rassismus gesagt. Und das auch aus gutem Grund. Dieser existiert nämlich nur in einer negativen Form in dem der Kommunismus den Klassenkampf und damit auch den Rassismus überwinden will. Ziel: Klassenlose Gesellschaft.

RE: Popkultur: Die letzte Bastion des Politischen | 20.08.2014 | 15:39

Selbstverständlich kaufe ich keiner Studie so etwas einfach ab. Ich habe die Methodik und die Theorie der FES-Studien geprüft und auch wenn ich einige theoretische und methodische Einwände habe (z. B. ein für mich nicht nachvollziehbare Korrelationbehauptung zwischen Kritik am Staat Israel und Israelfeindlichkeit) halte ich das in den Studien gezeigte Gesamtbild für durchaus realistisch.

Und es wird extrem schwierig bessere Quellen als Stiftungsstudien zu bekommen. I. R. verfügen sie über eine deutlich bessere Ausstattung an Forschungsmitteln und -geldern als rein universitär finanzierte Studien. Nebenbei, es existieren tatsächlich Studien von parteinahen Stiftungen, die nicht den Parteiniteresse entsprechen.

Das meine Altagserfahrungen selbstverständlich von meiner eigenen sozioökonomischen Stellungen und denen sich darauß ergebenden Interaktionsgelegenheiten abhängen, ist mir duchauß bewusst.

RE: Popkultur: Die letzte Bastion des Politischen | 20.08.2014 | 10:53

Nein, ich bin kein Brandenburger, sondern Westfale. Ich verstehe allerdings auch nicht, was die Frage mit der Studie zu tun haben soll.

RE: Popkultur: Die letzte Bastion des Politischen | 20.08.2014 | 10:49

Ich halte es für falsch zu glauben, dass der Rassismus kein Problem mehr sei. Die letzten "Die Mitte..." Studien der Friedrich Ebert Stiftung zeigen, dass rassistische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen haben. Und wenn man in das europäische Ausland (z. B. Frankreich und Schweiz) schaut, muss man sich noch nicht ein mal auf solche Studien stützen, sondern kann es direkt an den Wahlergebnissen ablesen.

Ebenso zeigt meine Alltagserfahrungen, dass rassistische Einstellungen sehr weit verbreitet sind. Von vielen Menschen, die vehement abstreiten würden Rassisten zu sein und in der Regel auch nicht als solche erkannt werden, habe ich Äußerungen gehört wie:

"Manchmal ist es gar nicht so schlimm, dass das Ausländer sind."

"Wenn man hier in Deutschland ist, dann muss man auch Deutsch können."