PhilippRWD

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RE: Das Ende soll ein Anfang sein | 11.12.2013 | 16:03

Ich frage mich, woher Frau Ypsilanti den Optimismus hernimmt, das ein" rot-grünes" Projekt unter Einschluß von SPD und Grünen noch eine Perspektive hat.

Die Grünen entwickeln sich zur FDP mit Frühstücksmüsli.

In der SPD haben Agenda2010-Figuren das Sagen. Frau Ypsilanti sieht in der SPD-Basis noch eine linke Volkspartei. Diese "linken Volksparteiler" haben HartzIV mitgetragen und sie werden auch der GroKo zustimmen.

Aus der früher diskussionsfreudigen SPD ist eine Partei geworden, die jedem Kanzler-Kandidaten mit SPD-Parteibuch, der einige Prozentpunkte mehr bei Wahlen verspricht, nachläuft, egal wo er ordnungspolitisch steht.

Für mich sind Grüne und SPD, trotz ihrer manchmal "linken" Rethorik, keine linken Parteien mehr. Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

Es mag zwar etwas provokant klingen, aber meiner Meinung nach kann das Projekt "sozial-ökologischer Umbau" nur noch von der Partei Die Linke ausgehen. Und obwohl ich Mitglied dieser Partei ( nach 29-jähriger SPD-Mitgliedschaft) bin, habe ich Zweifel, ob die Partei diese Aufgabe meistern kann, auch angesichts des publizistischen Gegenwinds, der ihr weiter engegenschlagen wird.

SPD und Grüne setze ich aber definitiv auf die Verlustliste.

RE: Verfassungsrechtliche Bedenken sind Quatsch | 29.11.2013 | 22:42

Meiner Meinung nach ist der Grund für die "Ausfälle" der Frau Slomka ein sehr banaler:

Ich denke, die Slomka wollte etwas mehr Öffentlichkeit für sich, damit sie wieder vermehrt für die Moderation von Firmenveranstaltungen gebucht wird.

RE: Mitgliedervotum wird zum Dilemma | 26.11.2013 | 20:07

Dass Gabriel und Nahles so sehr für die Große Koalition werben, ist aus deren Sicht verständlich. Ist es doch für sie die letzte Möglichkeit, noch (mal) Bundesminister zu werden.

Das rosa-grüne Projekt ist doch spätestens seit der hessischen Entwicklung gestorben. Die Grünen können doch gar nicht schnell genug die Funktion der FDP, und ich nehme an, früher oder später auch deren politische Positionen übernehmen. Die Grünen = FDP + alternative Energien.

Es sind doch auch nicht politische Positionen, die manchen Partei-Sozen gegen die Große Koalition aufbringen. Wer Schröders Agenda 2010 mitgetragen hat, kann sicher auch einem Koalitionsvertag mit der CDU zustimmen.

Es ist vielmehr die Angst, daß die Merkel die SPD 2017 unter die 20 % drückt.

Trotzdem gehe ich auf Grund meiner langjährigen Erfahrung (1973 -2002 ) als SPD-Mitglied mit der sogenannten Basis davon aus, dass das Mitgliedervotum im Sinne von Gabriel und Nahles ausfallen wird.