Zum Nachdenken zitiert.....

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

>>Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat, und man liest sie als dann zusammen, so zeigt es sich erst, wie viel Zeit man sich mit diesen Papieren verdirbt. Die Welt war immer in Parteien geteilt, besonders ist sie es jetzt, und während des zweifelhaften Zustandes kirrt der Zeitungschreiber die eine oder die andere Partei mehr oder weniger und nähert die innere Neigung und Abneigung von Tag zu Tag, bis zuletzt Entscheidung eintritt und das Geschehene wie eine Gottheit angestaunt wird. << J.W. von Goethe, aus Maxime und Reflexionen

Ich habe das Zitat ursprünglich in einen Blog einbauen wollen. Doch entschied ich mich dafür, die Worte nicht zu kommentieren und nichts hinein zu interpretieren. Ich belasse sie so rein, wie seinerzeit ersinnt, zum Nachdenken stehen. Wer mag, lasse sie sich auf der Zunge zergehen und mache einen Brückenschlag in die heutige Zeit. Kann es sein, dass wir vieles was in der Vergangenheit längst herausgefunden ist, noch gar nicht umsetzen konnten? Es zeigt sich wieder einmal, wie langsam sich das Rad der Geschichte eigentlich dreht.Unabhängig davon, wie hastig und unbesonnen wir auf dem Karren auch von einer Seite zur anderen und wieder zurück eilen mögen!

21:16 15.01.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

philoron

Ein verdorrter Geist ist leicht zu entflammen. Ein verstörter Geist ist leicht zu geleiten. Ein befangener Geist ist leicht einzunehmen, ein freier und offener Geist dagegen, schwer zu finden.
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