RE: Kein WLAN, nirgends | 14.05.2013 | 18:02

Interessant wie der Autor/die Autorin immer so betont was alles so konsumiert wird in seinem/ihrem Lieblingscafe:
Himbersmoothy, Dinkelkekse, New York Cheese Cakes, frischer Pfefferminztee, veganer Minz-Cupcake und natürlich wird auf Aple-Laptops gearbeitet...
Das nennt man dann wohl "Die feinen Unterschiede".

RE: Schweigen ist Gold | 29.03.2013 | 01:15

Ohoh jetzt wird religiös: "Zerbrochene Seelen, die keinen Weg mehr "zurück ins geregelte Leben" finden" - Was?! Mit welchem recht nennen sie mich einen Egoisten? Sie haben NICHTS verstanden von dem was ich geschrieben habe - versuchs vllt nochmal mit dem Wikipediaartikel zum Thema Polyamorie... Die Eltern der Scheidungskinder die sie kennen haben garantiert alle monogame Beziehungen geführt.. Und wie ich das ernst meine Kinderwunsch! Kinder sind in polyamoren Beziehungen garantiert besser aufgehoben, als bei so Konservativen Monos, die in allem Fremden nur das Böse sehen. Sie haben sich (so wie ich) extra für dieses Thema hier angemeldet und klinken sich schon wieder aus aus der Debatte? Gut, auf solche "Polyphoben" beiträge kann die Welt sicher gut verzichten.

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 18:22

irgendwie gehen bei meinen kommentaren die absätze verloren - tut mir leid wenns dadurch etwas unübersichtlich wird..

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 17:54

Ja, diesem Macho-Vorurteil begegnet man (vor allem Mann) leider öfter, wenn er mehr als einen Partner hat. Das ist aber nicht grundsätzlich mehr oder weniger befriedigend als andere Beziehungen auch. Ich kenne beide Perspektiven. Das mit der Einzigartigkeit haben sie irgendwie falsch verstanden, nochmal: X liebt Y und Z als die einzigartigen Personen die sie sind. Er ist nicht mit sich selbst zufrieden, er ist nicht mal mit einem der beiden Partner zufrieden, er ist in seinem Glück abhängig von beiden. Natürlich ist es wichtig ganz viel zu denken aber das wird wohl nicht reichen: Niemand kann schließlich gedankenlesen. Eine ideale beziehung braucht außer dem offene Kommunikation unter den Partnern. Wirklich offene Komunikation ist aber nur in einer offenen Beziehung möglich, in der man sich bedingungslos für einander entschieden hat. In dem Sinne habe ich meinen Vorwurf an die Idee der Monogamie genau so gemeint. Beste Grüße Arne Anregende Musik dazu: Triad von Jefferson Airplane (hier in einer ganz wunderbaren Coverversion) http://www.youtube.com/watch?v=lRqTUMFw8fY

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 16:52

Lieber Christoph, leider habe ich keine Ahnung was Sie mir sagen wollen. Können Sie die ergebnisse ihres klaren Verstandes nicht etwas klarer formulieren für mich? ,-) Von welchem Gleichungssystem reden Sie zum Beispiel? Wenn ich aus meiner Geschichte die Namen entferne und durch Variablen ersetze, macht das doch noch keine Gleichung daraus^^ Und wo haben Sie den ganzen Markt-Kram und die egoistischen Automaten her? Davon war doch bei mir keine Rede.

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 16:22

"Sofern ich einer Frau das JA-WORT gebe, dann geschieht dies in dem Bewusstsein, dass sie die letzte Frau ist, die ich in diesem Leben küssen und lieben möchte." -Tut mir Leid aber das ist doch eine naive Illusion! In wirklichkeit reden sie sich bloß ein, dass sie keine andere Frau mehr küssen und lieben möchten. Treu bedeutet für mich, zu meinem Partner zu stehen, komme was wolle - Diese Art von Treue sehe ich aber nur in offenen Beziehungen. Ich sehe auch nicht wo sich eine offene Beziehung mit einem Kinderwunsch wiederspicht. Zufällig weiß ich aus eigener erfahrung, dass das völlig unproblematisch ist.

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 12:38

Mein Lieblingszitat zum Thema von Goethe: "Liebe ist eine bedingungslose Entscheidung"
Man entscheidet sich bedingungslos für einen anderen Menschen, d.h. ohne drohende Tabus wie "Wenn du dich aber in einen anderen verliebst, dann ist es aus." - Nur so kann man meiner Meinung nach eine wahrhaft erfüllte Beziehung führen. Das bedeutet für mich Treue und Verbindlichkeit.

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 12:31

Zuerstmal danke für die nette Antwort
Zum ersten Punkt: Ich glaube nicht das es Menschen gibt, die von Natur aus Polyamor oder Monogam sind, obwohl wir durch unserer Gesellschaft wohl alle zuerstmal eher ne Tendenz zur Monogamie haben.
Bei mir war das zumindest so. Als ich mit meiner jetzigen Freundin zusammenkam sprachen wir zwar zusammen ab, das wir sexuell offen sind und das war auch nie ein Problem für uns. Aber dass ich mich ernsthaft in jemanden anders verlieben konnte, dass man überhaupt mehr als einen Menschen zugleich lieben konnte, daran hat keiner von uns Gedacht. Naja aber es ist dann eben so geschehen und das war eine Krise für uns und damit komme ich zu deinem zweiten Punkt und gebe dir vollkommen recht: Bindungstiefe stellt sich vor allem durch gemeinsam bewälltigt Krisen her.
Und was das für eine Krise wahr: Wir hatten alle drei noch nie etwas von Polyamorie gehört, wahren gezwungen uns all die normen die man für eine funktionierende Beziehung braucht und die für Monogame fertig bereitliegen in unserer Kultur selbst zu erarbeiten; Wir waren gezwungen uns zu ändern, ja, aber wir sind wahnsinnig daran gewachsen und unsere Beziehung ist sehr innig und im vergleich zu vielen Monogamen Paaren die ich kenne außergewöhnlich stabil. Mitlerweile hat meine erste Freundin auch noch einen anderen mit dem sie momentan sehr glücklich ist.

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 11:01

Ich bin schockiert von den engstirnigen Monos hier, die in ihrem Leben noch keine Erfahrungen mit Polyamorie gemacht haben, sich aber erlauben hier generelle Aussagen bezüglich der Intensität solcher Beziehungen zu machen und zu psychologisieren und sogar zu biologisieren was das Zeug hält.

"Wenn man sein großes Glück irgendwann im Leben gefunden hat, wird man es wohl kaum für etwas Bedeutungsloses auf`s Spiel setzen"
Mit welchem recht können sie die Liebe zwischen polyamoren Paren zur Bedeutungslosigkeit degradieren?! Das erinnert mich an das, was man noch vor wenigen Jahren über gleichgeschlechtliche Liebe gesagt hat!

Ein letzter verzwifelter Versuch das Bild von Polyamorie richtig zu stellen, das hier den Kommentaren und leider auch dem Artikel von Jana Hensel zugrunde liegt:
X liebt ehrlich und von ganzem Herzen Y als die einzigartige Person die sie ist, und dann verliebt er sich in Z und zwar genauso ehrlich und von ganzem Herzen. Und weil Y und Z für X beide einzigartig und nicht austauschbar sind, will er sich für keine Entscheiden müssen, deshalb hat er eine wundervolle Beziehung mit Beiden.
Nebenbei haben alle drei vllt auch noch bedeutungslosen Sex mit anderen Menschen, aber das ist wirklich nicht das worum es geht.

Das ist vllt schwer nachzuvollziehen für Menschen die so etwas noch nie erlebt haben oder besser: so etwas noch nie zugelassen haben.
Aber wenn man das nicht kann, soll man sich auch kein Urteil darüber erlauben.

Für mich gibt es zu einer offenen Beziehung keine Alternative.
Oder provokanter:
Die alternative zu offenen Bezihung ist Lügerei - sich selbst und seinem Partner gegenüber!